Die SY ATAIR steht zum Verkauf. Wer Interesse hat, möge sich an mich wenden: Tel. 0049 1590 315 6145

Email: treptow.w@web.de

 

29. Juni 2018

Im Morgengrauen kommt Land in Sicht.  Um 14:15 h sind wir fest in Dingle Bay Marina.

28. Juni 2018

Noch 80 sm bis Dingle Bay. Es ist kein Wind. Die See ist glatt. Seehunde schauen uns neugierig an.

27. Juni 2018

Wir haben ein etmal von 50 sm. Das neue Ziel ist Dingle Bay/ Südwestirland. Es sind noch 142 sm togo. Der Wind kommt mit 8 kn aus NE. Unser Kurs ist 80°.

26. Juni 2018

Der Wind nimmt weiter ab. Die See hat wenig Wellengang. Dem Skipper fällt eine Zahnkrone raus.

25. Juni 2018

Eine vierte Taube ist an Bord gekommen. Auch verflogen und Opfer des NE – E Windes. Sie sind eine echte Plage. Immerhin gelingt es uns die Tauben aufs Vordeck zu verlagern. Das etmal beträgt nur noch 71 sm. Wir beschließen Irland anzulaufen.

24. Juni 2018

Zwischenzeitlich haben wir mal ESE mit 10 kn. Das wechselt in wenigen Stunden wieder auf NE, und die Windstärke nimmt von 10 auf 7 kn ab. Wir können machen was wir wollen, wir kommen dem Ziel Lizard Point nicht mehr näher. Der sonst übliche Westwind bleibt aus.  Unsere Dieselvorräte schmelzen dahin. Zum Kreuzen fehlt uns die Zeit. Die Crew muß ja wieder zur Arbeit.

23. Juni 2018

Inzwischen sind 3 Tauben auf dem Achterdeck und koten alles voll. Es sind britische Brieftauben, wie wir an den Ringen sehen können. Über England und Irland hat sich ein starkes Hoch festgesetzt und im Kanal gibt es kräftigen Ostwind. Wie sollen wir dort hin- bzw. durchkommen? – Jan sichtet morgens einen Wal!

22. Juni 2018

Mit Groß und Fock segeln wir weiter hart am Wind. Das etmal geht runter auf 80 sm. Der NE ist wieder bei 20 kn. Die Crew schlägt sich tapfer. Abends landet eine Brieftaube an Bord.

21. Juni 2018

Es regnet und es ist kalt. Durch den hohen am Windkurs, kommen die Wellen vorne über. Das Seewasser dringt durch die Ankerwinsch in die Bilge ein.

20. Juni 2018

NE 15 – 20 kn. Welle 2m gegenan. Kurs 80° Grad. Zwischenziel ist jetzt 48° N, 20° W. Abends sichten wir einen Wal! Das etmal beträgt mit Motorhilfe 120 sm. Es sind noch 781 sm togo.

 

19. Juni 2018

Ein Crewmitglied vergisst im vorderen Bad das Ventil zu schließen, sodaß Salzwasser ins Schiff dringt. Große Pumpaktion und Aufregung beim Skipper.

 

18. Juni 2018

Der Wind hat auf SSW gedreht, und wir haben Kurs auf Lizard Point gesetzt. Die Wachen haben sich eingespielt. Der el. Autopilot ist ausgefallen. Die Crew hat entschieden, dass sie per Hand weiterfahren will.

 

17. Juni 2018

Wir haben die Inseln Sao George und Graciosa (gesternabend) passiert und befinden uns nun auf dem offenen Meer. Der Wind hat mit 10 kn auf Ost gedreht. Der Seegang ist mäßig. Wir haben ein schönes etmal mit 146 sm gemacht.

 

16. Juni 2018

Um 11:00 UTC legen wir ab. Anwesend sind Harry und Jan. Sie helfen uns aus der Ecke am Pier herauszukommen. Horta will uns noch nicht loslassen. Die Vorleine an Steuerbord wird vergessen, und Harry sprintet auf den Schwimmsteg, um sie zu lösen. Schließlich sind wir frei und als wir aus dem Hafen fahren winkt auch noch Lorenz.

15. Juni 2018

Als letztes Crewmitglied trifft Uwe ein und zieht neben mir in der Koje ein. Ein letzter Besuch bei der Kneipe „Peter“, denn morgen soll es los gehen.

 

14. Juni 2018

Jan trifft ein und muß auch gleich mit zum Einkaufen. Die Waren werden vom Supermarkt kostenfrei ans Schiff gebracht. Und wir dürfen auch noch mitfahren. Wartezeit auf den Fahrer muß man allerdings mitbringen.

 

12. Juni 2018

Als erstes Crewmitglied trifft Heike ein. Wir beginnen gleich mit dem Einkauf der Lebensmittel.

 

26. Mai 2018

Langsam nähert sich der Start zum Törn Horta – Amsterdam. Die ATAIR ist segelfertig.

Der Hafen von Horta hat sich inzwischen durch Neuankömmlinge aus der Karibik gefüllt. Neben der ATAIR liegen 2 gr0ße Dreimaster, Gunilla aus Öckerö/ Schweden und Oosterschelde aus Rotterdam/ Niederlande. Sie sind schön anzusehen. Leider lassen sie tags und nachts ihre Generatoren laufen, sodaß es mit der idyllischen Ruhe vorbei ist.

Inzwischen war auch Wolfgang an Bord und hat kräftig mitgeholfen. Für Rundfahrten auf Horta und Pico blieb aber auch noch Zeit.

 

24. April 2018

Gestern bin ich in der Marina da Horta angekommen und habe die ATAIR in gutem Zustand vorgefunden. Das Wetter zeigt sich von der besten Seite. Die Vorbereitung des Törns Horta – Amsterdam beginnt.

23. März 2018

Unser Crewtreffen ist sehr gut verlaufen, und es wurden Beschlüsse zur Route, Aufgabenverteilung und Proviantierung gefasst. Wir sind alle sehr motiviert und gespannt auf unseren Start Mitte Juni.

 

08. Januar 2018

Die Crew für den Törn Horta – Amsterdam ist gefunden. Wir werden nach dem 15.06.2018 starten und hoffen natürlich, dass dann das Wetter mitspielt. Immerhin fahren wir in den zunehmenden Mond hinein, was erfahrungsgemäß immer Optimismus während der nächtlichen Wachen verbreitet.

22. Dezember 2017

Allen Lesern dieser Seiten wünschen wir ein fröhliches Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2018!!!

Bleibt gesund und genießt das Leben!!!

08. Dezember 2017

Der Start des Törns Horta - Falmouth - Brighton - Amsterdam ist nun für den 14. Juni 2018 vorgesehen (abhängig vom Wetter). Hartwig wird uns wieder mit der Großwetterlage betreuen.

Die Windsteueranlage ist inzwischen renoviert. Ebenso ist der elektrische Autopilot wieder voll funktionsfähig.

 

11. November 2017

Die vergangenen zwei Tage habe ich die Insel Sao Jorge erkundet. Von Horta kommt man leicht mit der Fähre dort hin. Die Insel ist landschaftlich sehr schön, und bietet jede Menge Wanderwege. Es gibt, wie auf den anderen Inseln auch, eine ausgeprägte Milchwirtschaft. Der Käse ist sehr gut!!! - Zurück auf der ATAIR geht es jetzt um die Vorbereitungen meines Rückfluges nach Deutschland. Das Boot muß "winterfest" gemacht werden.

29. Oktober 2017

Das Tief hat sich mit einigem Wetterleuchten verabschiedet. Der Luftdruck steigt endlich wieder an. Unter Reiseberichte 2017 sind wieder ein paar Zeilen hinzugekommen. Ersatzteile sind angekommen, sodaß mir die Arbeit nicht ausgeht.

 

25. Oktober 2017

Unter Reiseberichte 2017 findet man schon etwas über den Törn durch die Karibik ab St. Kitts und eine kleine Abhandlung über Kommunikation und Wettervorhersagen während größerer Segelstrecken, wie z.B. der Überquerung des Nordatlantik.

 

15. Oktober 2017

Der Hurrikan "Ophelia" hat Horta/ Faial nur mit seinen Ausläufern gestreift und keine Schäden hinterlassen. Am 14.10. gab es 8 h Regen und dann Windböen bis 35 kn. Es hatten sich einige Berufsschiffe in den Hafen geflüchtet, denn draußen gab es wohl Wellen bis 5 m Höhe. Auch die ATAIR hat alles gut überstanden.

 

11. Oktober 2017

Seit 2 Tagen sinkt der Luftdruck langsam aber stetig. Das liegt an dem Tiefdruckgebiet SSW der Azoren, daß nun Hurrikanstärke erreicht hat. Sein Name ist "Ophelia". Glücklicherweise wird Horta/ Faial nur gestreift, aber Santa Maria und Sao Miguel, die beiden Azoreninseln, die weiter östlich liegen, werden wohl stärker betroffen sein. Nach der Vorhersage wird der Hurrikan dann Irland ansteuern. Die Azoren werden selten von Hurrikans heimgesucht und gehören ja auch nicht zur Hurrikanzone. Ab und zu kommt es aber doch vor. So z.B. im Januar 2016 ("Alex") und am 04.10.2005 ein unbenannter tropischer Sturm.

Ich habe inzwischen die Insel Madalena erkundet. Von Horta sind es nur 30 Minuten mit der Fähre. Die Insel hat einen anderen Charakter als Faial. Man fühlt sich auf der Südseite der Insel nach Italien versetzt. Pinien, Blumen und Weinbau zwischen Lavasteinmauern prägen das Landschaftsbild. Weiter oben zwischen den Vulkanen, fühlt man sich nach Schottland versetzt. Reizvoll sind die Lagunen in den Kratern. Auf alles schaut der höchste Berg Portugals hinab, der Pico.

An manchen Stellen sieht man noch die Überreste der Verarbeitungsmaschinerie für Wale, die auch hier vor dieser Insel getötet wurden. Die Anzahl der Wale hat wieder zugenommen, und die Inselbewohner haben ein nicht schlechtes Geschäft mit dem "whale watching". Man sieht: es gibt doch Alternativen.

Schließlich bin ich noch in die "Gruta de torres" hinabgestiegen. Das ist eine Lavahöhle mit 5,4 km Länge, die bei einem seitlichen Ausbruch des Pico übrig geblieben ist. Es empfiehlt sich die erste Führung um 10:30 h zu nehmen, da dann der Andrang der Touristen noch nicht so stark ist. Pro Führung dürfen nur 15 Personen mitgehen. Es gibt 4 Führungen am Tag. Insgesamt eine beeindruckende Sache. Als Rentner zahlt man übrigens nur 3,50 € !

 

28. September 2017

Das 24000. Anklicken dieser Webseite kann gefeiert werden!!! Ist das nichts?

 Die Umrundung der Insel Faial mit dem Auto ist abgeschlossen. Das läßt sich bequem in einem Tag machen. Die Insel ist ein Vulkan. An der Nordwestecke ist er 1957 ausgebrochen und hat die Insel etwas vergrößert. Noch heute wächst dort fast nichts. Es ist eine Mondlandschaft. Ansonsten ist die Insel sehr grün und man ist manchmal an das Allgäu erinnert, durch das Wechselspiel von Almen und Waldstücken. Überall wachsen Hortensien und viele andere Blumen. Die Dörfer zeigen auch heute noch, wie ärmlich die früheren Bewohner gelebt haben. Kein Wunder, daß sie nach Amerika ausgewandert sind. Von der bäuerlichen Struktur ist die Milchwirtschaft übrig geblieben. Es wird sogar Käse hergestellt. Man ist sehr stolz auf die eigenen Produkte, und sie sind im Supermarkt extra gekennzeichnet und besonders herausgestellt. Dazu zählen auch zwei Ginsorten: Goshawk und Black Rock. Sie werden gerne mit Tonic und getrockneten Seealgen (Rock Fish) und rotem Pfeffer serviert. Die Strände auf Faial sind so lala. Meistens sind sie neben äußerst kleinen Häfen in der felsigen Küste angelegt. Da wurden die Lavafelsen mit Betonplattformen versehen, auf denen man sich sonnen kann. Baden kann man in kleinen Becken, die durch das Meer gespeist werden. Gibt es einmal Sandstrand, so ist der Sand naturgemäß schwarz.  Die kleinen Häfen, die meist nur einem Boot Platz bieten, waren früher die Anlegestellen für die Walfangboote. Bis Ende der 50er Jahre wurde hier Walfang betrieben.

Eine besondere Attraktion ist der Besuch des Kraterrandes des Vulkans .  Beeindruckt schaut man in den Kessel hinab, der von einem kleineren Krater geziert wird. Es sieht nicht so aus, als ob dieser Vulkan endgültig zur Ruhe gekommen wäre. 

19. September 2017

Gestern bin ich auf der ATAIR angekommen und habe das Boot in gutem Zustand vorgefunden. Harry hat es inzwischen an einen sichereren Ort im Hafen verlegt, sodaß ich beruhigt den Winterstürmen entgegensehen kann.

Apropos Stürme. Welch ein Glück, daß die ATAIR nicht mehr auf St. Kitts (2016), St. Martin oder BVI (2017) ist. Die Hurrikane Irma und Maria hätten sonst die ATAIR getroffen. Nach den Bildern, die man sieht, wäre ATAIR wahrscheinlich ein Totalschaden gewesen.

 

 

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Hartwig, der uns auf dieser schwierigen Etappe wieder professionell mit Wetterprognosen und Kursempfehlungen versorgt hat.

07. Juni 2017

In einer Tages- und Nachtfahrt hat die ATAIR den Hafen Horta auf der Insel Faial erreicht. Im Morgengrauen winkte der Pico herrüber, der höchste Berg Portugals. Lothar und Marco haben nach Ankunft die ATAIR verlassen. Vorher legten sie sich noch mit dem Hafenmeister an, sodaß ich fast des Hafens verwiesen worden wäre.

01. Juni 2017

Vormittags kommt Flores in Sicht. Wir sind erleichtert. Es wird nochmal kräftig nach Walen Ausschau gehalten, aber es lässt sich keiner mehr blicken, mal abgesehen von ein paar Atemfontänen am Horizont. Um 18 h laufen wir in den kleinen Hafen Lajes auf Flores ein. Er ist voll, und wir müssen an der Aussenmauer festmachen. Trotz des geringen Schwells, werden an der rauen Betonmauer 2 Fender und 3 Festmacherleinen zerstört. Wir werden herzlich von Malwieder (Inge und Ralph) und Florentine (Katrin und Peter) begrüßt. Wir haben 2338 sm in 25 Tagen zurückgelegt. Nur ca. 214 sm mehr als der direkte Weg. Und das bei all dem Ausweichen und Warten auf das Vorrüberziehen der Tiefs.

31. Mai 2017

Um 00:10 h Ortszeit beschließen wir, den Rest der Strecke zu motoren. Es sind noch 200 sm zu gehen. Der Wind hat 0 kn. Es regnet. Wolfram entdeckt, dass sich eine Motorhalteschraube gelockert hat. Mühsam wird sie eingekeilt, damit nicht noch größerer Schaden entsteht.

30. Mai 2017

Das etmal beträgt 122 sm und es sind noch 251 sm zum Ziel Lajes/ Flores – Azoren. Der Wind kommt aus NW mit 15 kn. Das Meer ist unruhig. Auf dem Weg zur Toilette achtern wird Wolfram von einer heftigen Schiffsbewegung von den Beinen gerissen und fällt mit den Rückrippen auf eine Stufe. Der Schmerz ist enorm. Später stellte sich beim Arzt heraus, dass nichts gebrochen war.

28. Mai 2017

Endlich haben wir wieder etmale von 100 sm und mehr. Ein mäßiger WSW Wind treibt uns in die richtige Richtung. Leider regnet es dazu, sodass der Innensteuerstand genutzt wird.

27. Mai 2017

Da wieder ein kräftiges Tief mit Starkwinden unseren Weg passiert, dümpeln wir über Nacht dahin. Und machen bei einem Strom von 1 kn doch Fahrt und 12 sm Strecke in der Nacht - allerdings in die entgegengesetzte Richtung .

25. Mai 2017

2 Pottwale passieren die Atair keine 40 m von der Steuerbordseite entfernt. Ein grandioser Anblick. Später kommen nochmal 3 Pottwale etwa 100 m entfernt vorbei.

24. Mai 2017

Totale Flaute. Da wir mit dem Dieselvorrat haushalten müssen, gibt das Zeit zum Ausruhen.

22. Mai 2017

Dann dieser Tag mit 20-35 kn Wind aus NW. Obwohl wir das aus unseren Wettergribfiles schon wussten, trotzdem eine wenig schöne Erfahrung bei 4 m hohen Wellen. Dazu regnet es natürlich.

20. Mai 2017

Wir haben noch 928 sm vor uns. Wir setzen die Schmetterlingsbesegelung, damit wir bei den schwachen Winden besser vorankommen. Unsere etmale gehen trotzdem auf 60 – 90 sm herunter. Immer wieder begleiten uns Delphine und hellen die Stimmung an Bord auf.

19. Mai 2017

Wir legen auf offenem Meer eine Schlafpause ein. Bei 2-4 kn Wind aus W ist das angebracht.

17. Mai 2017

Auch wir sind von einem Schaden betroffen. Der Autopilot ist ausgefallen und konnte nicht repariert werden. D.h., dass ab sofort im Schichtbetrieb handgesteuert werden muß. Etwas, dass uns allen gar nicht schmeckt. Jedes Crewmitglied muß 8h am Tag steuern.

Der Wind bleibt schwach aus wechselnden Himmelsrichtungen.

14. Mai 2017

Sehr schöner Vollmond. Nur 1/8 Bewölkung. Bei NW 5 kn machen wir ein etmal von nur 75 sm. Gegen 07:00h Ortszeit sehen wir Delphine und eine Menge „portugiesische Galeeren“. Meerstern hat Probleme mit seiner Welle. Eine Schraube ist am Flansch gebrochen, sodaß Meerwasser ins Schiff dringt. Das Wasser konnte gestopt werden, aber sie müssen nun ohne Motor auskommen.

13. Mai 2017

Nachts wieder Gewitter. Wir bewegen uns westlich an einer Gewitterfront entlang und haben 20-30 kn Wind aus W. Unsere etmale bewegen sich zwischen 120 und 140 sm.

11. Mai 2017

Wir motoren wieder, da der Wind aus SSE auf 2 kn abgenommen hat. Wir stehen zweimal pro Tag mit Meerstern, Malwieder, Freedom, Florentine, Punkelung und Mango in Kontakt und tauschen Positionen und Wetternachrichten aus. Zeit für ein Schwätzchen ist manchmal auch noch.

10. Mai 2017

Um uns herum wetterleuchtet es. Wir weichen den ortsfesten Gewittern aus. Das nächste Gewitter wird von Marco und mir mit 10 km Abstand bestimmt. Man hört den Donner.

09. Mai 2017

Der Wind hat auf SE gedreht und wir können 30° Kurs anlegen. Allerdings ist der Wind mit 10 kn schwach. Immer wieder gibt es Schauer.

07. Mai 2017

Um 12:45 h Ortszeit sind wir gestartet. Mindestens 2114 sm liegen vor uns. Was werden sie uns bringen? Um 16:00 h sind wir an der Insel Anegada vorbei. Der Wind frischt auf über 20 kn aus NE auf. Nicht gerade die beste Windrichtung um unser Ziel zu erreichen. Wir müssen einigen Fischerbojen ausweichen.

06. Mai 2017

Am 01. Mai sind wir in einer ruppigen Nachtfahrt von St. Martin zu den British Virgin Islands gelangt. Bei Wind aus Ost mit 25 kn und 2-3 m Welle aus Nordost machten wir viel Fahrt und mussten die Geschwindigkeit drosseln, um nicht nachts vor der Einfahrt nach Virgin Gorda zu stehen. Um 08:00 h machten wir in der Marina Virgin Gorda Yachtclub fest. Nach ein paar Tagen Inselerkundung segelten wir am 04.05. nach Bitter End und probten noch einige Segelmanöver.

Morgen soll die große Fahrt direkt zu den Azoren losgehen. Das Wetter scheint einigermaßen günstig zu sein.

29. April 2017

Wir sind startklar und werden heute die Marina verlassen und in den nächsten Tagen die British Virgin Islands ansteuern. Wir, das sind: Lothar, Marco und ich. Lothar und Marco sind seit 25. April an Bord und haben geholfen die Arbeitsliste endgültig abzuarbeiten. Das Wetter ist in Richtung BVI recht ordentlich in den nächsten Tagen.

14. April 2017

Allen Lesern dieser Seiten: Fröhliche Ostern !!!!!

Die Runde für Atlantiküberquerer ist auf den 15.04. vorverlegt worden. An Bord gibt es z.Z. hauptsächlich Streicharbeiten. Die Arbeitsliste wird langsam kleiner. Aber auf einem Segelboot gibt’s ja immer was zu tun. So wird mir nicht langweilig. Zur Abwechslung habe ich mir mal eine Feijoada gemacht. Wie man das macht, findet Ihr unter „Rezepten“ über den Knopf „links“ und dann „Landurlaub und Sonstiges“ und dann „Rezepte“ (oben in der Zeile).

 Das Wetter ist sehr ruhig – sozusagen windlos. Ein Test der Kurzwelle (SSB) mit anderen Seglern hat ergeben, dass die Anlage gut funktioniert. SSB ist ein wichtiges Kommunikationsmittel auf See, um Kontakt mit anderen Seglern zu halten.

 

02. April 2017

Die Segel sind montiert. Ebenfalls installiert wurde das neue Wifi Radar. Dieses Radar kann über ein ipad bedient werden und benötigt nur noch eine Stromzuleitung. Auch der neue Wasserarm des Duogengenerators ist eingetroffen und wurde angebracht.

 Hartwig hat seine Unterstützung bei der Atlantiküberquerung bzgl. Wetter etc. zugesagt. Vielen Dank dafür.

 Am 16.04. findet hier eine Runde statt, zu der potentielle Nordatlantiküberquerer eingeladen sind. Es gibt Segler, die diese Route schon mehrfach gesegelt sind. Bei der Runde wollen sie darüber berichten und Tipps geben.

 

19. März 2017

Wer möchte, kann den Liegeplatz der ATAIR jetzt unter marinetraffic.com sehen. In der Liste der Atairs ist es das 5. Boot von oben - pleasure craft. Verschiedene Dinge, wie z.B. die Durchsicht und Reparatur der Segel sind abgeschlossen. Jetzt warte ich auf einen windarmen Tag, um sie zu montieren. Auch das Rigg wurde durch Fachleute geprüft und für gut befunden. Trotzdem habe ich zwei zusätzliche Ersatzwanten machen lassen, sodaß nun sechs Stück an Bord sind. Aus dem Pazifik wurde gemeldet, daß El Nino herrscht. D.h. für den Atlantik, daß es weniger Hurrikane gibt. Eine gute Nachricht. Lothar und Marco haben ihre Flüge gebucht und werden hier am 25. April ankommen.

 

15. Februar 2017

Um 01:00 h am 15.2.2017 fiel der Anker in der Marigot Bay/ St. Martin. Ich hatte St. Kitts gegen 16:00 h verlassen und in einer ruhigen Fahrt unter Motor das Ziel erreicht. Zwischen den Inseln Eustatius und Saba tauchte ein U-Boot auf und verschwand schnell wieder in den Fluten. Jetzt liegt die ATAIR in der Marina Port La Royale. Die nächste Zeit wird weitere Vorbereitungen für die Atlantiküberquerung zum Thema haben.

 

09. Februar 2017

Heute wurde die ATAIR ins Wasser gesetzt. Das Ganze lief ohne Schäden ab. Der Motor sprang auf Anhieb an und der kurze Weg zum Steg wurde auch bewältigt. Ich werde voraussichtlich nächste Woche Donnerstag nach St. Martin starten.

 

06. Februar 2017

Der Umzug der ATAIR ist gelungen und gleich wurde mit der Reinigung und Vorbereitung des Antifouling begonnen, das manchmal durch Regenschauer behindert wurde. Morgen gehts weiter.

 

02. Februar 2017

Der Rumpf oberhalb der Wasserlinie ist fertig. Nun ist auch die Antifoulingfarbe vollständig da. Am Montag soll die ATAIR auf den Platz verlegt werden, an dem das Unterwasserschiff fertig gemacht wird. Weil das Wetter immer wieder regnerisch ist, kann noch keine Aussage gemacht werden, wann die ATAIR ins Wasser kommt. Spätestens Anfang übernächster Woche sollte es soweit sein. Es weht z.T. ein kräftiger Ostwind mit 20 kn und Böen bis 30 kn. Die Wellen sollen bei 2 m Höhe sein. Übrigens Toni und Janna sind gut in St. Martin angekommen, nachdem sie wegen des fehlenden Motors auf der Atlantikseite segeln mußten. Sie berichteten von Kreuzsee mit bis 3 m Höhe.  Rücksichtslos nahm ihnen ein Katamaran den anvisierten Ankerplatz weg, sodaß andere Segler mit Dinghi helfen mußten, die "Meerstern" an einen halbwegs sicheren Ankerplatz zu manövrieren.

 

 

28. Januar 2017

Schon wieder sind acht Tage herum. Die Antifoulingfarbe wurde zwar geliefert, aber statt 3 Gallonen nur zwei. D.h. es muß hier nochmals eine Woche gewartet werden, da die Ware nur freitags aus St. Maarten geliefert wird. Es ist doch ein sehr abgelegener Ort. Toni und Janna (SY Meerstern) waren ein paar Tage hier. Der Motor funktioniert nicht. So mußten sie von einem Fischer hereingeschleppt werden. Bertrand, mein Nachbar, und ich waren dabei. Fast wäre die Meerstern aufs Land gedrückt worden, weil der Fischer offensichtlich keine Ahnung hatte, wie man ein Boot abschleppt. Heute sind die Beiden nach St. Martin gestartet und hoffen dort, den Motor reparieren zu können.

Auf der ATAIR gibt es genug zu tun, sodaß die Verzögerung der Lieferung des Antifouling nicht behindert.

Das Wetter ist wechselhaft. Es gibt erstaunlich viel Regen. Vor ein paar Tagen konnten wir uns über 17° C (nachts) freuen.

20. Januar 2017

Die erste Woche auf St. Kitts ist vorbei. Viele Systeme an Bord sind in Betrieb genommen. U.a. ist ein neues Log installiert (Fahrt durchs Wasser). Die Wasserung der ATAIR ist für die erste Woche Februar geplant. Das hängt davon ab, ob die Antifoulingfarbe rechtzeitig aus St. Maarten eintrifft. Hier in St. Kitts gibt es recht wenig für Segler, aber ausreichend Landliegeplatz.

12. Januar 2017

Seit gestern bin ich wieder auf der ATAIR. Jetzt wird die Weiterreise nach St. Maarten vorbereitet. An die anders gehenden Uhren in der Karibik muß man sich erst wieder gewöhnen - aber irgendwie klappt dann doch alles.

 

05. Dezember 2016

Allen Segelfreunden und Lesern dieser Webseite:  FRÖHLICHE WEIHNACHTEN UND EIN GLÜCKLICHES NEUES JAHR 2017 !!!!!!!!!!!

 

30. August 2016

Die Crew für die Atlantiküberquerung von West nach Ost steht. Lothar und Marco haben angeheuert, und wir haben schon einige Gespräche zur Planung und Abstimmung geführt. Es wird von St. Maarten über British Virgin Islands und den Bermudas zu den Azoren gehen. Nach einem Aufenthalt dort, segeln wir dann nach Südengland und danach über Amsterdam nach Emden/ Wilhelmshaven/ Cuxhaven, je nachdem, wie uns das Wetter gesonnen ist. Anfang Mai 2017 geht es los. In den nächsten Tagen kann man unter "Routenplan" unsere geplanten Termine finden.

 

11. Mai 2016

Die ATAIR ist nun für die Hurrikansaison "eingemottet". Ich selbst bin mit einer Fähre nach Nevis übergesetzt und warte in einem Guesthouse auf meinen Flug nach Deutschland.

05. Mai 2016

Der Bericht 2016 ist jetzt auch auf einem aktuellen Stand. In naher Zukunft werden noch ein paar Fotos eingefügt, aber ansonsten ist die Seite aktuell.

25. April 2016

Heute ist die ATAIR an Land gehoben worden. Wie immer war es aufregend, vor allem als der vordere Gurt ca. 1m bugwärts rutschte. Die Gefahr, daß die ATAIR aus dem Travellift fiel, war nicht fern. Dabei wurde mal wieder das Rädchen des Logs zestört. Letztenendes lief alles glimpflich ab. Wie sagt der Kölner? " S´het noch immer jut jejange".

23. April 2016

Heute bin ich auf St. Kitts/ Telca Marina angekommen. Bei Vollmond, war es einer der angenehmsten Törns der letzten Zeit. Jetzt geht es daran die ATAIR aus dem Wasser zu holen und auf Land für die nächsten Monate hurrikansicher zu lagern.

13. April 2016

Gestern sind wir in Basse Terre/ Guadeloupe angekommen und liegen in der Marina Riviere Sens. Bernd ist heute von Bord gegangen und fliegt nach Deutschland zurück. Nächstes Ziel ist St. Kitts, aber es ist kein Wind. Also heißt es warten.

06. April 2016

Nachtfahrt von St. Pierre nach Portsmouth/ Nordseite Dominika. Auch hier war der Kanal zwischen den Inseln nicht einfach. Jetzt bleiben wir fünf Tage hier.

03. April 2016

Fahrt nach St. Pierre, die durch einen Vulkanausbruch 1902 vollständig zerstörte damalige Hauptstadt Martiniques. Die Nordinsel haben wir ebenfalls erkundet. Dabei war die Rhumerie J.M.

31. März 2016

Am 30.03. bin ich die 4 sm bis in die Marina Le Marin gefahren, um das neue Crewmitglied Bernd an Bord zu nehmen. Er kam am 31.03. an Bord, und wir haben mit einem Mietauto die Südinsel erkundet. Es war auch der eine oder andere Strand dabei.

23. März 2016

Nach recht sportlicher Überfahrt ( die Kanäle zwischen den Inseln haben es schon in sich, vor allem wenn man von Süd nach Nord segelt) bin ich gut in Martinique angekommen und ankere vor St. Anne. In der Nacht ging es bei fast Vollmond dann noch weiter mit sqalls. Hier kann man online einklarieren - aber das Cafe ist heute geschlossen. Dafür gibts Baguette, Crevettes und bierre a la pression.

17. März 2016

Am 14.3./15.3. bin ich in einer Nachtfahrt von Bequia, an St. Vincent vorbei nach St. Lucia/ Rodney Bay gesegelt. Auf Höhe der Wallulabu Bay kam ein einheimisches, offenes Motorboot mit 3 Mann an Bord bis auf 10 m an die ATAIR heran. Derjenige, der am Motor saß, fragte, ob ich nach Wallulabu Bay fahre. Ich verneinte, gab aber nicht an wohin ich fahren wollte. Sie fragten dann noch nach einer Bucht weiter nördlich. Nach einem abermaligen "Nein", fuhren sie dann weiter. Es war auffallend, daß alle drei nagelneue Rettungswesten trugen, was für Einheimische ganz ungewöhnlich ist. Ich war auf alles vorbereitet. Womöglich wollten sie mich dann fragen, ob ich 1 oder 2 Leute mit in die besagten Bays nehmen könnte. Dann wären sie mit meiner Zustimmung auf dem Boot gewesen, und ich hätte mich nicht wehren können. Vielleicht war es aber auch ganz harmlos? Aber s.u.!

Kurz vor dem Ziel tat es einen furchtbaren Schlag. Bei 200 m Wassertiefe, war ich in eine Fischermooring gefahren. Die Leine riß dann glücklicherweise und es entstanden keine weiteren Schäden. Die vier Trinkflaschen, die die Stelle markieren sollte, fand ich dann am Ruder. Etliche Meter Leine waren auch dabei. Auch am Schaft der Schraube fand ich ein Stück Leine. Da habe ich eine Menge Glück gehabt, daß sich die Leine nicht um die Schraube gewickelt hat, sondern gerissen ist.

Rodney Bay ist ein guter Platz zum Ankern. In die Marina traut man sich mit dem Boot nicht hinein, kostet doch der Liegeplatz für die ATAIR 30 US$/ Tag. Dafür gibt es wie 2007, als ich das letzte Mal hier war, noch die Bar am Einfahrtskanal: Trinke 2 zahle 1. Das lassen sich Ian (Taxifahrer aus London) und ich nicht zweimal sagen.

11. März 2016

Nachdem auf St. Vincent in der Wallulabou Bay bei einem Überfall in der Nacht am 03.03.16 vor Anker an Bord ein Segler erschossen worden ist und ein weiterer schwer verletzt wurde, hat die Küstenwache hier in Bequia schwer bewaffnete Patrouillen im Bojenfeld nachts eingeführt. Völlig ohne Licht geistern sie zwischen den zahlreichen Booten hin und her, sodaß ich erst glaubte es handle sich um Piraten, die nach Beute Ausschau halten. Auf jeden Fall bleiben jetzt nachts die Schotten dicht. Übrigens: in der Wallulabou Bay wurde der Film "Fluch der Karibik" gedreht. Für den Toten und den Verletzten ist der Fluch Wahrheit geworden.

Ich werde St. Vincent weiträumig umfahren, wie auch bei früheren Törns schon.

 

08. März 2016

Um 11:00 Uhr bin ich heute in Bequia angekommen und die ATAIR liegt an einer Mooringboje vor dem Frangipani Hotel. Es sieht alles etwas anders aus, als vor 9 Jahren, als ich das letzte Mal hier war. Jedenfalls die Füße kann man im Frangipani nicht mehr im Sand ausstrecken, weil das ganze Ufer mit einer Uferpromenade versehen wurde. Der französische Einfluß kommt näher: Heute morgen wurden Croissants und Baguettes am Boot angeboten!

06. März 2016

Nachdem ich dann doch noch eine Languste verspeist habe, ging es heute nach Canouan. Die letzte Languste hatte ich 2007 hier in der Nähe in den Tobago Cays gegessen. Damals waren Mia, Walburga und Horst sowie Peter und Uwe von der "Jonga" dabei. So gut wie damals war die diesjährige Languste nicht. Es kommt eben sehr auf die Zubereitung an.

In Canouan liegt die "ATAIR" in der Charlestown Bay vor dem Tamarind Hotel. Hier ist gut ankern. Der Sandgrund hält vorzüglich.

Am 07.03. habe ich im Ort die Lebensmittelvorräte auffrischen können.

04. März 2016

Um 10:00 Uhr auf Mayreau in der Salt Whistle Bay an einer Boje festgemacht. Eine schöne Bucht, die allerdings durch Bojen so vollgepflastert ist, daß man kaum Platz zum Ankern findet und dann eben auf Korallengrund.

02. März 2016

Heute bin ich auf Union angekommen. Eigentlich ist das kein schöner Ankerplatz, aber zum Einklarieren in die Grenadinen muß man, von Süden kommend, hierhin. Das Einklarieren war problemlos und zügig, sodaß ich mich noch im Ort umsehen konnte. Die alte Lambi Bar ist noch da. Insgesamt hat sich der Ort etwas herausgemacht. Aber teuer ist es - oh Mann. Ein Liter Wasser (im 5 l Behälter) kostet 1 € !

29. Februar 2016

Überraschenderweise ist die Crew von Bord gegangen. Es sind wohl einige Probleme in Deutschland zu lösen, die sie zu diesem Schritt veranlasst haben. Schade, denn jetzt kommt doch erst der schöne Teil der Karibik.

28. Februar 2016

Wir waren mehrere Tage in der Yacht Club Marina in der Lagoon in St. George/ Grenada. Nachdem wir vielfältige Eindrücke von dem Städtchen und der Insel gesammelt hatten, sind wir bis zum Halifax Harbour auf der Westseite Grenadas gesegelt. Es handelt sich nicht um einen Hafen, sondern um eine Bucht, deren Ankerzone durch zwei Starkstromleitungen eingeschränkt ist. So war die ATAIR auf 20 m verankert. Da der Wind mit 30 kn recht stark war, haben wir zwei Tage ausgehalten. Ankerwache war angesagt. Dann ging es nach Ronde Island in die Corn Store Bay - etwas ruhiger vom Wind her, aber auch kein idealer Ankerplatz. Null Versorgungsmöglichkeiten an Land.

Am 26.2.2016 sind wir nach wieder recht rauher Fahrt in Carriacou/ Tyrrel Bay angekommen. Sehr viele Segler ankern hier und das hat seinen Grund in dem guten Halt für den Anker und in der gut geschützten Bucht.

Wind und Welle sollen in den nächsten Tagen abnehmen, sodaß das Weitersegeln etwas angenehmer sein dürfte. Voraussichtlicher "Anker auf" Termin ist kommenden Dienstag.

 

17. Februar 2016

Nach einer sehr ruppigen Nachtfahrt sind wir heute Morgen in Grenada/ St. George angekommen. Zuvor hatten wir noch einen schönen Ankeraufenthalt in der Scotland Bay/ Trinidad, leider ohne die dort ansässigen Brüllaffen gehört zu haben. Schildkröten gab es jede Menge.

 

14. Februar 2016

Die webseite hat jetzt die 20 000er Marke der Klicks überschritten. Vielen Dank an alle, die sich für die ATAIR und ihre Abenteuer interessieren.

Heute ist noch mal Streichtag und segelfertig machen. Morgen soll es losgehen, falls die Farbe trocken ist.

 

11. Februar 2016

Nun ist der Karneval vorrüber. Am Faschingsdienstag nahmen wir an der Parade durch Port of Spain teil und hatten das Glück auf einem Musiktruck mitfahren zu dürfen. Jungs auf langen Stelzen und ausgefallene Kostüme waren die hervorstechenden Merkmale dieser Parade. Natürlich gab es auch ordentlich zu trinken und etwas zum Essen konnte man an vielen Straßenständen erwerben.

Heute haben wir einen arbeitsreichen Tag gehabt. Der 15.2. ist nach wie vor als Abfahrtstag vorgesehen. Das Wetter scheint ordentlich zu sein. 15-20 kn Wind und Welle unter 2m (Periode 7-9 s), beides aus E - NE. Das sollte gehen.

Wir, das sind übrigens Julia, Sebastian und ich. Die beiden hatte ich auf Tobago kennengelernt, und sie haben nun auf der ATAIR angeheuert, um mit nach St. Maarten zu segeln.

 

03. Februar 2016

Die ATAIR ist wieder im Wasser. Alles verlief glatt, ist aber trotzdem immer aufregend. Nun geht es an die Streicharbeiten an Deck und im Motorraum. Vor Karneval soll noch alles fertig werden. Der Außenborder des Dinghis machte Probleme und mußte auch zur Untersuchung. Einige Dichtungen und der Impeller waren marode. Nun läuft er wieder - wie neu.

 

28. Januar 2016

Den George habe ich zwar nicht getroffen, aber die Buccoo Reef Steel Band hat den 2. Platz beim Halbfinale belegt und ist damit im Finale. Das Finale soll am 7.2. sein. Da muß man hin!

Morgen wird möglicherweise der Rumpf gestrichen. Heute hatten wir starke Böen und den ganzen Tag Stromausfall. Dafür ist das Dinghi wieder voll einsatzbereit. Die Arbeitsliste ist ganz schön zusammengeschrumpft.

22. Januar 2016

Die Arbeiten schreiten voran. Das Dinghi sieht aus wie neu, und auch die reparierten Segel sollen heute kommen. Nigel streicht unermüdlich an Deck und Rumpf. Die Roststellen sind wohl auch alle entdeckt. Inzwischen läuft unser Iridium wieder und Wetterwelt liefert ab 01.02.16 die Wetter-gribfiles.

Am Sonntag soll in Port of Spain die nächste Ausscheidungsrunde der Steelbands laufen. Ich hoffe dann George und seine Band aus Buccoo zu treffen, und daß sie in die Finalrunde kommen.

 

17. Januar 2016

Seit dem 10.01.2016 bin ich auf der ATAIR, und die vielfältigen Arbeiten zur Vorbereitung des nächsten Törns sind in vollem Gang. Mit von der Partie sind jetzt Julia und Sebastian, die bis St. Maarten mitsegeln wollen. Sie helfen mir engagiert und erfolgreich bei der Herrichtung der ATAIR für die Wasserung, die am 03.02.2016 über die Bühne gehen soll.

Julia und ich haben Sebastian auf die Mastspitze gezogen. Dort hat er erfolgreich den neuen Windmesser eingebaut ( das ist der, der die Odyssee nach Südafrika hinter sich hat). Auf dem Rückweg wurden die Wanten kontrolliert und schließlich konnte er am nächsten Tag auch die Decksbeleuchtung ersetzen. Wir hatten Glück: die Speziallampe, die es in Deutschland in keinem Geschäft gibt, war hier gleich dreimal bei einem Marineladen vorhanden.

Natürlich gibt es auch unerfreuliche Entdeckungen: das Log läßt sich nicht reparieren, das Ruder klemmt und das Dinghi hat ein Loch.

 

09. Januar 2016

Zwei alte Bekannte habe ich in Buccoo und in Charlotteville getroffen. George, den "steel band leader", und Neville, den Fischer, auch "Captain Morgan" genannt. Das Wiedersehen wurde mit etwas Carib Bier angefeuchtet. Fazit: Wir sind alle älter geworden.

Auf der Fahrt nach Norden fand ich fast alle Strandeinrichtungen, Hotels und Resorts geschlossen vor bzw. stehen zum Verkauf. Mit dem Tourismus scheint es auf Tobago nicht zum Besten zu stehen.

 

 

06. Januar 2016

Seit 04.01.2016 bin ich in Tobago auf dem Weg zur ATAIR in Chaguaramas. Deutschland hat mich noch mit Schnee verabschiedet. Hier sind es um die 30° C. Es ist auszuhalten.

Inzwischen hat auch Bobby Schenk die ATAIR in seine webseite als Weltumsegler aufgenommen. Eine große Ehre.

 

12. Dezember 2015

Fröhliche und gesegnete Weihnachtstage und ein glückliches Neues Jahr allen weltweiten Segelfreunden und Lesern dieser Webseite!!!

 

06. Dezember 2015

Großes Ereignis: Uns wurde der Transocean - Weltumseglerpreis verliehen. Bei der Verleihung, bei der auch andere Segler ausgezeichnet wurden, konnten wir etwas über unsere Erlebnisse berichten. Der Veranstaltung fand auch Niederschlag in der Zeitschrift "Die Yacht" und in der lokalen Presse. Die einzige Schwierigkeit war, den zum Abendessen servierten Labskaus zu überleben.

 

28. September 2015

Wir haben nochmal nachgerechnet. Wir haben auf der Route um die Welt, so wie sie auf der Weltkarte

eingezeichnet ist, 42383 sm zurückgelegt.

 

26. September 2015

Das ist die Route der SY ATAIR um die Welt.

 

 

09. August 2015

Auch wenn für 2014 noch das 2. Halbjahr an Berichten fehlt, so sind doch ein paar Berichte in 2014 hinzugekommen. Keine Sorge, es kommen sukzessive Beiträge hinzu.

 

12. April 2015

Mit der Ankunft in Trinidad ist diese webseite nicht beendet. Es müssen ja auch noch einige Berichte geschrieben werden. Schaut also bitte immer mal wieder rein, ob es was Neues gibt. Unter "Aktuell" werden neue Beiträge angekündigt.

08. April 2015

Ein denkwürdiger Tag, denn die ATAIR kreuzt ihre Route, die sie 2007 befahren hat. Die ATAIR hat damit ihre Weltumrundung vollendet. Um 0300 UTC am 09.04.2015 legen wir am Steg der Marina Coral Cove in Chaguaramas/ Trinidad an. Ich bin erschöpft, glücklich und ein wenig stolz auf die ATAIR. Sie hat trotz ihres Alters von 25 Jahren eine respektable Leistung vollbracht.

03. April 2015

Heute sind wir um 1940 UTC zum letzten Teilstück der Weltumsegelung der ATAIR aufgebrochen. Vor den Iles de Salut ankerte die Hanseatic von Hapag Lloyd auf dem Weg nach Belem/ Amazonas. Das können wir jetzt alles locker von unserem AIS ablesen. Anfänglich mußten wir etwa 3 h motoren um aus dem engen Kourou-Kanal herauszukommen und westlich der Iles de Salut die nordwestliche Strömung und guten Wind zu erreichen. Mit bis zu 7 kn glitten wir dahin und hatten bis Trinidad ein sehr selten gekanntes Hochgefühl, wegen der optimalen Segelbedingungen. Eine kleine Entschädigung für die erlittenen Torturen auf den Törns in Ost- und Nordaustralien, dem Indischen Ozean und großen Teilen des Südatlantik.

31. März 2015

Heute fiel der Anker um 1715 UTC vor Kourou/ Franz. Guayana, dort wo die Raketen in das Weltall geschossen werden. Bei der Einfahrt warfen wir noch einen Blick auf die Iles de Salut (darunter die Teufelsinsel, die durch "Papillon" bekannt wurde). Nach ca. 1040 sm in 8 Tagen und 3h haben wir eine passable Geschwindigkeit von 5,3 kn erreicht, natürlich dank der günstigen Winde und der helfenden Strömung.

23. März 2015

Nach 3 Tagen Arbeit ist es uns endlich gelungen die völlig festgefressenen Lager der Ankerwinsch aus dem Aluminiumgehäuse herauszubringen und durch neue zu ersetzen. Nun läuft sie wieder wie Butter (die Ankerwinsch). Nach heftigem Regen am 23.3. hatten wir die Abfahrt schon auf den nächsten Tag verschoben. Plötzlich klarte es auf und wir legten schnell mit Hilfe von Peter und Sarah, sowie Neuankömmlingen aus Südafrika, ab. Der erste Tag gestaltete sich zu einer Flucht vor Squalls, die wir allesamt gewonnen haben. Das etmal von 147 sm zeugt davon.

20. März 2015

Unsere für heute geplante Abfahrt nach Franz. Guayana mußte auf den 22. März verschoben werden, da ein Schaden an der Ankerwinsch aufgetreten ist. Wir müssen mehrere Lager austauschen, damit das Einholen des Ankers wieder funktioniert.

16. März 2015

Wir haben in die kleine Marina vor dem Marina Hotel verlegt. In dem 5-Sterne Hotel logierte die deutsche Nationalmannschaft und auch "Mutti".

15. März 2015

Man soll nicht so viel über gutes Wetter reden. Kurz vor dem Ziel erwischt uns ein sehr starker squall mit bis zu 50 kn Wind. Den kleinen Singvogel, der Schutz auf der ATAIR suchte, hats einfach weggeblasen. Durch den starken Wind kamen wir aber schneller voran und "zu früh" vor die Küste Fortalezas. Nachts um 2 Uhr Lokalzeit fiel der Anker in Ankerzone 3.

Übrigens: Fortaleza ist die Stadt, in der bei der Fußball WM, Deutschland Brasilien 7:1 besiegte.

14. März 2015

Sven angelt einen wirklich schönen Thunfisch. Das gibt nach seiner Aussage Sushi. Das Wetter ist weiterhin schön und herrliches Segeln

13. März 2015

Wir starteten um 1145 UTC. Ein schöner Wind blies und Sven fing einen Barracuda, den wir aber wegen möglicher Ciguatera nicht verspeist haben. Auch dem ebenfalls von Sven geangelten, jungen Tölpel, haben wir die Freiheit zurückgegeben. Der Tölpel hatte sich mit 4 anderen wie wild auf den Köder gestürzt.

08. März 2015

1850 UTC Anker fallen vor Fernando de Noronha, POS: 03° 50,014´S, 032° 24,508´W. 1731 sm liegen hinter uns. Dafür waren wir 15 Tage und 6,5 h unterwegs. Im Anblick der schönen Insel sind die Widrigkeiten des Törns ab Südafrika vergessen. Wir haben hiermit die Überquerung des Südatlantik abgeschlossen und sind ein wenig stolz darauf.

07. März 2015

Nachts Regen und Blitze am Horizont. Dann totale Flaute. Am Morgen geht es mit dem Parasailor weiter. Noch 139 sm togo!

06. März 2015

Schöne und stressfreie Segelnacht bei Vollmond. Am Morgen sieht Wolfram seit langem mal wieder Delphine!

05. März 2015

Die Genuaschot an Backbord reißt. Der Genuabaum schwingt gefährlich über Deck. Es dauert eine Weile bis wir das unter Kontrolle haben. Keine weiteren Schäden. Jetzt übernachten schon 2 Vögel an Deck.

03. März 2015

Nachmittags treffen wir uns mit Vinga auf hoher See zum Abendessen bei einem Gläschen Wein und einem guten Abendessen mit frisch gefangenem Wahoo. ATAIR wird in Schlepp genommen.

02. März 2015

Die von Hartwig angekündigten Kreuzwellen aus NE, SE und SW haben uns erreicht. Eine kräftige Schaukelei ist die Folge. Trotzdem wunderbarer Sternenhimmel nach Monduntergang. In der Nacht übernachtet ein Seevogel auf Deck achtern. Morgens sehen wir die SY Vinga.

01. März 2015

Nachts begegnen uns drei große Frachter. Das AIS zeigt uns an, wohin so wollen und woher sie kommen: Panama, Malaysia, Singapore, Lagos ........ Außerdem haben wir heftige Squalls mit viel Regen.

26. Februar 2015

Nachts bricht uns die Genuarolle an Deck weg. Glücklicherweise ist da noch ein Bolzen, der die Genuaschot hält. Wir segeln entweder Schmetterling oder mit dem Parasailor.

24. Februar 2015

Wir machen unser bestes etmal auf der Reise mit 140 sm. Ansonsten ist der Wind eher schwach und es nieselt viel. Viele dunkle Wolken.

21. Februar 2015

Nach erholsamen Tagen auf St. Helena, um 12:20 Uhr (UTC) Start nach Fernando de Noronha bei Nieselregen.

15. Februar 2015

16:55 Uhr fest an einer Mooring Boje vor Jamestown, St. Helena.

14. Februar 2015

In der Abendsonne können wir schemenhaft St. Helena erkennen.

12. Februar 2015

Eine ruhige Nacht. Herrlicher Sternenhimmel..... und der Große Wagen ist schon zu sehen.

10. Februar 2015

30 kn Wind aus SE und Regen. Das etmal ist mit 117 sm ordentlich (für unsere ATAIR).

09. Februar 2015

In einer Böe reißt uns um 11:30 Uhr der Blister quer durch. Hoffentlich kann er in St. Helena repariert werden.

08. Februar 2015

Wir fahren mit 50 sm das niedrigste etmal der Reise ein. Wir mußten nach Norden ausweichen, weil der Wind auf Gegenkurs war. Also auch noch 50 sm in die falsche Richtung.

06. Februar 2015

Sven fängt einen Mahimahi und einen Thunfisch. Endlich wieder Frischfisch!

05. Februar 2015

Der Wegpunkt A1 ist erreicht. Er liegt südlich der Valdivia Bank, die wegen hoher Wellen möglichst nicht überquert werden sollte. Er markiert auch ungefähr die Hälfte der Strecke nach St. Helena. In den letzten Tagen hatten wir mit Squalls zu kämpfen - natürlich nachts.

28. Januar 2015

09:40 Uhr Start nach St. Helena. Um 11:30 Uhr passieren wir Robben-Island, wo Nelson Mandela viele Jahre im Gefängnis saß.

27. Januar 2015

Gestern sind wir wohlbehalten in Kapstadt angekommen. Wir mußten die gesamte Strecke ums Kap der Guten Hoffnung motoren (12 h), da nur 2-3 kn Wind vorhanden waren. Heute geht es ans Ausklarieren und möglicher Start nach Sta. Helena ist morgen.

15. Januar 2015

Heute 05:00 Uhr sind wir in Simonstown am Kap der Guten Hoffnung angekommen, gerade noch rechtzeitig vor einem heftigen Nordwind. Die Überfahrt bis zum Cap Agulhas, also noch auf dem indischen Ozean, war wieder von der schlimmeren Sorte: Wellen 3-4 m von allen Seiten und dazu ein SE-Wind mit über 30 kn. Beim Eintritt in den Atlantik wurde es ruhiger und die Wassertemperatur fiel von 23° C auf 14° C. Die Wasserfärbung war grünlicher. Wir sahen Robben, Pinguine und eine Menge Seevögel. Wir sind ein wenig stolz das Kap Agulhas, den südlichsten Punkt Afrikas, erfolgreich bewältigt zu haben. Wir Segler haben mächtig Respekt vor dem schnell wechselnden Wetter und den Untiefen.

12. Januar 2015

Heute sind wir mit der ATAIR in Mosselbay angekommen. Gestartet waren wir von Port Elizabeth. Leider gibt es in den nächsten Tagen widrige Winde, sodaß wir um das Kap Agulhas und das Kap der Guten Hoffnung nicht herumkommen. Die Ersatztanks für Diesel haben sich bestens bewährt.

07. Januar 2015

Und nun auch noch der Tafelberg von Kapstadt. Schöne Aussicht, viele Touristen - aber trotzdem einmalig!

 

05. Januar 2015

Und nun schon das nächste Kap, nämlich das "Kap der guten Hoffnung". Eigentlich sollte es ja  "Kap der Stürme" heißen. So hatte sich das der Erstumrunder Kapitän Diaz im Jahr 1488 ausgedacht. Aber der portugiesische König fand das wenig motivierend und änderte den Namen kurzerhand.

Ein erhebender Anblick von der steilen Klippe. Außerdem sahen wir die einzige Brutkolonie des afrikanischen Pinguins in der Nähe des Ortes Simons Town. Ganz schön fleißig die Mädels und Jungs.

 

04. Januar 2015

Heute haben wir auf unserem Weg nach Kapstadt (mit Auto) den südlichsten Punkt Afrikas erreicht, das Kap Agulhas. Für uns ein historischer Moment. Der Weg dorthin führte über viele Kilometer unbefestigte Straße und als Höhepunkt über eine handgezogene Fähre, die den Breede River zu überqueren hilft.

 

31. Dezember 2014

Zu dem Rückblick auf das Jahr 2014 gehört auch, daß wir trotz aller Schwierigkeiten 9579 sm von Sydney bis Port Elizabeth gesegelt sind. Wir danken allen, die uns mit Rat und Tat oder Bangen begleitet haben. Insbesondere danken wir aber Hartwig, der uns stets mit Wetter und navigatorischen Warnungen versorgt hat.

 

30. Dezember 2014

Nach einem mehrtägigen Ausflug nach Namibia und einer erlebnisreichen Safari durch die Etoshapfanne, Swakopmund und Walvisbay mit mannigfaltigen Eindrücken und Erlebnissen, sind wir wieder zurück auf der ATAIR. Nach den hohen Temperaturen in Namibia, haben wir nun um die 20° C und Regen.

Inzwischen sind die zwei 80 l - Behälter im Motorraum installiert. Wir sind also auch wieder mit Motor fahrtüchtig. Die Tankreinigung können wir hier in Port Elizabeth nicht zuverlässig durchführen. Wir müssen das in Kapstadt machen lassen. Zusätzlich warten wir noch auf die Reparatur unseres Radars.......

Wir wünschen allen Lesern dieser Seiten ein gesegnetes und fröhliches Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute für das Neue Jahr 2015!!!!!!

16. Dezember 2014

Die Denkpause ist insofern beendet, daß wir hier in Port Elizabeth die Reinigung des Dieseltanks versuchen wollen. Die Firma BDL will trotz der Feiertage mit einem Hochdruckreiniger und Absaugung den Tank reinigen. Parallel dazu werden als mögliche vorläufige Zwischenlösung zwei 80 l - Behälter im Motorraum installiert, sodaß wir auch die Fahrt nach Kapstadt ohne Tankreinigung bewältigen könnten. Dort gibt es eine professionelle Tankreinigungsfirma, die ihre Bereitschaft signalisiert hat.

12. Dezember 2014

Inzwischen ist unser Radar in Reparatur. Das Hauptsegel kann hier nicht geflickt werden. Das muß bis Kapstadt warten. Wir können uns aber mit Tape oder dem Ersatz-Hauptsegel behelfen. Der Dieseltank wurde zusammen mit dem Mechaniker Guy Fabre geöffnet und der verschmutzte Diesel abgepumpt. Die Reinigung des Tanks ist äußerst schwierig, weil sich in der Mitte unter dem Motor eine Trennwand im Tank befindet, die nur über zwei kleine Löcher verfügt. Wir können also aus heutiger Sicht mit einfachen Mitteln in die hintere Hälfte des Tanks nicht kommen. Jetzt haben wir erstmal eine Denkpause eingelegt.

09. Dezember 2014

Der Ausflug in die Safariparks Schotia und Addo ist unvergeßlich. In Schotia habe wir Löwen beim Nachtmal gesehen und unser Safariwagen wurde von einem Nashorn angegriffen. Alles ging gut aus, weil unser Ranger blitzschnell den Rückwärtsgang einlegte. Bei der Nachttour sahen wir auch Nilpferde an Land. Ansonsten überzeugt Schotia mit einer Vielzahl verschiedener Tiere.

In Addo waren wir Selbstfahrer und neben schlafenden Löwen an der Straße, waren Elefantenherden mit bis zu 100 Tieren zu sehen, vom Baby bis zur Oma, die alles dirigiert.

06. Dezember 2014

Nun sind wir in Port Elizabeth. Die 138 sm von East London haben wir dank des Agulhas-Stromes in 20 h absolvieren können. Die Welle war human, der Fastvollmond schien die ganze Nacht und in der Algoa Bay vor Port Elizabeth wurden wir von Pinguinen, einer Gruppe Orcas und zwei Glattwalen begrüßt.

04. Dezember 2014

Am 03.12.2014 sind wir um 14:00 Uhr im Hafen von East London angekommen. Wir liegen zwischen zwei Mooringbojen auf Position: 33° 01,415´S, 27° 53,763´E.   Die Strecke von Richards Bay bis hierher betrug 380 sm und wir haben sie in 53 h bewältigt, dank des Agulhas Stromes, der uns mit bis zu 10 kn dahinfliegen ließ. Der NE - Wind blies mit 20 kn true. Trotzdem war es kein leichter Törn, da der Wind exakt von achtern kam. Den Parasailor mußten wir nach wenigen Stunden wegen zuviel Wind einholen. Die ausgebaumte Genua ging besser, aber dann riß uns mal wieder die Genuaschot. Mit der Fock gings dann weiter. 30 sm vor dem Ziel East London setze dann der Motor erneut aus. Diesmal war der Grund wieder Luft in der Dieselleitung.

Ein Höhepunkt war Svens Fang eines 8 kg schweren Thunfisches. Er wurde gleich gebraten und andere Portionen als Ceviche zubereitet. Das hat gut geschmeckt!!!

26. November 2014

Wir kommen auf der ATAIR an. Sven ist derweil noch in einem Nationalpark.

25. November 2014

Besuch des Duzulu-Traditionsdorfes. Wir lernen eine Menge über die Kultur der Zulus. Am Schluß kann man bei dem Kriegstanz der Zulus richtig Angst bekommen. Vorher hatten wir noch den Vogelpark besichtigt, in dem es auch Schlangen und Krokodile zu sehen gibt. Mia wird von einem Huhn mit rotem Kopf angegriffen und am Kopf verletzt.

Trotzdem wird Mias Geburtstag ausgiebig gefeiert. Die Küchencrew singt beim Dinner "Happy Birthday" in Zulusprache.

24. November 2014

Safari im Umfolozi-Nationalpark. Wir sehen Elefantenherden, weiße Nashörner und afrikanische Büffel in ihrer natürlichen Umgebung. Einmalig!

23. November 2014

Mit achtstündiger Verspätung trifft Mia in Durban ein. Der Condor-Flieger konnte in Kapstadt zunächst nicht landen, weil durch einen Reifenschaden an einem anderen Flugzeug die Landebahn gesperrt war. So kam es zu einer Zwischenlandung in George (Mossel Bay). So kamen wir auf unserer Autofahrt zur Gooderson Bushland Game Lodge tief in die Nacht hinein und haben uns total verfahren. Eintreffen war dann um 24 Uhr.

22. November 2014

Zusammen mit der Crew der SY Callico Jack, machen Sven und ich einen Ausflug nach St. Lucia. Dort sehen wir bei einer Bootstour jede Menge Nilpferde, die teilweise ihre Mäuler weit aufreissen.

 

20. November 2014

500 l Diesel sind abgepumpt und der Tank, soweit mit den vorhandenen Mitteln möglich, gereinigt. Das Tanken frischen Diesels klappt nicht, weil in der ganzen Region der Strom ausfällt. So auch am 21.11. Wir verschieben das Auftanken auf den 27.11.

 

18. November 2014

Wir haben in den Zulu Yacht Club verlegt, weil dort alle Arbeiten am Schiff, sowie das Abpumpen des verdreckten Diesels gemacht werden können.

14. November 2014

12.30 Uhr: AFRIKA in Sicht!!!!!!!

Um 21:00 Uhr sind wir an unserem Wegepunkt zur Einfahrt nach Richards Bay angelangt.  Es wird eine Nachteinfahrt - immer eine Herausforderung, wenn man zum ersten Mal einläuft.

Um 22 Uhr haben wir die Marina Tuzi Gazi erreicht und werden von Willie, Patrick und Amanda ("Egret"), Antje und Holger und Lorenz begrüßt. Sie helfen uns sehr beim Anlegen.

 

13. November 2014

Der Tag beginnt mit 25-30 kn Wind aus NNE und 3-4 m Welle. Auf der Nachtwache werde ich vom Steuer weggerissen und gegen das Gestänge des Biminitops geworfen. Zunächst schmerzt der Kopf und dann die unteren Rippen auf der linken Seite. Später geht der Wind auf schwach über. Wir opfern einen Kanister Diesel, um rechtzeitig in Richards Bay anzukommen. Über Hartwig in Deutschland, der uns wettermäßig begleitet, haben wir erfahren, daß am 15.11. ein starker SW zu erwarten ist. Dann sollte man sich nicht nahe der südafrikanischen Küste aufhalten, da dieser Wind gegen den starken Agulhas-Strom steht.

Hartwigs Warnung wird durch Paul vom südafrikanischen Peri Peri Net bestätigt - kommt auf 12353 kHz 1500 UTC. Paul gibt uns auch Hinweise, wie wir den Agulhas-Strom queren sollen. In Richards Bay steht Willie  bereit, um uns beim Anlegen zu helfen.

Wir haben immenses Glück, daß die Windrichtungen sich jeweils so einrichten, daß wir gut vorankommen.

 

11. November 2014

Uns ist nicht nach Karnevalsbeginn zumute. Wir haben noch 2 Kanister mit klarem Diesel an Bord. Das muß reichen, um in Richards Bay einlaufen zu können. Als weitere Sicherheitsmaßnahme, holen wir noch 20 l Diesel von oben aus dem Tank. Dieser Diesel ist zwar verschmutzt, enthält aber keine größeren Verunreinigungen. Er geht durch alle Filter hindurch.

 

09./ 10. November 2014

Alle Dieselfilter ausgetauscht. Hauptgrund des Versagens des Motors ist aber, daß die Injektorpumpe verstopft zu sein scheint. Am 9. und 10.11. haben wir ruhige See. Ich nehme zum ersten Mal in meinem Leben eine Injektorpumpe auseinander. Mir gelingt es sie zu reinigen und sogar wieder zusammenzubauen. Die Freude ist groß, als sie ihre Dosierfunktion wieder übernimmt. Ebenfalls baue ich wieder den alten Dieselvorfilter ein, der eine größere Kapazität hat. Schließlich läuft der Motor 17,5 Stunden lang --- bis er wieder ausgeht. Die Filter sind noch einwandfrei durchlässig, jedoch die Ansaugöffnung im Tank ist immer wieder verstopft. Nach dem Freimachen, läuft der Motor etwa 1,5 Stunden.

Zu allem Unglück reißt auch noch der Blister. Auch in der Genua taucht ein kleiner Riß auf, den wir tapen.

08. November 2014

Wir werden von Dem Segelboot "7. Heaven" überholt. Trotz allem kommen wir mit der Genua gut voran. Die Etmale liegen so um die 120 sm. 

07. November 2014

Um 03:00 Uhr haben wir Bergfest. Es liegen noch 705 sm vor uns.

06. November 2014

Wir haben wieder einen schlechten Tag und eine schlechte Nacht. Bei Wellen von 3-4 m aus NE und NW, die auch laufend ins Cockpit einsteigen, geht der Motor plötzlich wieder aus.  Nach 45 h Laufzeit seit dem letzten Tanken, ist uns das unerklärlich. Bei den Wetterbedingungen können wir nichts machen. Im Motor ist jedenfalls kein Wasser. Wir stellen fest, daß der Diesel schmutzig ist. Bakterien?

03. November 2014

Wir haben eine schlechte Nacht. Bei einem SE-Wind mit 25 - 30 kn gehen die Wellen auf 3 - 4 m aus verschiedenen Richtungen. Die ATAIR legt sich so weit über, daß der Motor kein Kühlwasser mehr bekommt. Das kennen wir ja nun schon. Nach 1-2 Stunden geht es wieder.

02. November 2014

Der Sonnenuntergang ist spektakulär. Den grünen Blitz können wir 2 Sekunden lang sehen!

Die Fußpumpe in der Küche ist undicht. In einer nächtlichen Aktion wird die daneben liegende Salzwasserpumpe als Ersatz eingebaut.

01. November 2014

Nachdem wir noch 164 l Diesel getankt haben, sind wir heute nach Südafrika aufgebrochen.

 

26.Oktober 2014

Heute sind wir auf Reunion angekommen und haben trotz ARC-Welt einen guten Liegeplatz bekommen. Der Motor ist bei der Überfahrt von Mauritius 15 h ohne Zwischenfälle gelaufen. Es war kein Wind. Auch der Stopfen im Auspuff hat sich bewährt. Es ist kein Wasser in den Motor gelangt. Nun gilt es Reunion zu erkunden, das ja zur EU gehört. Deshalb gibt es hier auch den Euro! Wir werden ein paar Tage hier bleiben und auf ein gutes Wetterfenster Richtung Südafrika warten.

 

24. Oktober 2014

Wir haben die ATAIR in die Caudan Marina/ Port Louis verlegt. Wasser und Strom sind bereits "geladen". Heute geht es zum Ausklarieren, damit wir morgen früh starten können. Es steht noch ein Motorölwechsel und der Test des Außenborders an. Frische Lebensmittel wollen wir auch noch bunkern.

Das Wetter Richtung Reunion sieht gut aus.

21. Oktober 2014

Die Arbeiten am Motor sind abgeschlossen und die Belastungstests gut verlaufen. Alle anderen Reparaturen sind ebenfalls abgeschlossen, sodaß wir die Abfahrt von Mauritius nach Reunion für das kommende Wochenende planen. Nach einem mehrtägigen Aufenthalt dort, soll es danach nach Richards Bay in Südafrika gehen. Noch einmal eine anspruchsvolle Strecke. Richards Bay liegt nördlich von Durban.

Am 23.10. haben wir hier auf Mauritius das Lichterfest der Hindus, das wir seinerzeit in Trinidad genießen durften.

12. Oktober 2014

Der Motor läuft wieder. Mit vereinten Kräften eines lokalen Mechanikers, Ben (SY Dragonspan) und Graham (SY Vinga) ist es uns gelungen den Motor, nach der Zerlegung und Zusammenbau, zu starten. Es ist nun auch bestätigt, daß Seewasser durch den Auspuff in den Motor gedrungen ist (25 l). Grund waren wohl die hohen Wellen, die von achtern über mehrere Tage auf den Auspuff gedrückt haben. Die Segel sind auch schon repariert. Aber es gibt noch viel zu tun!

10. Oktober 2014

Am 7.10.2014 sind wir mit der ATAIR in den Hafen von Mauritius/ Port Louis hineingeschleppt worden, da der Motor schon seit 27.9. nicht mehr zu starten war. Es stellte sich heraus, daß durch den Auspuff Seewasser in den Motor geraten war. Der Seegang war sehr hoch und kam von allen Seiten. Wir haben wegen des Motors auch Rodriguez ausfallen lassen, da dort durch das Riff nicht segelnderweise hineinzukommen ist. So waren wir 18 Tage auf See, bis wir Mauritius erreichten. Auch einige Segel, Fallen und Schoten wurden unter den schweren Bedingungen zerfetzt.

Inzwischen können wir nach Auseinandernehmen des Motors, seine Kolben wieder bewegen und es besteht gute Hoffnung, daß er nach dem Zusammenbau auch wieder läuft.

Sven und ich haben bei dieser Überfahrt sicher unser "Gesellenstück" abgeliefert. Ich selbst habe in 11 Jahren Segelei, so etwas noch nicht erlebt. Der Indic ist wirklich eine Herausforderung. Wer eine Weltumsegelung machen will, sollte als erstes den Indischen Ozean überqueren. Wenn er dann noch Lust auf eine Weltumsegelung hat...... OK!

18. September 2014

Nach einer Woche Aufenthalt in dem Naturparadies Cocos Keeling, soll es heute nach Rodriguez weitergehen. Es sind ca. 2000 sm, und wir schätzen, daß wir ca. 17 Tage brauchen werden. Das Wetter ist zwar auf der Strecke ab Sonntag/ Montag nicht so ideal, aber auf dieser Strecke, geht es wohl nicht anders. Der Indic ist eben nicht einfach. Fünf Boote sind bereits unterwegs - einer hat die Genua zerrissen und ein anderer die Windanzeige verloren.

Wir werden uns die nächsten Tage, bis zur Ankunft in Rodriguez, auf dieser Seite nicht melden können, da wir kein Internet haben.

Die Tage auf Cocos Keeling, in diesem Naturparadies, waren angefüllt mit Schnorchelgängen am Riff, Geburtstagsfeiern, Lagerfeuern am Strand und vielen guten Gesprächen mit anderen Seglern aus verschiedenen Ländern.

Überall findet man auch Schautafeln über das Schicksal der "Emden" vor genau 100 Jahren. Am 9.11.14 wird hier eine Gedenkfeier stattfinden. Die "Emden" wurde an diesem Tag auf Cocos Northkeeling auf ein Riff gesetzt, um wenigstens noch einige Überlebende zu retten.

In Svens Videoblog: www.sven-online.com  könnt Ihr Videos sehen, die er von unserer Reise macht. Sie geben ein lebendiges Bild davon, wie die Fahrt verläuft und was wir erleben. Viel Spaß damit!

 

 

11. September 2014

Wir laufen um 11:30 Uhr, nach genau 9 Tagen, in die Lagune vor Direction Island ein. Weil wir mit den mißverständlichen Leitbojen nicht klar kommen, fährt das Zollboot uns voraus. Es hatte schon auf uns gewartet.  Unter Schwarzspitzenhaien fällt der Anker. Eine wunderschöne Insellandschaft umgibt uns. Es sind schon drei andere Segler da : Vinga , Norvik und Code Zero. Alle haben das gleiche Ziel: Südafrika.

09. September 2014

Um 21 Uhr fällt der Autopilot aus - und das bei sehr unangenehmen Seegang mit bis 4 m Welle. Ich versuche das Ding zu reparieren- nach 4Stunden gebe ich vorläufig auf. Wir steuern die ganze Nacht per Hand. Manchmal schlafen wir übermüdet am Steuer ein. Am nächsten Morgen nehme ich die Reparatur wieder auf. Am 10.09. um 14:30 h läuft der Autopilot wieder. Wir sind sehr erleichtert.

07. September 2014

Um 07:30 h sichten wir im Morgengrauen Christmas Island. Es ist Bergfest: die Hälfte der Strecke nach Cocos Keeling liegt hinter uns. Bisher war die Fahrt recht angenehm. Wir konnten endlich unseren Parasailor einsetzen und geschwindigkeitsmäßig mit dem Katamaran "Vinga" mithalten. Sven hat inzwischen schon 2 Tintenfische (große) gefangen, die wir mit großem Appetit verzehrt haben.

02. September 2014

Sven ist am 31.08. an Bord gekommen und hat die Achterkoje bezogen. Die letzten Einkäufe und die Behördengänge zum Ausklarieren wurden gemacht. Im Gegensatz zu vielen negativen Kommentaren über die Behörden in Indonesien, stellen wir fest, daß alle Offiziellen sehr freundlich und durchaus gut organisiert sind. Da haben wir in anderen Ländern ganz andere Dinge erlebt. Wir wurden auf unsere Fragen hin, stets mit freundlichen Hinweisen bedacht, die uns sehr viel geholfen haben.

Um 11:15 h legen wir in Benoa mit Ziel Cocos Keeling ab.

 

01. September 2014

Mia ist heute in aller Herrgottsfrüh nach Deutschland geflogen, um sich um ihre Mutter zu kümmern. Zuvor hatten wir schöne Tage auf Bali verbracht mit dem Besuch verschiedener Tempel, das Erleben des Barong Tanzes sowie dem Blick auf einen mächtigen Vulkan. Dabei lernten wir auch, wie man richtig Kaffee macht. Man muß nur die Kaffeekirschen durch ein nachtaktives Tier (Lowa) fressen lassen. Die Exkremente sammeln dann die Balinesen auf und die unversehrten Kaffeebohnen werden geröstet. Es kommt ein sehr teurer Kaffee heraus, der recht stark ist und eigentlich nur von Leuten getrunken wird, die nicht gesehen werden wollen ( s. Turtle Island in Fiji).

Für Mia einen schönen Aufenthalt in Deutschland!!!!!! Vielleicht bist ja bald wieder dabei!?

 

22. August 2014

Ein wichtiges Etappenziel ist erreicht: Benoa auf Bali.

 

20. August 2014

Wir haben die Medana Marina verlassen und sind die kurze Strecke nach Gili Air gefahren. POS: 08° 21,915´S, 116° 05,020´E.

 

18. August 2014

Gestern sind wir in die Medana Marina eingelaufen. Eigentlich ist es nur ein Schwimmsteg mit wenigen Liegeplätzen. Außer uns sind noch zwei Boote da. Von hier ist es noch ein Tagestörn bis Benoa auf Bali. Davor muß aber noch Gili Air angeschaut werden, angeblich die schönste Insel hier in der Gegend.

 

15. August 2014

Wieder ein Stückchen weiter Richtung Bali. Wir haben die Alas Straße überquert, die zwischen den Inseln Sumbawa und Lombok zum Indischen Ozean führt. Der Wind aus SW war überraschend, hat aber die Wellen am frühen Morgen noch nicht stark aufgetürmt. Jetzt liegen wir gegenüber der Insel Pulau Lawang. POS: 08° 20.055´S, 116° 41,964´E.

 

13. August 2014

Einen der bisher schönsten Ankerplätze finden wir vor dem Inselchen Pulau Kramat. Der Platz scheint auch sehr gut geschützt zu sein, da sich nachts die Fischer hier mit ihren Böötchen versammeln und eine Pause einlegen. POS: 08° 22,642´S, 117° 04,505´E.

 

12. August 2014

Brenti ist ein sehr schöner Ankerplatz. Nachts können wir stark neonblau leuchtende Meerestiere beobachten. POS: 08° 08,888´S, 117° 43,736´E

 

10. August 2014

Wir kommen zu einem schönen geschützten Ankerplatz vor dem Örtchen Kilo ( POS: 08° 18,672´S, 118° 23,085´E ). Wir gehen an Land und werden zu einer Hochzeit eingeladen. Ein einmaliges Erlebnis! Wieder einmal können wir die außerordentliche Freundlichkeit der Indonesier bewundern und genießen.

 

09. August 2014

Das Einzige, was an Bima schön ist, ist das internet, daß wir nach einer Woche Abstinenz wieder haben. Bima ist ein häßlicher kleiner Industriehafen . An dieser Stelle müssen wir uns für die mangelnde Kommunikation entschuldigen. Dadurch, daß wir kein internet hatten und auch das Iridium Handy keine Verbindung hatte, konnten wir uns nicht bemerkbar machen. Außerdem ist auch das Mini C ohne Kontakt zu irgendeinem Satelliten.

 

08. August 2014

POS: 08°29,506´S, 119° 30,397´E. Insel Banta erreicht.

 

07. August 2014

Heute haben wir die Insel Komodo erreicht, auf der ein Großteil der 2890 Warane lebt, die ein Überbleibsel der Saurierzeit sind.

 

06. August 2014

Viele kleine und größere Boote bringen die Touristen zu dem Nationalpark, in dem die Warane leben. Deswegen gehts hier zu wie im Hamburger Hafen. Trotzdem wird das Dinghi klar gemacht und schon sind wir am Eingang und dem Büro. Wir treffen auf eine Gruppe junger Österreicher und tun uns zusammen, um die mittellange Wanderstrecke durch den Savannenwald anzugehen. Unser Führer hat einen langen Stock dabei, um evtl. Angriffe von Waranen abzuwehren. Diese sind nämlich Fleischfresser und können sogar Wasserbüffel erlegen. Wir haben aber Glück, da die von uns gesehenen Warane träge im Schatten liegen. Der Führer versichert uns aber, daß sie hellwach seien und man nicht näher als 5 m herangehen sollte.

 

05. August 2014

Da die Seekarten in Indonesien häufig nicht korrekt sind, erwischen wir bei der Ankunft zunächst die falsche Bucht. Vor Einbruch der Dunkelheit können wir aber im richtigen "Creek" Anker werfen.

Die Linta Straße zwischen Komodo und Rinca ist wegen der Stromwirbel bei Gezeitenwechsel sehr gefährlich. Die ATAIR wird um 90° herumgeworfen. Außerdem gibt es noch viele Riffe. Nachts hier durchzufahren ist lebensgefährlich - nicht nur wegen der unbeleuchteten Fischerboote.

 

03. August 2014

Auf nach Rinca, die Heimat der Warane. Die 271 sm wollen wir in einem Rutsch absolvieren, während die anderen Teilnehmer der sailindonesia nach Alor starten. Um 09:15 Uhr geht der Anker hoch und wir sind froh diesen schwelligen Ankerplatz verlassen zu können. Wolfram hatte am Vortag noch frisches Gemüse, Eier und Fleisch auf dem traditionellen Markt besorgt. Das ging ganz flott, weil ein freundlicher indonesischer Jugendlicher ihn auf seinem Moped herumgefahren hat.

 

01. August 2014

Heute war das "Galadinner" des Gouverneurs. Ebenfalls sehr schmackhaftes Essen. Von jeder an sailindonesia teilnehmenden Nation wurde ein Vertreter aufgerufen, um mit einer Stola geehrt zu werden. Wolfram durfte Deutschland vertreten und dem Gouverneur die Hand schütteln.

 

31. Juli 2014

Wir sind Millionäre! Per Kreditkarte konnten wir 2 Mio Rp abheben, das sind 131,92 €. Außerdem haben wir 300 l Diesel in 30 Liter-Kanistern gekauft, auf die ATAIR gebracht und eingefüllt. Am Abend gabs dann das erste "Galadinner" vom Bürgermeister Kupangs. Dazu wurde Musik gemacht und Tänze vorgeführt.

 

29. Juli 2014

15:30 Uhr Ankunft in Kupang. Nachdem die ganze Reise wenig Wind war, wurden wir zwischen den Inseln vor Kupang mit 30 kn begrüßt. Dazu gesellte sich noch ein 3 m hoher "overfall" (Strömung gegen Windwelle), der uns ganz schön durchgeschüttelt hat. Der Ankerplatz vor Kupang ist gekennzeichnet durch fast stetigen Schwell, insbesondere wenn nachmittags der Wind auf West dreht. Man kann dann kaum an Land kommen, obwohl dort eine Mannschaft bereit steht, die beim Anlanden hilft. Wir haben als 10. Boot von 52 Booten Kupang erreicht, obwohl wir diese zeitraubende Reparatur hatten, die uns zwang den optimalen Kurs zu verlassen.

 

28. Juli 2014

In der Nacht ist der Autopilot ausgefallen und wir müssen per Hand steuern. Ziemlich entnervend. Am Morgen geht Wolfram daran den Fehler zu suchen. 5 Stunden dauert die Reparatur. Glücklicherweise ist es ein mechanisches Problem im Getriebe. Das Getriebe mußte vollständig auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt werden. Danach läuft er wieder - der Autopilot. Die Erleichterung an Bord ist groß.

 

26. Juli 2014

Um 08:50 h haben wir den Anker gelichtet und sind nach Kupang gestartet. Bei Wind bis 10 kn aus ENE geht es gemächlich dahin. Ein wenig Erholung können wir nach dem abenteuerlichen Tanken an der Fisherwharf gebrauchen.

 

12. Juli 2014

Unser Abfahrtstag nach Kupang/ Indonesien (26.07.) rückt näher. Es haben sich schon viele Boote eingefunden, die an der sailindonesia teilnehmen - darunter auch alte Bekannte ( Relax, Apa Lagi, Equinox ).Die Organisation der Rallye erscheint uns bisher etwas konfus. Die Arbeiten auf der ATAIR sind gut vorangekommen. Insbesondere das Luftleck in der Dieselleitung ist beseitigt.

 

28. Juni 2014

Nach 5 Tagen und neun Stunden, sind wir von Horn Island/ Torres Straße kommend in Darwin angekommen. Es war eine nicht sehr komfortable Fahrt bei hohen Wellen mit wenig Wind und dann Starkwind. Nach einem Ankertag in der Fannie Bay, sind wir nun in der Tipperary Marina und bereiten unsere Weiterreise nach Bali am 26.7. vor. Reparaturen stehen natürlich auch an, und der Zoll und die indonesische Botschaft wollen besucht werden etc. etc.

 

15. Juni 2014

Um dem drohenden Starkwind zu entkommen, haben wir einen Nachttörn eingelegt und sind heute morgen in Horn Island in der Torresstraße angekommen. Einige Schrecksekunden waren auch dabei, als uns ein Fischer partout treffen wollte und am Cape York uns die Armada der australischen Navy entgegenkam. Auch die Einfahrt nach Horn Island war völlig anders, als in der Karte ausgewiesen. Zudem war noch ein wichtiges Sektorenfeuer ausgefallen.

Unser Motor war bei unserem Startversuch von Portland Roads, am Freitag, 13.06., der Meinung, daß man an einem solchen Tag nicht reisen sollte. Er ging nach 30 Minuten einfach aus. Glücklicherweise waren wir gerade noch am Anker. Irgendwo war wieder Luft im Dieselsystem. Wir wissen ja nun, was zu tun ist. Am 14./15.6. hielt er dann klaglos durch.

 

12. Juni 2014

Wieder ein Stück weiter Richtung Cape York. Nun sind wir in Portland Road Bay und haben nach Tagen der Abstinenz wieder Internet Empfang.

 

11. Juni 2014

Heute erreichten wir Morris Island, auch one palm island genannt, weil die Insel von einer sehr hohen Palme geziert wird. Ein idyllischer Ankerplatz, jedoch nicht zum Anlandgehen. Wir sahen unser erstes Krokodil am Strand, 4-5 m lang! POS: 13° 29,407´S, 143° 43,399´E

 

10. Juni 2014

Nach sechseinhalb Tagen mit Starkwind bis 43 kn und Regen ohne Ende, konnten wir endlich Lizard Island verlassen und sind heute vor Flinders Island/ Owen Passage angekommen. Ein sehr erholsamer Ankerplatz nach den schweren Tagen. Übrigens: Wer unsere Route verfolgen möchte, soll in skipr.net gehen. Bei Eingabe des Bootsnamens kann man unsere Route verfolgen.

 

04. Juni 2014

Nach einem schönen Segeltag ankern wir jetzt vor Lizard Island. Hier stieg Captain Cook auf den höchsten Berg, um einen Ausweg aus dem Gewirr der Riffe zu finden und die offene See zu erreichen. Nach seiner schweren Havarie, hatte er wohl die Nase voll von diesem Seegebiet. Wie wir wissen, fand er den Ausweg mit Erfolg. Wir selbst liegen auf Position: 14° 39,520´S, 145° 26,904´E. Die nächsten Tage werden wir wohl hier bleiben müssen, da Winde bis 40 kn erwartet werden. Heute Nacht hatten wir schon 38 kn aus SE.

 

02. Juni 2014

Wir haben heute, nach einem 61 sm Ritt, Cooktown erreicht. Auf dem Weg hierher kamen wir am Endeavour Reef vorbei, auf das Captain Cook mit seiner Endeavour aufgelaufen war. Das Schiff konnten sie dann beim heutigen Cooktown reparieren. Hier gibt es sehr wenig Ankermöglichkeiten, deswegen geht es morgen gleich weiter nach Lizard Island. Dort soll einer der besten Ankerplätze an der Nordküste sein, um eine Starkwindphase auszusitzen. Diese erwarten wir für die nächsten Tage.

 

31. Mai 2014

Nachdem wir im Regen Diesel und Wasser in der Marina aufgenommen hatten, machten wir uns auf den Weg nach Low Islets in der Nähe von Port Douglas. Dort sind wir um 15:30 Uhr angekommen. Ein schöner Ankerplatz vor einem Inselchen mit altem Leuchtturm. Wir wurden gleich von 5 Schwarzspitzenhaien begrüßt.

 

30. Mai 2014

Heute sind wir zusammen mit Bruce und Louise ( SY Moet ), die ebenfalls auf dem Weg nach Darwin sind und an der sailindonesia teilnehmen wollen, mit dem "scenic train" in die Berge nach Kuranda gefahren. Ein sehr beeindruckendes Erlebnis mit der mehr als 100 Jahre alten Bahn durch den Regenwald hindurch, an Wasserfällen vorbei, über enge Brücken und durch noch engere Tunnel hindurch in 2 Stunden Kuranda zu erreichen. Hier kann man der schwülen Küstenluft entkommen und frische Luft atmen - und natürlich jede Menge Souvenirs einkaufen. Mittagessen hatten wir in einer deutschen Wurstbraterei, die von zwei Frauen aus Thüringen und München betrieben wird. Bratwurst, Käseknacker, Emubratwurst, Thüringer und Weißwurst mit Sauerkraut und Zwiebeln waren bester Qualität. Wenn man wollte, gab es auch Bratkartoffeln. Zurück nach Cairns gings dann nicht weniger spektakulär mit dem Bus.

 

24. Mai 2014

Heute wagen wir zum ersten Mal eine Nachtfahrt zwischen den Inseln Richtung Cairns. Obwohl nur 5 kn Wind sind, können wir mit der Fock schön segeln, da es fast keine Welle gibt. Die Geschwindigkeit ist zwar mit 3 kn nicht umwerfend, aber mehr brauchen wir auch nicht, um Punkt 6 Uhr am Einfahrtskanal nach Cairns zu sein. Es ist eine Stunde vor Hochwasser. Der Kanal ist ca. 7 sm lang aber schön mit Leuchtbojen versehen. Um 7:30 h fällt der Anker vor Cairns. Eine wichtige Zwischenstation Richtung Darwin ist erreicht. Hier kann man sich noch einmal mit Lebensmitteln, Wasser und Diesel versorgen.

23. Mai 2014

Die 44 sm von Magnetic Island bis Orpheus Island/ Little Pioneer Bay konnten wir mit der Genua segeln. Wenig Welle und 10 kn Wind waren ideal. Little Pioneer Bay präsentiert sich als weiterer hervorragender Ankerplatz. Nachdem die Fischer zum Nachtfang abgerückt waren, hatten wir die Bucht für uns alleine. Herrlich! Der Sternenhimmel tut sein Bestes um zur Romantik beizutragen.

22. Mai 2014

Die schaukelige Fahrt hat sich auf dem Weg nach Magnetic Island fortgesetzt. Wir konnten trotzdem etwas mit der Fock segeln - immer platt vorm Wind. Dafür war der Ankerplatz sehr gut und ruhig. Endlich mal wieder ausschlafen.

21. Mai 2014

Eigentlich wollten wir ja bis Magnetic Island durchfahren, aber die Überfahrt war doch sehr schwellig, sodaß wir am Cape Upstart Anker geworfen haben.  Allerdings hatten wir dort auch keine ruhige Nacht, da Böen bis 30 kn uns immer wieder aus dem Schlaf rissen und nach dem Anker schauen ließen.

20. Mai 2014

Das Vorräteauffrischen hat nun doch etwas länger gedauert, weil Wind und Welle einfach nicht nachlassen wollten. Heute sind wir Richtung Cairns gestartet und haben den Ankerplatz bei Gloucester Point erreicht. Morgen soll es dann weiter nach Magnetic Island gehen.

12. Mai 2014

Am 10.05. hatten wir Cid Harbour erreicht, einen wunderschönen und ruhigen Ankerplatz. Der Meinung waren auch 17 andere Boote. Seit gestern sind wir in der Abell Point Marina bei Airlie Beach, um unsere Vorräte aufzufrischen und auf ein wenig besseres Wetter zu warten.

09. Mai 2014

Über Pearl Bay (wunderschön!), Hexham Island, Digby Island und Scawfell Island, haben wir Goldsmith Island erreicht. Seit unserem Start in Keppel Bay hatten wir keine Verbindung über Handy oder Internet. Wir waren sozusagen im Outback des Great Barrier Reefs. Die Inselwelt wird immer schöner. Man muß allerdings höllisch auf die vielen Riffs aufpassen. In Pearl Bay liefen zwei Yachten auf ein Riff auf. Sie konnten wieder herausgezogen werden. Nachdem mehrere Tage mit wenig Wind hinter uns liegen, haben wir nun den für diese Gegend typischen SE - Wind mit 15 - 25 kn. Da heute die Wellen bei 2 m Höhe vorausgesagt sind, bleiben wir vor Goldsmith am Anker. POS: 20° 40,224´S, 149° 08,868´E. Der Plan ist, morgen bis Cid Harbour der Insel Whitsunday zu kommen.

26. April 2014

Am 21.04. haben wir unseren Ankerplatz vor dem Strand des Pancake Creek verlassen und in die Flußmündung verlegt, um am 22.04. unabhängig von den Gezeiten früh starten zu können. Wir starteten am 22.04. um 07:45 Uhr Richtung Cape Capricorn. 1 sm vor dem Ziel überquerten wir den südlichen Wendekreis des Krebses. Die Rauschefahrt mit mehr als 7 kn war um 14:30 Uhr zu Ende, als der Anker auf der Leeseite des Kaps fiel. Ungemütlicher Schwell ließ uns am 23.04. wieder früh aufbrechen. In die Keppel Bay Marina fuhren wir um 13:00 Uhr ein. Die nächsten Tage waren mit dem Aufstocken der Vorräte ausgefüllt. Heute haben wir Great Keppel Island erreicht. Hier gibt es eine schöne Ankerbucht.

19.April 2014

Heute morgen sind wir in den Pancake Creek eingelaufen und haben einen sehr schönen Ankerplatz vor einem Strand. 51 abwechslungsreiche Stunden und 247 sm haben wir hinter uns. Teilweise konnten wir mit allen verfügbaren Segeln dahin gleiten. Dann erwischte uns aber am Nordende von Fraser Island (Sandy Cape) eine zweistündige Überraschung. 30 kn Wind mit tropenartigem Regen fegten uns 7 sm nach Norden. Auch der darauf folgende Westwind war in keiner Wettervorhersage enthalten. Doch die sternklare Nacht und der 3/4 Mond waren eine gute Entschädigung. Trotz allem waren wir zu früh am Pancake Creek und so gab es als Zugabe eine mehrstündige Schleichfahrt unter Groß und Fock. Geschwindigkeit 1,5 kn. Jetzt ist erstmal Ostern angesagt, bei bestem Wetter.

15. April 2014

ITA ist vorüber. Wir hatten am 12.4., Samstag, starken Regen und gestern bis 40 kn Wind. Auch heute geht es noch bis 30 kn.  ATAIR und wir haben alles unbeschadet überstanden. Jetzt überlegen wir, ob wir am Donnerstag  Richtung Fraser Island starten. Es ist immer eine ziemliche Rechnerei, mit den verschiedenen Untiefen bei den Ein- und  Ausfahrten der Flüsse zurechtzukommen (Stichwort: Barren). Und außerdem spielt die Wellenhöhe eine wichtige Rolle.

11. April 2014

Der Cyclon ITA ist nördlich von Cairns mit 230 km/h Windgeschwindigkeit an Land gegangen. Die Wellen sollen 11 m hoch sein. Es wird vorhergesagt, daß ITA Richtung Süden zieht. Montagnacht soll der abgeschwächte Hurrikan die Gegend um Bundaberg erreichen. Wir sind 300 km weiter südlich in Mooloolaba. Wir werden am Sonntag in eine geschützte Marina gehen. Der Hurrikan soll dann von Bundaberg aus Richtung Osten aufs Meer hinausziehen. Bis jetzt sind hier bei uns für Montag 30 - 40 kn Wind aus Süd vorhergesagt. Aber bei Hurrikans weiß man ja nie, wie sie sich entwickeln und wohin sie ziehen. Regen werden wir auch ordentlich haben. Wir sind in Alarmbereitschaft!

04. April 2014

Wir haben am 01.04., kein April-April Scherz, Yamba im Morgengrauen verlassen und sind nach 187 sm am 03.04. in Mooloolaba angekommen. Wir liegen dort sehr schön im Fluß vor Anker, quasi in der Stadt. Alle Systeme funktionieren einwandfrei. Nur: die neue Schraube "singt" bei bestimmten Umdrehungszahlen. Es tritt nur unter Motor auf. Wir können aber auch so die Geschwindigkeit einstellen, daß das Singen nicht auftritt. Mit der Zeit soll sich das verlieren. Viele Segler und Motorbootfahrer klagen über diesen Effekt. Zunächst sind wir froh, daß alles funktioniert und der Törn gut verlaufen ist. Wir konnten sogar einen Großteil der Strecke schön segeln.

25. März 2014

Die ATAIR ist wieder im Wasser! Bisher ist auch alles dicht und die Welle sowie Motor vibrieren nicht. Wegen des schlechten Wetters bleiben wir noch in Yamba. Es sind ja auch noch Restarbeiten zu erledigen. Vielen Dank fürs Daumendrücken!

22. März 2014

Nun sind alle neuen Teile inkl. Schraube montiert. Bis auf wenige Restarbeiten ist die ATAIR fertig, um am Montag, 24.3., wieder zu Wasser gelassen zu werden. Wir hoffen, daß dann alles dicht ist und wir keine Vibrationen der Welle haben. Drückt die Daumen!

16. März 2014

Wir sind weiterhin an Land. Die neuen Teile (Welle, Lager, Wellendichtung) sind gekommen. Die Schraube fehlt noch. Möglicherweise kommt sie am 21.03. Wir hoffen bis Ende März wieder im Wasser zu sein. 

03. März 2014

Heute wurde die ATAIR aus dem Wasser geholt, um zu sehen, ob ein Schaden von der Seitenlage nach dem Aufgrundlaufen aufgetreten ist. Leider sind die Schraube und die Welle stark verbogen. Ebenso ist das Endlager der Welle hin. Die Teile werden nun nach Brisbane gesandt, um Ersatz anzufertigen. Das Ruder und die Backbordseite (Liegeseite) sind unbeschädigt. Insgesamt einer der weniger erfreulichen Tage auf unserer Reise.

27. Februar 2014

Lilo und Albrecht schicken uns Fotos aus Graciosa. Wir trauen unseren Augen nicht. Ein Wunder. Im Jahr 2005 segelten Lilo, Ursl, Albrecht und Bernward mit uns durch die kanarischen Inseln. Auf Graciosa verewigten wir uns auf einem Stein am Hafen. Lilo und Albrecht besuchten jetzt Graciosa und fanden unser gemeinsames Kunstwerk immer noch vor. Die Farben sind etwas verblichen, aber es ist da!  Nach fast neun Jahren! Unglaublich!

Wir danken Lilo und Albrecht für die Überlassung der Fotos aus 2014 und für die Zustimmung zur Veröffentlichung.

Übrigens: gemalt wurde mit Ölkreide.

 

           

  Das Gesamtwerk 2005                                                                              Albrecht am Werk 2005                                                                             Lilo an historischem Ort 2014

 

26. Februar 2014

Leider hat sich die Euphorie vom 23.02. als verfrüht herausgestellt. Letztendlich haben wir und ein Mechaniker noch zwei Tage bis zum Dieseltank gesucht, bis wir das Hauptleck gefunden hatten. Eine kleine Messingdichtung am Tankausgang hatte einen Haarriss und sorgte für die Luft im Dieselsystem. Nun sind wir wieder fahrtüchtig und haben eine Menge dazugelernt. Die Nerven haben auch etwas gelitten.

23. Februar 2014

Der Motor läuft wieder. Ein eingerissener Dieselschlauch unterhalb der Förderpumpe sorgte für Lufteinzug bis in die Injektorpumpe. Diese hat sich dann nicht mehr selbst entlüften können. Wir sind froh den Grund für den Motorausfall gefunden zu haben. Nun müssen wir noch alle Systeme weiter prüfen und die Dieselleitungen erneuern. Die Weiterfahrt kann noch nicht terminiert werden.

20. Februar 2014

Der Albtraum jeden Seglers ist für uns wahr geworden. Wir ankern schon ein paar Tage vor dem Ort Yamba. Immer wieder gab es Starkwind aus Norden und Süden. So auch heute am 19.02. In der Abenddämmerung meldet Mia, daß der Damm mit seinen Quadersteinen immer näher käme. Wir werfen den Motor an und holen den Anker ein. Bei 30 kn Wind keine Kleinigkeit. Wir schaffen es und legen den Anker neu aus. Wieder kommen wir ins Driften. Bei dem neuerlichen Ankermanöver fällt plötzlich der Motor aus. Panik! Der Anker ist zwar draußen, hält aber nicht. Alle Versuche den Motor wieder zu starten mißlingen. Wir treiben langsam aber sicher auf den Damm zu. Grundberührung. Die ATAIR kommt zum Stehen, nur wenige Meter von den Quadersteinen entfernt. Wir entlüften die Dieselleitung und stellen einen Kanister mit Diesel auf, um die Versorgung des Motors sicherzustellen. Leider ohne Erfolg. Ein Passant auf dem Damm ruft per handy die Seenotrettung an. Wir tun das Gleiche. Ein Boot der Marine Rescue kommt nach einer halben Stunde. Es ist Mitternacht und Fluthöchststand. Der Skipper ruft uns durch den tosenden Wind zu, daß er uns jetzt nicht rausziehen könne. Zu gefährlich. Er will am nächsten Tag mittags wiederkommen. Wir versuchen unser Glück weiter, die Ursache des Motorausfalls zu finden. Um 2 Uhr haben wir die Feinfilter erneuert. Auch das ohne Erfolg. Auf dem Damm erscheint der Kapitän des Rettungsbootes  und schaut sich die Lage an. Er meint wir hätten viel Glück, weil die ATAIR auf Schlamm liegen würde. Der Wind läßt nach. Wir gehen schlafen. Um 3 Uhr wachen wir auf. Die ATAIR hat 30° Schlagseite und es sind noch 3 Stunden bis Tiefststand der Ebbe. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Durch die Neigung kommen die Steine immer näher. Es sind nur noch 20 cm. 45° hat die ATAIR jetzt. Das Wasser an Backbord hat die untersten Fenster überspült. Wir pumpen das Trinkwasser aus dem Backbordtank ab. Die ATAIR liegt fest. Um 7 Uhr erscheint der Kapitän erneut. Es regnet. Er meint wieder, daß wir Glück gehabt hätten. Ein paar Meter weiter östlich wäre ein großer Stein unser Verhängnis geworden. Seit Sonnenaufgang sind wir die Attraktion von Yamba. Ganze Gruppen von Schaulustigen eilen herbei, machen Fotos und nehmen Videos auf. Manche wünschen uns Glück. Andere bieten ihre Hilfe an. Ein Bootseigner will uns rausziehen. Auf dem Damm wird diskutiert. Mit unseren 45° können wir nur unvollständig Auskunft geben. Bei 45° weiß man was Schwerkraft bedeutet. An Steuerbord stehen wir 4 m über der Backbordkante. Gegen 9 Uhr hebt sich langsam die ATAIR. Die Steine rücken wieder etwas weiter weg. Um 12 Uhr kommt das Rettungsboot. Die ATAIR steht wieder gerade, nur das Ruder dreht sich von selbst. Irgendwo hängen wir noch fest. Mit Wurfleine schicken die Seenotretter einen Tampen herrüber. Ganz leicht ziehen sie uns von dem Damm weg. Wir holen den Anker ein. Zum ersten Mal wird die ATAIR abgeschleppt. Es geht in die Marina Yamba. Das Anlegemanöver klappt perfekt, dank Mia, die die Leinen zum richtigen Zeitpunkt an Land wirft. Wir atmen auf. Kein Seewasser im Schiff und wir sind unbeschadet.

 13. Februar 2014

Wegen des Schwells an der Ankerstelle und wegen des drohenden Starkwindes aus nördlichen Richtungen, sind wir morgens schon auf den Beinen. Um 05:30 Uhr ist der Anker gelichtet und wir fahren in den Nieselregen hinein. Während des Tages klart es auf und wir können sogar mit NE segeln. Um 17:25 Uhr fahren wir in den Clarence River ein und gehen vor dem Städtchen Yamba an eine Mooringboje. Bei den South Solitary Islands zündete die Crew eines kleinen Motorbootes einen Rauchtopf als Seenotrettungszeichen. Wir nahmen Kurs auf das 1 sm entfernte Boot. Unsere Hilfe wurde aber nicht weiter benötigt, da ein anderes kleines Boot den Havaristen bereits an den Haken genommen hatte.

12. Februar 2014

Den schönen Ankerplatz vor Laurieton haben wir am 11.02.2014 morgens um 06:30 Uhr verlassen. Am 12.02.2014 sind wir um 07:30 Uhr in Coffs Harbour angekommen, eine schmucklose Umgebung und Marina sowie Ankerstelle mit Schwell.

08. Februar 2014

Wieder ein Stück weiter nördlich. Wir sind in den Camden River eingefahren und liegen vor dem Örtchen Laurieton. Das Wetter ist eigentlich schön, nur der NE macht uns zu schaffen.

02. Februar 2014

Wir haben gestern Sydney in Richtung Norden verlassen und in einer Nachtfahrt noch rechtzeitig vor dem einsetzenden sehr starken NE-Wind die Salamander Bay in Port Stephens erreicht. Die nächsten Tage müssen wir hier bleiben, weil dem NE ein Windschwenk auf S mit 30 kn und 3 m Welle folgt. Das müssen wir uns nicht antun.

21. Januar 2014

Wir sind nach wie vor in Sydney und liegen in der Rozelle Bay vor Anker. Inzwischen haben wir uns etwas mit Sydney vertraut gemacht und u.a. das Maritime Museum besucht. Dort kann man einen Nachbau des Schiffes „Endeavour“ (James Cook) bewundern. Weiterhin standen auf dem Programm: Bondi Beach, The rocks, Manly, Newtown, Paddington, Fishmarket und einige asiatische Restaurants. Auch ein bayrisches Biercafe in Manly war dabei!

Unsere Pläne sehen vor, dass wir im Februar wieder gen Norden fahren mit dem Ziel, in Scarborough (nördlich von Brisbane) das Unterwasserschiff zu streichen. Nicht alles ist Urlaub!

 

01. Januar 2014

Das fantastische Feuerwerk in Sydneys Hafen haben wir hautnah in der Athol Bay genossen, wo wir mit vielen anderen Booten ankerten. Wir hatten einen sehr schönen Blick auf das ab 18 Uhr laufende Programm. Kunstflieger, Löschwasserfontänen und ein Korso beleuchteter Schiffe unterhielten uns bis nach einigen kleinen Feuerwerkseinlagen das große Feuerwerk um 23 Uhr startete. Von mehreren Abschussrampen aus, die über ca. 1 sm verteilt sind, läuft das Spektakel synchron ab. Jetzt sind wir wieder am Ankerplatz in Glebe in der Nähe des Fischmarktes.

 

28. Dezember 2013

Nach erholsamen Weihnachtstagen in der Salamanderbay (Port Stephens) haben wir, nach einer Nachtfahrt, Sydney erreicht. Spektakulär haben wir das Opernhaus und die „Harbour Bridge“ passiert und liegen jetzt in der Rozelle Bay vor Anker, nicht weit vom Fischmarkt. An Bord ist alles wohlauf und die nächste Sturmwarnung wurde für morgen vom Wetterdienst ausgegeben. Aus Süd/Südost  kommt dann der Wind.

23. Dezember 2013

Am 20. 12. 2013 sind wir in Newport bei Brisbane gestartet und nun schon in Port Stephens, ca. 80 sm nördlich von Sydney. Wir mussten hier in die weitläufige Bucht, da Starkwind angesagt wurde und auch kam ( über 30 kn ). Das wollten wir uns dann doch nicht antun, vor allem bei dem Waschmaschinenseegang bis zu 3 m. Wir waren so schnell wie noch nie. 170 sm in 24 h mit bis zu 10 kn Fahrt. Wellen von der Seite und hinten, Wind von hinten und der ostaustralische Strom mit bis zu 4 kn Geschwindigkeit, waren die Gründe für diesen Rekord.

Wahrscheinlich geht es am Donnerstag weiter nach Sydney. Die Tasmansee ist eine wirkliche Wetterküche, sodaß man auf alles gefasst sein muß, was die schnellen Wetterumschwünge angeht. Und dann noch der Schwell aus den „roaring forties“.

 

17. Dezember 2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir wünschen Euch ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2014!!!!!

Die letzten Arbeiten an der ATAIR sind abgeschlossen, obwohl es ja immer noch was zu tun gibt. Wir planen am 20. 12. auszulaufen und Richtung Süden zu fahren.

Die Fahrt nach Sydney ist erfahrungsgemäß etwas schaukelig. Mal sehen wie sich das Wetter verhält. Vielleicht sind wir über Weihnachten auf See.

 

07. Dezember 2013

Nun sind wir schon fast 3 Wochen in Australien und sind bei der „Inbetriebnahme“ der ATAIR gut vorangekommen. Neben Aufräumen und Saubermachen, gab es einige Reparaturen: Dieselförderpumpe wechseln, Genua Rollanlage reparieren, Unterwasserschiff säubern, Windgenerator neue Lager, Toilettenpumpe ersetzen, Segel nähen, Sprayhood/ Bimini Top wasserdicht machen usw.  Wir planen, je nach Wetter, übernächste Woche Richtung Süden zu starten. Morgen wird erstmal einAusflug in die Glashausberge gemacht!

Übrigens: die Aussies sind ganz verrückt auf totale Weihnachtsbeleuchtung ihrer Häuser.

 

17. November 2013

Wir sind gut in Brisbane gelandet und haben die ATAIR in gutem Zustand vorgefunden. Und schon hat die Arbeit am Schiff begonnen……. 

 

28. Oktober 2013

Nachruf

Wie wir gerade von Seglerfreunden erfahren, ist der Contadora-Günter gestorben. Günter Hamacher hat lange auf der Insel Contadora/ Panama gelebt. Er war passionierter Amateurfunker und hat tausende von Seglern auf der Kurzwelle auf ihrer Reise durch den Pazifik begleitet. Er hat uns allen nicht nur jeden Tag mit seinem täglichen Pacific-Island-Net einen Halt in der Wasserwüste , sondern auch wertvolle Tips zur Verbesserung der Kurzwellenanlegen gegeben. Darüber hinaus war seine Gastfreundlichkeit, und die seiner Frau Susanne, sprichwörtlich.

Wir werden Günter Hamacher immer dankbar in unserer Erinnerung behalten und sicher bei unseren Törns öfter an ihn denken, wenn die Sendeanlage mal Schwierigkeiten macht. Dann werden wir uns fragen: Was hätte Günter gemacht……….. 

 

Unsere Erlebnisse bei Günter findet Ihr im Bericht des Jahres 2009, 27. Januar.                             

 

31. Juli 2013

Die Hälfte unserer Zeit in Deutschland ist vorbei, und wir haben schon nahezu alle Ersatzteile beisammen. Nun geht es mit Riesenschritten auf unser Abflugdatum nach Australien zu. Wir hoffen, dass alles so gut bei der Vorbereitung weiterläuft.

10. Mai 2013

Auf den Tag genau ist es nun 10 Jahre her, dass wir in Wedel bei Hamburg zu unserer Segelei in die Welt aufgebrochen sind. Die Crew der ersten Stunde waren Thomas, Wolfgang, Hardy und Wolfram. Wir danken allen, die uns in diesen zehn Jahren besucht, begleitet und sonstwie geholfen haben. Die Zeit umspannt eine große Menge schöner, unvergesslicher Erlebnisse, manchmal gespickt mit Gefahren. Wir sind froh, dass wir bisher ohne signifikante Schäden, das große Abenteuer überstanden haben.

Dank besonders an Hartwig, Walburga und Thomas, die uns mit Wetterberichten, Navigationshilfen, Ausrüstung und guten Ratschlägen geholfen haben. Wir grüßen alle, die uns ein Stück begleitet haben und hoffen, dass die schönen Tage auf der ATAIR für sie so unvergesslich sind, wie sie es für uns sind.

Mia und Wolfram

06. April 2013

Heute sind wir in der Newport Marina eingelaufen und werden nun die ATAIR „winterfest“ machen. Damit ist die Segelsaison 2012/ 2013 beendet. Wir sind ca. 2700 sm von Fiji über Vanuatu und Neukaledonien nach Australien gesegelt. Dabei haben wir uns in den einmaligen Inselwelten Fiji´s und Vanuatu´s viel Zeit gelassen und unvergessliche Momente und Menschen erleben dürfen. Wir hoffen, dass Ihr, als Leser dieser Seiten, ein wenig davon habt nachempfinden können.

In Deutschland werden wir u.a. diese webseite einem refit unterziehen, damit die Probleme, die wir unterwegs nicht lösen konnten ( Standort/Törnziel/ Besucherzähler, Fotos in den Jahren 2004 bis 2006, Verarbeitung von ß,ö,ä,ü im Text, Verschiebung von Bild und Bildunterschrift etc.) endlich gelöst werden und ein beschwerdefreies Genießen dieser Seiten ermöglicht wird.

Wir werden auch in den nächsten Monaten hier immer wieder etwas Neues bringen und dieses unter „Aktuelles“ bekanntgeben. 

 

31. März 2013

FROHE OSTERN !!!!!!!!!!!

 

27. März 2013

Wir sind sage und schreibe 3 sm bis Canaipa Point motort und ankern dort vor der großen Sandinsel. Bis jetzt ist es ein sehr ruhiger Ankerplatz. Die tiefhängende Starkstromleitung haben wir ohne Berührung passieren können. Um Ostern herum wird es hier überall viel Betrieb geben.

In der Fotogalerie sind drei neue Fotos aufgetaucht, die wir schon vor drei Wochen eingegeben hatten. Wo waren sie in dieser Zeit? Wolke neun oder auf dem Weg zum Mars? Jetzt können sie jedenfalls angeschaut werden.

 

23. März 2013

Die kleinen Filme in den Berichtsjahren 2006, 2007, 2008 und 2011 sind wieder hergestellt. Sie sind an einer weißen Fläche zu erkennen, die man anklicken muß. Dann sollten die Filmchen laufen. Viel Spaß damit!!!

Heute abend hatten wir ein schweres Gewitter. Wir sind unversehrt geblieben.

 

18. März 2013

Wir sind wieder vor Russell Island und warten auf den Osterhasen!

 

15. März 2013

Das Wetter ist ausgesprochen schön. Deswegen sind wir noch in Tipplers Passage.

Das Jahr 2003 ist wieder vollständig hergestellt. Die Links von 2011 bzw. 2012 nach 2013 bei den Berichten funktionieren ebenfalls.

Die Fotos der Jahre 2004 bis 2007 müssen teilweise wieder geladen werden. Im Jahr 2008, 8.-20. Januar kann man durch anklicken des weißen Feldes ein Sklavenlied hören und sehen.

 

11. März 2013

Jetzt ist es uns gelungen, wenigstens, die Fotos in Berichte 2013 wieder herzustellen.

Wir bleiben noch in der Tipplers Passage bei Wallabies und seltenen Vögeln. Die Moskitos sind weitgehend ausgeblieben, nur ab und zu schaut mal eine vorbei.

 

08. März 2013

Ihr habt es sicher schon bemerkt: Im Moment haben wir einige Probleme mit der webpage. Z.B. sofern der Besucherzähler funktioniert, zeigt sich als Standort Opua und als Ziel Nukualofa/ Tonga. Geben wir andere Standorte und Ziele ein, zeigt der Besucherzähler nicht an.  Außerdem sind einige Fotos im neuen Berichtsjahr 2013 nicht hochladbar. Fotos sind auch in früheren Jahren z.B. 2003 verschwunden und müssen wieder neu eingegeben werden. Wir arbeiten an der Problembeseitigung. Laßt Euch trotzdem nicht von der Lektüre der Seiten abhalten. Viel Spaß!!!!!.

 

07. März 2013

Nach einigen Tagen vor Anker bei „The Spit“ in der Nähe von Southport und natürlich bei kräftigem Wind und Regen, sind wir heute etwas nördlicher gezogen. Am südlichen Ende der Tipplers Passage liegen wir nun wieder vor Anker bei 3,5 m Wassertiefe. Wir hoffen, dass die Moskitos ausbleiben.

28. Februar 2013

Die Mückenplage war enorm. Myriaden von Moskitos fielen über uns her. Deshalb sind wir am 26.2. geflüchtet und liegen jetzt bei „The Spit“ in der Nähe von South Port vor Anker. Ohne Moskitos……. Bis jetzt. Das Wetter ist auch etwas besser. Ab und zu scheint die Sonne! Das hat Seltenheitswert.

24. Februar 2013

Wir sind jetzt 20 sm weiter südlich und ankern in der Nähe von Woongoolba. Eine mückenreiche Nacht mit Gewitter liegt hinter uns. Das Wetter wird in den nächsten Tagen nicht besser: Regen, Regen, Regen......

18. Februar 2013

Da wieder ein Unwetter von Norden heranzieht, haben wir uns in die Raby Bay Marina verzogen. In den örtlichen Wetternachrichten überschlagen sich die strong wind und gale warnings. Starken Regen haben wir schon.

Svenja und Steffi sind weiter nach Brisbane gezogen. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen mit viel Kniffel, Uno, Canasta und fast sogar Doppelkopf.

15. Februar 2013

Svenja und Steffi sind auf ihrer Reise durch Australien zu uns an Bord gekommen. Leider ist es z.Z. etwas regnerisch. So blieb es nicht aus, daß wir jetzt Mitglied im RSL-Club auf Russell Island sind.

12. Februar 2013

So schön es auch in Dunwich in dem freundlichen, kleinen Segelclub war, sind wir doch am 11.2. weitergefahren, weil wir auf dem engen Ankerplatz bei Niedrigwasser aufgesetzt haben. Jetzt sind wir 12 sm weiter in Russel Island in der Nähe der Anlegestelle der Fähren. Eine Insel mit besten Versorgungsmöglichkeiten und mit gastfreundlichen Australiern, so wie wir sie überall treffen, wo es etwas ruhiger zugeht.

10. Februar 2013

Nach einem Koala-Tag (s.u. 1. Februar 2013), haben wir Dunwich erreicht, das auf der Insel Stradbroke liegt. Dunwich war eine der ersten Siedlungen der Engländer in Queensland.

07. Februar 2013

Heute sind wir nach Peel Island ausgelaufen. Der Brisbane River ist immer noch voll mit Müll, Bäumen usw., sodaß man richtig Slalom fahren muß. Durch die Tiden wandert das Ganze immer hin und her. Wir sind jetzt an einem guten Ankerplatz im Norden von Peel Island. Peel Island liegt am Eingang zur Gold Coast und war früher eine Insel, auf der Leprakranke konzentriert wurden.

06. Februar 2013

Damit Ihr Euch eine ungefähre Vorstellung machen könnt, was hier bei dem Tropensturm "Oswald" abgelaufen ist, hier ein link der "Atlantis", die in Bundaberg ist.

http://atlantis-sail.de/P17.htm

Die Stadt ist immer noch durch Militär besetzt. Die Einwohner dürfen nur tagsüber in ihre Häuser, um aufzuräumen und zu reinigen. Ernst berichtet, daß es in der Stadt furchtbar stinkt. Die davongekommenen Boote werden von der Polizei mit Essen und Trinkwasser versorgt.

In Brisbane ist die Normaltide zurückgekehrt. Die Coast Guard warnt vor herumschwimmenden Müll im Brisbane River und in der Moreton Bay.

01. Februar 2013

Die Situation auf dem Brisbane River wird immer besser. Die Flußfähren fahren wieder. Wir haben heute das Lone Pine Sanctuary besucht. Es ist die erste und größte Aufzuchtstation für Koala-Bären. Auch andere seltene Tiere, wie der tasmanische Teufel oder das Schnabeltier werden hier vor dem Aussterben bewahrt. Besonders beeindruckend, daß Koala-Bären in ihrer "aktiven" Zeit von September bis März, 19 Stunden am Tag mit Schlafen und Ruhen verbringen. Da können wir noch was lernen.

29. Januar 2013

Der Cyclon "Oswald" ist vorüber und hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Besonders Bundaberg ist mit der höchsten Flut seit Menschengedenken betroffen. In Brisbane haben wir es da etwas besser. Allerdings mußten wir gestern die Mooring verlassen, da eine Menge Treibgut den Brisbane River herunterkommt bei ca. 10 kn Strömungsgeschwindigkeit. Unsere Mooring fing schon an zu driften, weil sich ein Baumstamm an der Mooringleine verfangen hatte. Wir sind jetzt auf der anderen Flußseite vor Anker, die etwas ruhiger ist. Die Flut (als minor flooding eingestuft, d.h. 1,70 - 2,60 m über normal Flußstand) soll noch bis Donnerstag anhalten. Seit 25.1. haben wir das Boot nicht verlassen.

25. Januar 2013

Weiterhin liegen wir in Brisbane. Von Norden her nähern sich ein Cyclon und ein Monsuntrog. Beides gibt viel Regen und viel Wind. Alle Segler sind in Habacht-Stellung.

14. Januar 2013

Die Hitzewelle ist momentan vorüber. Mit Temperaturen um die 35° war es nicht gerade angenehm. Von den Buschbränden sind wir nicht betroffen, obwohl wir die Rauchsäulen sehen und manchmal auch riechen können.

02. Januar 2013

Mia ist von ihrem Ausflug nach Deutschland, anläßlich des 90. Geburtstages ihres Vaters, wieder wohlbehalten an Bord der ATAIR zurückgekehrt. Nun können wir in naher Zukunft zu dem Sandbänkengewirr der Gold Coast aufbrechen.

27. Dezember 2012

Wir haben ein "neues " Dinghi. Das alte gab an den Klebestellen endgültig seinen Geist auf. Glücklicherweise gab es ein gutes, gebrauchtes mit Aluminiumboden.

09. Dezember 2012

Wir wünschen allen Lesern ein fröhliches Weihnachtsfest und ein friedvolles Neues Jahr 2013 !

Mia und Wolfram

28. November 2012

Heute haben wir Brisbane erreicht. Nach einem Nachttörn von Tin Can Bay kommend, liegen wir vor der City an einer Mooring. Damit ist unser diesjähriges Endziel erreicht.

24. November 2012

Nach dem Aufenthalt vor dem Kingfisher Resort auf Fraser Island sind wir durch die Great Sandy Strait mit ihren vielen Flachs nach 37 sm vor dem Ort Tin Can Bay angekommen und ankern vor dem Snapper Creek. Durch die Tidenströme sind wir mit mehr als 7 kn Geschwindigkeit dahingeflogen. 

22. November 2012

Heute haben wir Bundaberg verlassen, nachdem am 18.11.12 während starker Gewitter, die Port2Port Rallye mit einem Abschiedsessen zuende ging. Nach 57 sm erreichen wir die größte Sandinsel der Welt: Fraser Island. 

07. November 2012

Wir sind wohlbehalten in Bundaberg/ Australien angekommen.Wir waren am 31.10. in Noumea gestartet und hatten nur wenig Wind, aber hohe Wellen. Wir haben an der diesjährigen Port2Port Rallye teilgenommen. Über 40 Boote sind von verschiedenen Häfen in der Südsee gestartet mit dem gemeinsamen Ziel Bundaberg. In Bundaberg treffen wir eine Reihe von Seglern, die wir schon lange über Funk kennen, aber noch nie getroffen haben. Der Anker fiel am 7.11. um 0000 Uhr Ortszeit bei der Quarantäneboje nahe der Bundaberg Port Marina. Die Einklarierung verlief problemlos, kein Wunder bei den netten Australiern.

28. Oktober 2012

Morgen soll ausklariert werden. Der genaue Abfahrtstermin nach Bundaberg steht noch nicht fest, aber die Wetterlage wird nicht besser. Alles etwas instabil.

22. Oktober 2012

Nach einigen Tagen in Noumea, haben wir die Ile de Maitre besucht und liegen jetzt in einer schönen Bucht der Insel Uere - alles nicht weit von Noumea. In den nächsten Tagen schaut mal wieder ein Tief vorbei. Vor dem 30.10. ist deshalb nicht an eine Überfahrt nach Australien zu denken. Kein Problem - es ist hier sehr schön und man kann einkaufen, wie Gott in Frankreich.

14. Oktober 2012

Wir haben Neukaledonien erreicht. Zunächst Supersegeln zweieinhalb Tage lang. Dann hat uns doch noch eine Front erwischt und wir hatten es ungemütlich bei einer Wellenformation, wie man sie sonst nur aus der Nordsee kennt. Die beiden Trittbretter am Bug wurden zerschmettert. Sonst ist alles ok. Liegen z.Z. in der Anse du Pilot am Woodinkanal.

22. September 2012

Die S/SE-Winde halten weiter an, sodaß wir nicht nach Neukaledonien können. Die Großwetterlage ist dadurch gekennzeichnet, daß es über Australien kein oder nur ein schwaches Hoch gibt (sehr selten!). Das erlaubt der SPCZ (south pacific convergence zone) weit nach Süden vorzustoßen und sich mit Tiefausläufern aus der Tasmansee oder dem Südmeer zu verbinden. Dadurch wird die Wetterlage instabil und immer wieder kommen Tröge und squash-Zonen durch. Mit uns warten u.a. die "Atlantis" (Inge und Ernst) und "Sternchen" (Manuela und Georg). Es ist noch zu früh, um auch an die Alternative zu denken, über das Huon-Reef im Norden von Neukaledonien und das Chesterfield-Reef (auf dem Weg nach Australien) nach Australien zu kommen. 

12.September 2012

Da wir nicht zu der Insel Tanna segelnderweise kommen können (Wetter zu schlecht), hat Wolfram die Reise zum aktiven Vulkan, Mt. Yasur, per Flugzeug gewagt. Es war ein einmaliges Erlebnis. Touristengerecht spuckte der Vulkan fauchend Lava und Asche aus. Besonders nachts ist das Schauspiel umwerfend. Wieder in Port Vila zurück, warten wir nun auf das Wetterfenster nach Neukaledonien. Dort soll es z.Z. ziemlich kalt sein. Der Wind aus SE ist auch nicht gerade einladend. So bleiben wir, wie viele andere auch, noch ein wenig hier.

Das Visum für Australien haben wir erhalten.

04. September 2012

Seit 01.09. regnet es. Morgen soll es aufhören. Wir warten auf ein Wetterfenster, um entweder nach Tanna oder Neukaledonien zu kommen. Wir haben uns inzwischen bei der Port2Port Rallye Bundaberg angemeldet. Ebenso ist das Visum für Australien beantragt. Wir sind also voller Hoffnung, daß der Wind in naher Zukunft auf E oder ENE dreht. Mit uns warten eine ganze Reihe Segler. Port Vila ist voll.

31. August 2012

Schreck frühmorgens. Um 02:00 Uhr nachts erschüttert ein Erdbeben die ATAIR. Obwohl wir am Pier im Wasser liegen spüren wir über 10 Sekunden die Erdstöße. Es gab in der Stadt Port Vila keine Schäden.

27. August 2012

Heute sind wir nach hartem Ritt, von Malekula kommend, wieder in Port Vila eingetroffen. Nun geht es ans Vorräte auffüllen und Aufräumen. Kleinere Schäden sind zu beseitigen. Wir sind froh hier zu sein, da diese 24 Stunden der Überfahrt das einzige Wetterfensterchen für die nächsten Wochen war.

16. August 2012

Heute hatten wir bis auf den frühen Morgen keinen Regen. Es war ein schöner Sonnentag mit frischem Passatwind. Wir verbrachten den ganzen Tag im Dorf Lawo. Dort fand ein traditionelles Festival statt mit Customdances, einheimischem Mittagessen und Dorfbesichtigung.

14. August 2012

Natürlich in der Nacht ging das Starkwindgebiet durch, 12 Stunden früher als vorhergesagt.  Bis zu 37 kn aus SSE mußte die ATAIR aushalten. Es gab verhältnismäßig wenig Regen und keinen Schwell. Wir haben einen wirklich guten Ankerplatz erwischt. Mit uns sind zwei weitere Boote.

12. August 2012

Innerhalb der Southwestbay sind wir in die besser geschützte Südwestecke vor dem Dorf Lembinwen umgezogen. Dort mündet eine große Lagune in die Bay. In der Bay haben wir 5 weiß/schwarze Pelikane entdeckt. Nirgendwo in der Südsee haben wir bisher Pelikane angetroffen. Die Einheimischen meinen, sie kämen aus Australien. Morgen soll der Starkwind kommen.

11. August 2012

Am 10.8. sind wir mit Null Wind von Aore gestartet und haben bis Malua Bay auf Malekula motort. Am 11.8. sind wir weiter und haben um 14:00 Uhr in der Southwest Bay geankert. Es droht wieder ein Starkwind aus SSE.

08. August 2012

Die Abfahrt von Aore zur Insel Malekula haben wir wegen starkem Wind aus SE auf den 10.08. verschoben, da es dann 10 kn aus E geben soll. Der Regen hat etwas nachgelassen.

05. August 2012

Heute sind wir von der Peterson Bay (Oyster Island) in den Kanal zwischen den Inseln Aore und Espiritu Santo gefahren. Natürlich hat es geregnet, wie in den letzten Tagen auch. Wir liegen nun an einer Mooringboje vor dem Aore Island Resort. Abends konnten wir einen "Customdance" erleben, wie er noch auf vielen Inseln Vanuatus praktiziert wird. Es tanzte eine Männergruppe der Insel Malekula.

25. Juli 2012

Nach einer relativ angenehmen Nachtfahrt haben wir, von Pentecote kommend, die Lagune von Oyster Island auf der Südostseite der Insel Espiritu Santo erreicht. Leider ist das Wetter sehr instabil, sodaß man ständig in Sorge ist, von plötzlichen Böen und Starkwind getroffen zu werden, die lokal entstehen können. Renate und Hartmut (s. 18.7.) haben inzwischen Neukaledonien erreicht. Rita ist operiert worden und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Mehr wissen wir nicht.

20. Juli 2012

Wenn es auch nur 10 sm waren - endlich hatten wir gemütlich segelbaren Wind und wenig Welle, sodaß wir die Homobay der nördlich von Ambrym gelegenen Insel Pentecote entspannt erreichen. Hier wollen wir das zu erwartende Regengebiet durchstehen.

18. Juli 2012

Heute haben wir den Ostwind genutzt, um auf die Insel Ambrym zu kommen. Unterwegs fallen die Ankerplätze Port Vatu und Craigs Cove aus, weil dort Schwell hineinsteht,  sodaß wir gut 30 sm bis zum Ankerplatz Rannon segeln müssen. Kurz vor Dunkelheit kommen wir dort an und treffen auf heftigen Wind von den Vulkanen runter. Deswegen hält auch unser Anker nicht, und wir müssen ihn in der Dunkelheit neu ausbringen. Über die Funkrunde hören wir dann von den Katastrophen, die unsere Segelfreunde heimgesucht haben. SY Laika, Neukaledonien: Rita bricht sich den Arm, SY Renahara, auf dem Weg nach Neukaledonien: Renate und Hartmut verlieren bei 25-30 kn Wind und hoher See das Vorstag mit Genua. Dabei verletzt sich Hartmut am Kopf. Offensichtlich steht der Mast noch und sie können mit dem Groß weitersegeln. Die Lage ist unklar.

16. Juli 2012

Wieder 10 sm bis zur nächsten Bucht auf der Insel Paama. Auf der Durchfahrt des Kanals zwischen den Inseln Epi und Paama quälen uns squalls mit bis zu 30 kn Wind, Regen und die Tidenströmungen. Seit langem sehen wir in den ruhigeren Gewässern im Westen der Insel Paama mal wieder Delphine.

13. Juli 2012

Nachdem uns gestern fast das Dinghi abhanden gekommen ist, glauben wir, daß wir Freitag den 13. schon hinter uns haben und fahren heute die 10 sm bis in die Laman Bay. Dort kommen wir um 15:00 Uhr an und werden von einer Riesenschildkröte empfangen. Nachts sehen wir den Feuerschein der Vulkane Marum und Benbow auf der Insel Ambrym.

11. Juli 2012

In der Nacht hatten wir Fallböen bis 30 kn. Über unsere Funkrunde mit anderen Yachten, haben wir gehört, daß die SY Inola heutemorgen in der Ha´pai Inselgruppe (Tonga) ihren Mast verloren hat. Sie motoren nach Ha´aveva. Personenschaden gibt es glücklicherweise nicht. Auch der Schiffsrumpf ist unbeschädigt geblieben. Für uns alle ist das wieder eine Warnung.

10. Juli 2012

Um 10:10 Uhr sind wir in der Revolieu Bucht von Epi Island nach einer Nachtfahrt angekommen. Wir hatten uns entschlossen aufzubrechen, da einige Tage mit Starkwind kommen werden. Die Überfahrt war dann auch schon durch kräftigen Wind und mal wieder hohe Wellen, diesmal aus Steuerbord, geprägt. Hier in der Bucht liegen wir einigermaßen geschützt. Soweit man sehen kann ist die Insel bewaldet. 

07. Juli 2012

Wir sind aus dem Hafen Port Vilas ausgelaufen und 5 sm in die Ankerbucht nördlich von Hideaway Island gefahren. Dort gibt es ein Resort uns eine Strandbar mit freiem Internet.

06. Juli 2012

Heute haben wir eine Aufdenthaltsgenehmigung bis zum 4.12. (!) bekommen und ebenfalls ein cruising permit  für die nördlichen Inseln Vanuatus.

05. Juli 2012

Nachdem wir uns schon ein wenig in Port Vila eingewöhnt haben, unternahmen wir heute eine Inselrundfahrt mit einem Auto. Höhepunkte waren das Baden in dem sogenannten Blue Hole und einheimische Lifemusik am Rande eines natürlichen Thermalbeckens im Norden der Insel Efate.

28. Juni 2012

Nach einer sehr unangenehmen Überfahrt sind wir, aus Fiji kommend, in Port Vila/ Vanuatu gesund angekommen. Auch das Schiff hat durch die hohen Wellen und z.T. starken Winde keine größeren Schäden. Die Überfahrt hat 4 Tage und Nächte gedauert. Reichlich erschöpft sind wir am 28.6., nach dem Anlegen, in die Koje gesunken. Port Vila gefällt uns auf Anhieb sehr gut. Den französischen Einfluß kann man nicht verkennen.

Übrigens:

Auf dieser Überfahrt haben Mia und ich die 20 000 sm Marke des gemeinsamen Segelns überschritten !  Ist das nicht schon einmal um die Welt ?

18. Juni 2012

Unsere neuen Batterien sind da und schon eingebaut. Wieder war es ein Tag Arbeit die alten Batterien auszubauen und die neuen zu installieren. Das ist eben im Innenschiff alles sehr verwinkelt. In dieser Woche wird wieder eine Schlechtwetterfront durchziehen mit bis zu 40 kn Wind. Also kein Anreiz abzulegen. 

10. Juni 2012

Wegen der vielen Tiefs in den nächsten Tagen, die aus Südwesten kommen, können wir nicht vor Anfang nächster Woche (18.6.) nach Vanuatu aufbrechen. Am Mittwoch sollen unsere neuen Batterien kommen.

Das Abschiedslied der Fijis "Isa Lei" (farewell song) könnt Ihr in mehreren Versionen bei Youtube finden. Die von Gruppen von Fijianern gesungenen Versionen kommen dem näher, was wir erlebt haben, als die Version von den "Seekers" 1967. Den Text auf Englisch könnt Ihr dort auch finden.

 

06. Juni 2012

Wie Captain Cook haben wir heute mit geschütztem Auge in die Sonne gestarrt und die Passage der Venus vor der Sonne sehen können. Das nächstemal wird dies erst in 105 Jahren möglich sein. Also ein großer Moment, sodaß sich auch die Einheimischen an der ATAIR einfanden, um durch unsere Brille ( die einzige überhaupt weit und breit) dieses Schauspiel zu beobachten, das immerhin in diesen Breitengraden 6 Stunden dauerte.

 

05. Juni 2012

Nach dem "Ausflug" in die Yasawas sind wir wieder unbeschadet  in Vudapoint angekommen. Wir haben verschiedene Ankerbuchten bei den Inseln

Waya, Drawaqa und Naviti sowie die Blue Lagoon besucht. Das Gebiet ist wegen der vielen Riffe und schwelligen Buchten nicht leicht zu befahren.

Nun bereiten wir uns auf die Überfahrt nach Vanuatu vor.

22. Mai 2012

Wir sind in die Inselgruppe Yasawa aufgebrochen. Zunächst werden wir Waya besuchen.

 

15. Mai 2012

Wir sind wieder in Vudapoint, da sich schlechtes Wetter angekündigt hat.

NEU !

Über die Reiseberichtsseite 2011 könnt Ihr auf die neue Seite 2012 (Kopfzeile) kommen. Dann seid Ihr immer aktuell informiert.

12. Mai 2012

Kurzentschlossen sind wir von Malololailai nach Denarau gesegelt, weil dort ein Jazzfestival stattfindet. Hier ist neben der Stadt Nadi wirklich der Teufel los.

04. Mai 2012

Wir haben Vudapoint verlassen und sind bis Malololailai gefahren. Endlich wieder auf See! Hier gibt es ein schönes Resort, das ein Herz für Segler hat. Wir liegen an einer Mooringboje vor dem Musket Cove Yacht Club, bei dem wir für 2,50 € auf Lebenszeit nun Mitglied sind und alle Einrichtungen des Resorts benutzen dürfen.

28. April 2012

Heute waren wir zu einer Fijihochzeit eingeladen. Ili und Ima Ima gaben sich das Jawort. Es war ein unvergeßliches Erlebnis mit Essen aus dem Erdofen und natürlich einer abschließenden Kawa-Zeremonie.

27. April 2012

Die ATAIR ist wieder im Wasser! 14 Tage haben wir gebraucht, um den jetlag zu überwinden und das Boot wieder schwimmfähig zu machen. Bei der windstillen Hitze keine Kleinigkeit. Der Motor sprang auf Anhieb an und auch die Segel sind wieder drauf. Wir hoffen ab 7.5. auf eine der vorgelagerten Inseln fahren und dann die Erkundung Fijis fortsetzen zu können.

15. April 2012

Wir sind am Freitag, 13.April 2012 (das hatte nichts Schlechtes zur Folge) um 08:25 h in Nadi/Fiji pünktlich gelandet. Faiz hat uns mit dem Auto abgeholt. Alles lief bestens. Die ATAIR ist in einem erstaunlich guten Zustand, obwohl alle hier noch von der Flut des Jahrhunderts sprechen, die Fiji vor ca. 14 Tagen getroffen hat.

Alle Systeme an Bord funktionieren, und es war auch kein Wasser ins Schiff eingedrungen. Mit dem Aufräumen und Montieren haben wir schon begonnen.

 

20. Februar 2012

Der Routenplan für 2012/2013 steht im Großen und Ganzen. Hier ist er:

Mitte April 2012: Rückkehr nach Fiji und Fertigmachen der ATAIR zur Weiterfahrt

Mai 2012        :  Fiji Inseln westl. von Viti Levu

Juni 2012       :  Fahrt nach Insel Anatom/ Vanuatu

Juni - November 2012: Vanuatu( Inseln Tanna,Erromango,Elate/Port Vila, Iles Shepherd, Pentecote,

                               Malakula, Espiritu Santo, Iles Banks, Iles Torres)

Dezember  2012

- Januar 2013:   Überfahrt zu den Salomonen (Utopua, Honiara, Florida Gruppe, Liapari, Treasury Group)

Februar - März 2013: New Ireland, Bismarck Archipel, Hermit Islands

April 2013:   Überfahrt nach Palau

Mai 2013: Aufenthalt in Deutschland

 

Na, habt Ihr schon Lust ein Stück mitzusegeln ?

 

 

 

01. Januar 2012

UND NUN EUCH ALLEN:      EIN GLÜCKLICHES JAHR 2012

 

Allen Lesern dieser homepage ein  FROHES WEIHNACHTSFEST !!!!!!!!!!!!!!!!!

 

10. Dezember 2011

Am 24.11. sind wir gut in Deutschland gelandet. Inzwischen sind der Jetlag und die Eingewöhnungshürden überwunden, und die Weihnachtszeit wird genossen. In den nächsten Wochen werden immer wieder, insbesondere bei den Berichten, Lücken aufgefüllt. Deswegen wäre es gut, wenn Ihr immer wieder mal reinschaut.

 

18. November 2011

Am Montag, 14.11.2011 wurde die ATAIR aus dem Wasser geholt und bis zur Wasserlinie in einem Erdloch versenkt. Inzwischen sind die Segel abmontiert und viele Dinge im Schiff verstaut, die bei einem Hurrikan einen Widerstand bieten könnten. Am 23.11. geht es dann mit dem Flieger Richtung Deutschland.

06. November 2011

Gegen 15:30 h sind wir in die Vudapoint Marina/Fiji eingelaufen. Damit ist unser diesjähriges Ziel erreicht. Am kommenden Montag kommt die ATAIR aus dem Wasser. Alles ist gut verlaufen, auch die die schwierige Fahrt durch die Riffe Fijis und durch Bligh Water (Captain Bligh/Bounty).

01. November 2011

Am 29.10. haben wir Wallis gegen 13 Uhr verlassen und uns auf den Weg nach Savusavu/Fiji gemacht. Dort kamen wir um 15 Uhr am 1.11. an. Der Törn war wieder von der üblen Sorte. Kein Wind, aber dafür wieder Gewitter und Schauer. Hier in Savusavu ist es wunderbar und wir genießen das Städtchen. Die Leute sind außerordentlich freundlich und hilfsbereit.

24. Oktober 2011

Am 21.10. haben wir Apia verlassen und über die Nordseite der Insel Savaii Kurs auf Wallis genommen. Nach ca. 12 Stunden gerieten wir bis zur Ankunft in Wallis in die inntertropische Konvergenzzone. Gewitter und Regen waren unsere Begleiter. Glücklicherweise hatten wir keinen Blitzeinschlag. Zuguterletzt stand noch die Prüfung in Form der Passage ins Riff der Insel Wallis an, in der starke Strömungen und Eddies herrschen. Erleichtert, diesen Törn ohne Schäden überstanden zu haben, warfen wir vor dem Dorf Gahi unseren Anker.

 

16./17. Oktober 2011

Während der schönen Tage in Samoa, haben wir per Auto Opulo und Savaii umrundet, mit Meeresschildkröten gebadet, uns vor den "blow holes" gefürchtet und bei den Padres im kühlen Süßwasser mit Fischen geschwommen. Uns hat vor allem die Freundlichkeit der Bevölkerung und die offensichtlich völlig intakte Kultur der Samoaner beeindruckt.

10. Oktober 2011

Nach weiteren zwei Nachtfahrten treffen wir um 17:30 Uhr in Apia, der Hauptstadt Samoas, ein. Wir hatten zeitweilig erschwerte Bedingungen durch Gegenwind und -welle sowie eine leckende Kühlleitung des Motors.

05. Oktober 2011

Nach einer sehr abwechslungsreichen Fahrt über zwei Nächte hinweg, treffen wir um 11:30 Uhr in Niuatoputapu ein. Am Paßeingang begrüßen uns eine Gruppe Buckelwale. Das entschädigt für Vieles und die Schauerböen und der Kreuzschwell sind vergessen.

03. Oktober 2011

Um 17:00 Uhr starten wir nach Niuatoputapu (nördlichste Inselgruppe Tongas).

30. September 2011

Wir nehmen an einem Tongan Feast teil. Es findet am Ano Beach gegenüber dem Ankerplatz 11 statt.n Diesmal sind wir per Taxi da. Die Kawa trinkende Musikgruppe stimmt uns auf die Tänze und das vorzügliche Essen ein. Auch die Tonganer sind begeistert, denn Tonga hat bei der Rugby-WM gegen Frankreich gewonnen.

29. September 2011

Wir kehren nach Neiafu zurück, um uns auf unsere Abfahrt Richtung Samoa vorzubereiten.

28. September 2011

Heute sind wir am Ankerplatz 11 vor Tapano Island. Wieder ist eine Mooringboje unser eigen. Wir treffen Evi, eine nun über 80 jährige Amerikanerin, die mit uns zusammen auf der "Black Pearl" den Panama Kanal gemeistert hat. Sie ist mittlerweile auf der dritten Weltumsegelung!

26. September 2011

Von der gemütlichen Mooringboje bei Elke und Werner haben wir gegen Mittag abgelegt und sind 10 sm in die Moureille Bucht gefahren. Nach einer Nacht vor Anker ergattern wir eine Mooringboje. Der Spanier Moureille hat vor über 200 Jahren hier als erster Europäer geankert und damit die Vava´u Inselgruppe "entdeckt".

25.September 2011

Wir haben von Vaka´eitu in die Hunga lagoon verlegt. Am Nachmittag besuchen wir zusammen mit "Amigo" (René und Helga) Elke und Werner in ihrem kleinen Paradies. Sie sind auch der TO-stützpunkt Tongas. Bei Kaffee und Kuchen haben wir einen gemütlichen Sonntagnachmittag. Wie daheim.

24. September 2011

Nach zwei Jahren haben wir wieder Funkkontakt mit Günter-Contadora in Panama gehabt.(s. Bericht 2009) Er ist wohlauf und wieder am Rohr.

22. September 2011

Heute sind wir 10 sm bis in die Bucht der Insel Vaka´eitu gefahren. Eine schöne Ankerbucht mit Strand und Schnorchelrevier.

20. September 2011

Endlich konnten wir mit dem Adapter von "Akka" Gas zum Kochen nachfüllen. Auch die Fock ist repariert. Abends waren wir mit "Akka" (Andrea und Andreas), "Sojourn" (Don), "Wela" (Holger und Marion) sowie Elke und Werner (TO-Stützpunkt Tonga) italienisch essen - mit Pizza aus dem Steinofen!

17. September 2011

Wir sind wohlbehalten in Neiafu (Vavaugruppe) angekommen und liegen an einer Mooringboje. An der Einfahrt zur Vavau-Gruppe wurden wir von Buckelwalen direkt vor dem Bug begrüßt.

16. September 2011

Nach einer unruhigen Nacht sind wir morgensfrüh Richtung Vavau aufgebrochen. Der Ankerplatz vor Kelefesia ist eine Falle, wenn das Wetter umschlägt. Jetzt wissen wir, was "blind rollers" sind. Riesige Wellen, die sich aus dem Nichts aufbauen.

15. September 2011

Die Überfahrt nach Kelefesia war problemlos. Allerdings konnten wir auf der südlichsten Insel wegen des hohen Südwestschwells nicht an Land gehen.

11. September 2011

Wir haben uns entschlossen, möglichst bald Richtung Vavau-Inselgruppe und evtl. Samoa aufzubrechen. Dann wirds für Euch alle wieder interressanter.

10. September 2011

Beim einem überraschenden Sturm, der von niemandem vorhergesagt wurde, traten Windgeschwindigkeiten bis zu 56 kn auf. Zu allem Unglück drehte der Wind innerhalb von Minuten von NO auf W. Dadurch kamen die vier vor Pangaimotu ankernden Yachten ins slippen. Die ATAIR war auch dabei. Glücklicherweise gelang es uns das Boot vor dem Auflaufen auf die Insel abzuhalten. Auch die anderen Yachten blieben unbeschädigt.

04. September 2011

Wieder einmal zieht ein Schlechtwettergebiet über uns hinweg. Bis zu 40 kn Wind und starker Regen werden erwartet. Südsee wo bist Du geblieben ?

01. September 2011

Heute waren wir bei Werner und seiner tonganischen Frau zum Erdofenessen (Umo) eingeladen. Es war köstlich.

18. August 2011

Wir reden nicht mehr über das Wetter, angesichts des dauernden Regens und des Starkwindes aus westlichen Richtungen. Auch Fiji ist betroffen, wie wir über Kurzwelle von unseren Freunden Detlev, Michael und Adi hören. Dabei macht auch die Story die Runde, daß reiche Leute ihre Haustiere auf Charterboote in die Südsee schicken - damit diese Urlaub machen. Es gibt wirklich Tiercharter .

 

15. August 2011

Den ganzen Tag sind wir auf Tour - whale watching. Zwischen Nuku, Tau, Malinoa und dem Telemachusreef sehen wir 15 Wale. Darunter mehrere Walmütter mit ihren Babys. Ein weißes Walbaby ist dabei ! Moby Dick ?

"Akka" ist aus NZ mit unserer Wurst von der Black Forest Metzgerei eingetroffen. Damit geht eine dreimonatige Odyssee dieser Wurst glücklich zuende. "Lark" hatte dreimal versucht mit der Wurst Tonga zu erreichen, mußte aber immer wieder, zuletzt mit Baumbruch, nach NZ zurückkehren.

Jetzt können wir in Bierschinken, Bierwurst, Schwarzwälder Schinken und Speck schwelgen.

11. August 2011

Am Abend beobachten wir zwischen Fafaisland und Pangaimotu einen Wal, der ca. 15 mal mit voller Länge aus dem Wasser springt und sich dazu noch dreht. Er heißt von jetzt ab bei uns "Der Tänzer". Unvergeßliche Augenblicke.

 

06. August 2011

Nach mehreren Tagen Regen und Starkwind, ist endlich mal wieder ein schöner Tag. Jürgen, mein Klassenkamerad, und David treffen aus Neuseeland ein und quartieren sich im Fafa Island Resort ein.

01. August 2011

Heute hat der König von Tonga Geburtstag, und es ist öffentlicher Feiertag. Eine Mischung zwischen Operettenkomödie und Karneval kennzeichnet den Ablauf der "Feierlichkeiten".

29. Juli 2011

Loni und Dieter gehen von Bord, um nach Deutschland zurückzufliegen. Zuvor hatten sie noch mit Werner eine Inselrundfahrt gemacht und Einiges von der Tonga-Kultur kennengelernt.

26. Juli 2011

Wir hören von einer Reihe Havarien unserer Segelfreunde aus NZ und anderenTeilen der Welt:

Fee ( Soni und Werner ): Getriebeschaden vor dem Minerva-Reef. Erreichen mühsam Fiji und müssen reingeschleppt werden.

Mariane ( Gabi und James): Erreichen mit zerissenen Segeln und teilweise gebrochenen Wanten Tonga, nachdem sie auf dem Wege von NZ nach Tonga in Höhe der Kermadec-Islands in einen Sturm geraten waren.

Kestrel ( Isolde und Gabor): Verlust des Mastes 24 h nach Auslaufen von Opua/NZ im Sturm. Rückkehr nach NZ.

Laika(Rita und Frank): Fahren mit 7 kn Geschwindigkeit auf einen Felsen zwischen Whangarei und Opua. Boot wahrscheinlich Totalschaden.

Lark ( Linda und Brad ): Versuchen dreimal Tonga zu erreichen. Beim ersten Versuch gibt der Autopilot auf. Beim zweiten bricht die Windsteueranlage. Beim dritten Versuch bricht auf halbem Wege der Baum. Wieder Rückkehr nach NZ.

Kalythea ( Elke und Peter ): Beim Versuch von den Kanaren nach Brasilien zu segeln, müssen die beiden durch einen Frachter gerettet werden. Wegen Wassereinbruch muß das Boot aufgegeben werden (s. Bericht in der "Yacht").

24. Juli 2011

Den ganzen Tag starker Regen und Windstärken bis 35 kn aus NW. Der Anker hält. Wolfram trifft einen Seglerfreund aus NZ ("Strega"), der heute morgen eingelaufen ist und sich bei Windstärken bis 55 kn von NZ bis hierher durchgekämpft hat. Eine Meisterleistung.

23. Juli 2011

Um 06:00 Uhr sind wir an der Einfahrt durch die Riffs vor Tongatapu. Trotz Dunkelheit fahren wir mit Hilfe der Wegepunkte ein. Um 09:30 Uhr Anker fallen vor der Insel Pangaimotu. Mittags setzt starker Regen ein.

22. Juli 2011

Wegen des drohenden schlechten Wetters, brechen wir um 14:30 Uhr Richtung Tongatapu auf. Es wird eine Nachtfahrt.Der Wind dreht auf Nord und nimmt an Stärke zu.

21. Juli 2011

Auf dem Weg zur Insel Haaveva sehen wir wieder Wale. Einer kommt bis 20 m ans Schiff. Ankern vor der Westseite von Haaveva in der Nähe der Anlegestelle.

20. Juli 2011

Fahrt  zur Insel Uoleva. Wir ankern vor dem herrlichen Strand, können aber wegen der hohen Welle nicht an Land gehen.

18. Juli 2011

Einklarieren in Pangai. Dauernd heftiger Wind und Regenschauer. Wir besuchen das Mariners Cafe und tragen uns ins Yachtregisterbuch ein. Hier haben wir auch Internetzugang. Detlev (Kira von Celle) meldet uns, daß "Kestrel" den Mast vor NZ, 24 h nach Auslaufen, verloren hat und auch "Laika" einenb schweren Schaden hat. In Neuseeland jagt ein Sturm den anderen. Wir sind froh, daß wir hier in Tonga sind, wenn auch das Wetter nicht den Hochglanzbroschüren der Tourismusindustrie entspricht.

17. Juli 2011

Drei Buckelwale tummeln sich in der Nähe der ATAIR. Einer steigt hoch auf. Unvergeßliche Augenblicke. Um 11:00 Uhr lichten wir den Anker und fahren Richtung Pangai/Lifuka. 13:25 Uhr ankern vor dem Hafen Pangai.

16. Juli 2011

Loni und Dieter werden von Wolfram mit unserem Dinghi an Bord geholt. Es ist eine schwierige Fahrt durch die Riffbarriere.

15. Juli 2011

01:00 Uhr morgens: Auf dem Radar zeigt sich ein Signal eines Riffs auf SB, das eigentlich nicht dort sein sollte. Auch bei Kurswechsel "verfolgt" uns das Riff.

Nochmaliger Kurswechwsel und dann auf alten Kurs. Das "Riff" verliert sich langsam an Backbord. Waren es Wale ?

Am Morgen haben wir den Vulkan Tofua querab. Am Nordende ist eine Dampfwolke zu erkennen. Sieht nicht so schlimm aus.

Hier vor dem Vulkan fand die Meuterei auf der Bounty statt !

15:14 Uhr Anker fällt vor Foa Island.

 

14. Juli 2011

Um 09:00 U(hr laufen wir im Hafen Nukualofa zum Tanken und Wasseraufnehmen ein. Um 12:00 Uhr legen wir ab und finden drei Stunden lang unseren Weg durch die vielen Riffs vor Tongatapu. Dann endlich offenes Wasser und guter Wind. Um 15:00 Uhr kommt die Meldung,daß der Vulkan Tofua ausgebrochen ist und alle "mariners" das Gebiet meiden sollen. Den Vulkan werden wir in 10 sm Entfernung passieren müssen. Wir fahren weiter.

12. Juli 2011

Roberto geht von Bord und fliegt nach Fiji. Wir bereiten uns auf den Törn in die Haapai Inselgruppe vor. Um 09:00 Uhr laufen wir im Hafen Nukualofa zum Tanken und Wasser aufnehmen. Um 12:00 Uhr legen wir ab und finden 3 Stunden lang unseren Weg durch die vielen Riffs vor Tongatapu. Dann endlich offenes Wasser und guter Wind.

10. Juli 2011

Törn nach Malinoa, einer kleinen unbewohnten Insel. Südseetraum pur.

02. Juli 2011

Roberto aus Ludwigshafen kommt an.

28. Juni 2011

"Sojoun" mit Susanne (Österreich) umd Don (NZ) kommen aus Neuseeland an. Nach tagelangem Regen und Wind bis 30 kn können wir etwas auf Fafas Island entspannen.

25. Juni 2011

"Eane Vannin" (NZ) mit Clare und Kevin sowie "Nije Faam" (Neue Liebe) aus NL mit Margareta und Paul legen Richtung Hapai Und Fiji ab.

23. Juni 2011

Werner, ein Deutscher auf Tonga lebend, hat den Fehler in der Dieselleitung des Motors gefunden und repariert. Werner hat früher für die GTZ gearbeitet.

20. Jumi 2011

Das Einklarieren haben wir hinter uns. Der sehr freundliche Zollbeamtem half uns über die bürokratischen Hürden hinweg. Dann noch der erste Gang in die Stadt Nukualofa, um zu sehen, wo es was gibt - Bank, Markt, Post, Internet........

17. Juni 2011

Endlich wieder segeln. Die Insel ATA ist passiert und EUA kommt in Sicht. Mit Fock und Groß segeln wir zwischen EUA und Tongatapu. In die Paihi-Passage geht es mit Motor in die Engstelle. Der Motor läßt uns nicht im Stich.

1530 Uhr Tongatime Anker fallen vor Pongaimotu bei "Big Mama". 10 Tage haben wir für die Überfahrt gebraucht. Das geht doch noch.

Wir danken besonders Hartwig für das Wetter und die Eingabe der Positionen. So konntet Ihr alle unseren Weg verfolgen.

16. Juni 2011

Seit 5 Tagen Wind um 1 Bft. Das Motorproblem hat sich verstärkt. Wir stellen einen Kanister mit Diesel in Motorhöhe auf, um morgen durch die Einfahrt bei Tongatapu zu kommen.

13. Juni 2011

Zweimal überfliegt uns im Tiefflug eine viermotorige Militärmaschine. Über Kanal 16 müssen wir mehrere Fragen beantworten, z.B. ob wir Waffen oder Haustiere an Bord haben. Es ist eine neuseeländiscjhe Maschine. Ansonsten geht es ständig gegenan. Hartwig versorgt uns mit Großwetterlage und gibt die Positionen ins intermar. Außerdem haben wir Funkrunden um 0900 Uhr NZtime mit Fee und Ynot. Fee hat Getriebeschaden und kann nur treiben und auf Wind warten. Um 1000 Uhr kommt Detlev  mit dem Wetter aus NZ.

12. Juni 2011

Bergfest ! Die Hälfte der Strecke nach Tonga ist geschafft. Wir haben zunehmend Probleme mit dem Motor, der immer wieder ausgeht.

 

07. Juni 2011

Um 13:20 Uhr sind wir aufgebrochen. Das Wetterfenster erscheint schmal, aber machbar. 

 

04. Juni 2011

Zum erstenmal habe ich Hartwig per Iridium-Handy (onsatmail) unsere Position durchgegeben. Hartwig hat diese sofort eingetragen, und sie ist jetzt unter www.intermar-yachttrack.de zu bewundern. Auf der Seite findet man die Weltkarte. Dann entweder die Karte mit dem Cursor bis Neuseeland verschieben oder in dem Feld "choose area"- "Südwest Pazifik" wählen. Auch dann muß man noch etwas verschieben. Nun sieht man schon die ATAIR. Man kann dann nähere Infos über Anklicken der Schriftfahne erhalten oder auch über die Kopfleiste Yachtfinder "ATAIR" eingeben und dann Yachttracker anklicken. Wenn wir auf See sind werden wir jeden Tag eine Position an Hartwig geben.

Noch liegen wir in Opua. Das Wetter ist schlecht. Das Wetterfenster läßt auf sich warten

 

23. Mai 2011

Ich freue mich mitteilen zu können, daß ab 19. April Mia wieder an Bord der ATAIR ist, und wir zusammen weiter die Weltmeere "unsicher" machen werden. Ich bin sicher, daß wir eine schöne Zeit zusammen haben und viele Abenteuer gemeinsam erleben werden.

So z.B. unsere Überfahrt von Whangarei nach Opua. Wir sind um 10:22 Uhr in der Town Basin Marina von Whangarei gestartet und haben uns den Fluß hinuntergearbeitet. Es war schon dunkel, als wir in den Fluß bei Opua einliefen. Außerdem kam noch Nebel auf, sodaß das Ganze recht unsicher wurde. Jedoch um 03:00 Uhr morgens hatten wir die Marina gefunden und an einem freien Platz festgemacht. Todmüde sanken wir in die Koje.

 

18. Mai 2011

Die ATAIR ist wieder im Wasser - und schwimmt. Nach 14 Monaten an Land wurde sie am 18.5. um 08:20 Uhr per Kran in den Fluß gesetzt. Jetzt liegt sie in der Town Basin Marina von Whangarei. Wenn alles klappt soll es am Sonntag, 22.5., nach Opua gehen.

 

15. April 2011

Heute bin ich aus Tonga per Flugzeug zurückgekommen. Beginnend am 31.März habe ich zusammen mit dem Eigner Joseph und der weiteren Crew Sonja und Sebastian, die SY Seastar, einen 54 ´´ Taiwanklipper, von Whangarei,NZ nach Tonga, Fafaisland überführt. Die Fahrt dauerte nur 8 Tage und war zwischen ruhigeren Phasen durch kräftige Squalls mit bis zu 40 kn Wind gekennzeichnet. Unterwegs konnten wir mit der Schleppangel eine ca. 15 kg Goldmakrele (auch spanische Makrele oder Goldmakrele genannt), einen kleinen Gelbflossen-Thunfisch und einen ca. 20 kg Wahou fangen.

Der Endspurt auf der ATAIR hat begonnen. Neues Datum für die Wasserung ist zwischen 6.5. und 12.5. 

 

18. Februar 2011

Es gibt neue Fotos auf der neuen Seite Reiseberichte 2011 und in der Fotogalerie !

Das mit der Musik klappt noch nicht so richtig. Geduld !

 

14. Februar 2011

Überraschende Musik aus Christchurch - Südinsel Neuseeland

                                                               

                                                            

                                                                                                                                                                                                

                                                   

 

 

31. Januar 2011

Seit heute bin ich wieder auf der ATAIR. Vor 2 Tagen überquerte ein Cyclon die Nordinsel. Viele Straßen sind südlich von Auckland wegen Erdrutschen gesperrt. Die ATAIR ist unbeschädigt. Nur etwas Wasser reingekommen. Es gab 250 mm in 8 Stunden ! Im Townbasin von Whangarei sind alle Dinghis gesunken und einige Schiffe beschädigt, die von den Fluß herabkommenden Bäumen getroffen wurden.

Die Fahrt über und um die Südinsel war grandios in beeindruckender Landschaft. Neben Pinguinen und Pelzrobben, war das größte Erlebnis die längere Beobachtung von 5 nebeneinander schwimmenden Pottwalen.

Aber auch der Mount Cook mit den Gletschern Franz Josef, Fox, Tasman und Mueller ist unvergeßlich.

04. Januar 2011

Ab heute bin ich bis Anfang Februar auf dem Weg zur Südinsel und auf der Südinsel. In dieser Zeit wird es keine neuen Einträge auf dieser Webseite geben können.

Ich danke Hartwig sehr, daß er in Zukunft die Positionsmeldungen der ATAIR vornehmen wird. Er hat sich auch bereit erklärt, mich wettermäßig zu begleiten.

 

20. Dezember 2010

Ich wünsche Euch allen ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr. Für uns alle möge 2011 besser werden als 2010. Das Allerwichtigste: Bleibt gesund und genießt das Leben.

Wolfram

09.  Dezember 2010

Leider muß ich mitteilen, daß Mia sich entschlossen hat, nicht mehr auf der ATAIR mitzusegeln. Diese Änderung erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen.

Ich werde wie vorgesehen, die ATAIR in Ordnung bringen und entsprechend dem Routenplan 2011 die Reise alleine oder mit wechselnden Crews fortsetzen. Ich werde auch weiterhin auf dieser Webseite über die Erlebnisse berichten und hoffentlich viele von Euch damit ansprechen können. Ich freue mich, wenn Ihr Eure Pläne wahr macht und mitsegelt. Der Service bleibt ungekürzt weiter bestehen, wie in diesen Seiten erläutert.

Ich bin wie immer über email, Telefon oder auch Skype zu erreichen.

Die Arbeiten an der ATAIR schreiten gut voran und inzwischen kann man sich auf und unter Deck schon wieder wohl fühlen. Auch die Staubbelästigung hat aufgehört, weil die Schleifarbeiten bis auf wenige kleine Stellen beendet sind.

 

21. November 2010

An dieser Stelle muß ich mich für die Schreib- und Zeichensetzungsfehler entschuldigen, die mir beim nochmaligen Durchlesen der Berichtsseiten ins Auge fallen. Bitte habt Nachsicht. Ich versuche die Fehler, so gut es geht, zu beseitigen. Glücklicherweise habe ich Sinnentstellendes nicht gefunden.

Durch die Webseite werden oft auch Bildunterschriften verschoben, obwohl sie richtig eingegeben wurden. Auch das versuche ich zu korrigieren.

Die kleinen Videos, die hie und da im Text eingefügt waren, sind verschwunden. Ich werde diese nachladen.

Auf der Berichtsseite 2010 habe ich damit begonnen, die Ereignisse rund um die ATAIR in einer Art Tagebuch festzuhalten, damit auch die Wochen und Monate an Land berücksichtigt werden.

Denn es passiert ja ständig was.

15. November 2010

Schon ist wieder ein Monat rum, und so richtig sind die Arbeiten noch nicht ins Laufen gekommen. Einiges konnte ich erledigen: Warmwasserbehälter, Neue 3-Farbenpositionslaterne inkl. Ankerlicht, Montage neuer Windmessgeber, Decksreinigung ......  naja ganz so langsam gings dann doch nicht.

02. November 2010

Achtung! Der Routenplan für 2011 ist fertig. Bitte schaut wie immer unter Routenplan nach und klickt  Routenplan 2011 an.

18. Oktober 2010

Viereinhalb Monate sind rum und das Abenteuer mit der "ATAIR" geht weiter.

Allen treuen Lesern dieser Seiten sei herzlicher Dank gesagt, daß sie immer mal wieder reingeschaut haben. Jetzt wird wieder Neues zu berichten sein.

Die "ATAIR" bleibt bis Ende Mai 2011 an Land, um Reparaturen und Instandhaltung durchzuführen. Im Januar und Februar 2011 soll die Südinsel Neuseelands mit dem Auto erkundet werden.

Von Ende Mai bis Ende November 2011 gehts wieder in die Südsee. Hauptsächlich Tonga und vielleicht noch Fiji. Das Motto ist auf jeden Fall die Südsee zu geniessen und keine großen Strecken zu segeln.

Wohin es nach der Saison geht ist noch offen. Vielleicht wieder Neuseeland, aber evtl. auch Fiji, da es dort einen zyklonsicheren Hafen gibt.

Mia muß noch verschiedene Dinge in Deutschland erledigen. Deshalb kommt sie später nach. So bin ich erstmal allein und schaue mir den großen Berg der Arbeit an. Wenn der Jetlag überwunden ist, gehts los mit der Arbeit.

Schaut bitte immer mal wieder auf diesen Seiten nach. Es gibt dann auch einen Törnplan für 2011 und die noch fehlenden Berichte 2009 und 2010 werden auch noch nachgeliefert.

 

30. Mai 2010

Die Umstellungsschwierigkeiten (Jetlag) sind fast vorrüber. Die Tage waren geprägt vom Wiedereingliedern in die alltäglichen Dinge (Telefon,Krankenversicherung, Steuererklärung etc. etc.) Deutschland hat uns wieder.

Ein Trost: Es gibt Spargel !

25. Mai 2010

Wir sind gut in Frankfurt gelandet. Die vergangenen Tage in Whangarei waren geprägt von schwierigen Arbeitsbedingungen, da es aus allen Kübeln geschüttet hat. Aber dank zweier trockener Tage, konnten wir den neu geschweißten Bug schon mit Primeranstrich versehen und auch innen ist der Schiffsboden konserviert.

Nun freuen wir uns darauf viele von unseren Freunden und Freundinnen in Deutschland zu sehen. Ruft uns doch einfach an : 01578 8551684

26. April 2010

Die Flüge sind gebucht. Wir kommen am 25.5. in Frankfurt an und fliegen am 15.10. wieder "down under". Die Arbeiten am Schiff machen Fortschritte, gehen aber langsamer voran als erwartet. Immer wieder tauchen neue Probleme auf. Unseren Nachbarn geht es nicht besser. Auch sie wollen nun die Reise in die Südsee verschieben.

Wir hoffen nur, daß bei Euch die Asche weg ist. Natürlich nicht so, wie in folgendem Spruch aus dem Urlaub: "Wenn die Asche weg ist, fliegen wir nach Hause ".

02. April 2010

Wir wünschen allen Lesern unserer Homepage ein Frohes Osterfest !!!!!!

Wir haben  uns entschlossen Ende Mai nach Deutschland zu kommen und bis November zu bleiben. Wir hoffen dann viele von Euch zu treffen.

Die Änderung unserer Pläne ist zum einen durch die Schäden an der ATAIR begründet, die doch größer sind als erwartet, und zum anderen durch eine Vielzahl von Vorteilen, die diese Planänderung bietet.

Wir könnten zwar alle Arbeiten an der ATAIR bis Ende Mai erledigen (dann läuft unser Visum ab), wären aber doch ziemlich im Stress. So haben wir mehr Zeit und können den Sommer in Deutschland verbringen und die Südinsel Neuseelands Anfang nächsten Jahres besuchen ohne wieder von der Südsee 1000 sm nach NZ zurückzufahren.

Bis bald !

 

01. März 2010

Heute ist die ATAIR mit einem 50 Tonnen-Kran bei International Yachtservices in Whangarei/ Neuseeland an Land gesetzt worden. Alles ist gut verlaufen. Nun beginnen ca. 2 Monate Arbeit am Schiff, damit wir Anfang Mai wieder nach Tonga starten können. In der Werft hat sich schon eine Gemeinde gebildet: Rita und Frank ( "LAIKA" - Schweiz) , Rosi und Peter ( "Green Coral" - Schweiz) , Erik ( "Sputnik" - Deutschland ) und wir.

25. Februar 2010

Über Whangamumu Bay (alte, verfallene Walverwertungsstation), Whangaruru Harbour, Mimiwhangata Bay sind wir nach Whangarei gesegelt. An dem Ort, an dem wir am Montag, 01.03. aus dem Wasser kommen, sind wir gut angekommen. Nun beginnt die Zeit der harten Arbeit am Boot. Wir bleiben trotzdem in Kontakt mit Euch. Spätestens Ende April wollen wir wieder im Wasser sein.

07. Februar 2010

Gestern war ein Feiertag in Neuseeland - Waitangi Tag. Am 06.02.1840 wurde zwischen der englischen Besatzungsmacht und den Maoris ein Vertrag unterzeichnet, der das gemeinsame Leben der beiden Bevölkerungsgruppen regeln sollte. Insbesondere die Maoris nutzen diesen Tag zur Festigung ihrer wiederbelebten Kultur und zum Feiern. Die Weißen beeindrucken mit militärischem Zeremoniell, Flaggenparade etc.

Die Maoris rückten mit mehreren Kriegskanus an. Auch polynesische Segelkatamarane waren zu sehen.

Oftmals gab es auch handfeste Proteste der Maoris bei diesem Fest, weil sie sich durch den Vertrag benachteiligt fühlen. Und in der Tat haben die Weißen im 18. und 19. Jh. den Vertarg oft gebrochen, sodaß es auch wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen kam.

Diesmal verlief alles ruhig, und wir konnten ein schönes Fest genießen, mit viel Musik und Maori-Tänzen.

05. Februar 2010

Heute sind wir von einem dreitägigen Ausflug ins Kaurimuseum zurückgekehrt. Dieses Museum zeigt die Ausbeutung der Kauriwälder sowie die Harzsuche. Auch die Lebensbedingungen zu der Zeit um 1900 n.Chr. werden dargestellt. Man kann sich dort tagelang aufhalten, so facettenreich ist die Ausstellung.

Am Schluß waren wir noch in Whangarei, um einen "haul out" Platz für unsere "ATAIR" zu finden. Bald kommt nämlich die Zeit, die wir zur Wartung und Instandhaltung nutzen wollen.

25. Januar 2010

Gestern sind wir gemütlich zum Robertonisland gefahren. Wir liegen in einer traumhaften Bucht. Selbstverständlich war Käptn Cook auch hier. Am 29.11.1769 warf er hier Anker und feuerte erstmal eine Salve auf die verschreckten Maoris ab. Dann nannte er das Gebiet "Bay of Islands" und nahm es für die britische Krone in Besitz. So machte man das damals. Und heute ? Nach einer Woche fuhr er wieder ab.

 

19. Januar 2010

Heute waren wir im Kauriwald. Ein Urweltereignis. Die Bäume werden bis zu 100 m hoch und bis zu 4000 Jahre alt. Sie gab es schon zu Dinosaurierzeiten. Die Kauris hier sind einzigartig auf der Welt. Weil es nur noch ein kümmerlicher Rest des ursprünglichen Vorkommens ist, stehen sie unter strengem Schutz. Vor 45000 Jahren wurden die Kauris durch ein Umweltereignis weitgehend zerstört (Tsunami,Vulkanausbruch,Meteorit oder Erhöhung der globalen Temperatur). Den Rest erledigten dann die weißen Siedler. Man konnte aus einem Kauribaum zehn Häuser bauen.

Im Kauriwald leben auch seltene Tiere wie z.B. Kiwis. Die sind aber nur nachts unterwegs. Der Kiwi ist ein flugunfähiger Vogel, der jedoch schnell laufen kann. Das einzige Ei wird zwar von der Kiwihenne gelegt. Dann macht sie sich aber aus dem Staub, und der Kiwihahn kann sehen, wie er das Ding ausbrütet. Der Arme macht das dann auch sehr gewissenhaft.

 

15. Januar 2010

Nach drei Tagen Ausflug zum Nordkap Neuseelands (Cap Reinga), sind wir wieder auf der ATAIR. Leider war es etwas regnerisch und windig, sodaß wir keine rechte Freude am Campen hatten. Jedoch haben wir schöne Buchten, eine faszinierende Landschaft und die Gumdigger kennengelernt. Das waren arme Hunde, die vor 100 Jahren im Schlamm nach "Bernstein" gesucht haben. Gum heißen hier die versteinerten Harztropfen der Kauribäume. Kauribäume sind Urweltbäume, die im Moor vor 45 000 Jahren versunken sind. Sie können bis zu 2000 Jahre alt werden. Einige wenige Kauris, die eine enorme Größe haben, gibt es noch. Dorthin soll unser nächster Ausflug gehen.

04. Januar 2010

Hoffentlich seid Ihr alle gut in das neue Jahrzehnt gerutscht. Wenn wir im Internet die Wettersituation in Deutschland abfragen, können wir nur ins Frösteln kommen.

Am Neujahrstag waren wir bei Jürgen und David und haben die Gans gebraten. Vorneweg gabs tapas: Gazpacho, Anticuchos, Datteln mit Speck und Tortilla Gallega. Mit dabei waren noch Suzie und Bruce sowie Gary, alles Nachbarn von Jürgen.

Gestern sind wir mit einer Museumsbahn von Kawakawa nach Taumere gefahren. Die Lokomotive heißt "Gabriel" und wird von Eisenbahnenthusiasten betrieben. Wir fühlten uns in die Kindheit zurückversetzt, als einem bei offenem Fenster die Rußpartikel in die Augen flogen.

Kawakawa ist der Ort, an dem der Künstler Hundertwasser eine Toilette und noch zwei weitere Gebäude gestaltet hat. Die Toilette ist weitestgehend so, daß es uns höchstens das Wasser in die Augen trieb.

 

28. Dezember 2009

Weihnachten ist vorbei und die Schinken (Ham) und Truthähne gegessen. Wir selbst halten jetzt sogar eine Gans in Händen, die wir am 1.1.2010 zusammen mit Jürgen und David braten wollen. Wir haben am 24.12. mit ca. 20 anderen Seglern den Heiligabend bei Klaus und Erika verbracht. Bei deutschen Weihnachtsliedern (auch die "Toten Hosen" waren dabei) und Gegrilltem hatten wir einen schönen Abend. Noch besser war es am 25.12. bei Jürgen. Dort kamen wir zu unserem Ham and Turkey bei bestem Wetter.

Die amerikanischen Segler haben am 25.12. im Cruising Club ein bemerkenswertes Weihnachtsfest hingelegt. Alle schwärmen noch immer davon.

 

19. Dezember 2009

Inzwischen sind wir Besitzer eines gebrauchten Van, Mitsubishi 300 . Nun sind wir in der Lage das Land zu erkunden und auf Campingplätzen zu übernachten.

Auf dem Weingut von Bruce und Suzie in Kerikeri, gegenüber von Jürgen, fand am 13.12. ein Weinfest mit Musik, Wein und Schmankerln statt. Ca. 400 Leute waren gekommen. Wir haben eine Menge Bekanntschaften gemacht.

Ab 18.12. sind die Kiwis in Ferien und die Strände füllen sich. Bis Ende Januar dauern die Sommerferien. Weihnachten, das hier am 25.12. gefeiert wird, verbringen die Neuseeländer zu Hause. Aber danach gehts los. Ist doch die See überall im Land kaum 100 km entfernt.

Wir selbst werden am 24.12. mit den anderen deutschen Seglern bei Klaus (TO-Stützpunktleiter) an den Haruru Falls feiern. Am 25.12. sind wir bei Jürgen.

 

Wir wünschen allen Besuchern dieser homepage ein fröhliches Weihnachten 2009 und ein friedliches neues Jahr 2010 !!!!!!

 

06. Dezember 2009

Die ersten Tage in Neuseeland sind mit vielfältigen positiven Eindrücken vorbei. Schnell haben wir uns eingewöhnt und gelernt, wo man was und wann bekommt. Zunächst lagen wir in der Marina Opua und seit vorgestern vor Anker in der weiten Opua-Bucht.

Hier ist es wunderschön - so eine ähnliche Landschaft wie im Schwarzwald mit schwarz-weißen Kühen auf der Weide.

Höhepunkte waren bisher:

Das erste Treffen mit Wolframs Schulfreund Jürgen Tofahrn. Nach 46 Jahren haben wir uns wiedergesehen. Es war ein aufregendes und einmaliges Erlebnis. Jürgen betreibt ein kleines Weingut und eine landscaping-Firma. Von Haus aus ist er Dermatologe.

Neuseeländer lassen sich nicht lumpen. Die Marina-Ausstellung im Hafen von Opua wurde mit Wein, Austern, Räucherlachs, Bratwürsten und Bier bis zum Abwinken begleitet. Und das alles umsonst.

Der 71. Geburtstag von Peter ( SY Dakota) wurde in der Ashby-Werft begangen. Das brachte uns mit ca. 30 Seglern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. Immer wieder erstaunlich welche gemeinsamen Erfahrungen man aus der Vergangenheit in Deutschland hat. So als hätte man zusammen gewohnt.

 

28. November 2009

Nach acht Tagen segeln und motoren haben wir Opua in Neuseeland erreicht. Am 25.11.09 haben wir um 15:00 Uhr am Zollsteg festgemacht. Die Tage waren geprägt durch Gegenwind, Flaute und unangenehmen Wellengang. 1-2 Tage gab es schönes Segeln. Nach 8848 sm im vergangenen Jahr (ab Curacao) bleiben wir nun bis 31. April 2010 in Neuseeland. Zum Entspannen und Genießen. Vielleicht habt Ihr Lust uns zu besuchen. Ihr seid willkommen. Bitte meldet Euch.

18. November 2009

Um 8:00 Uhr haben wir den 180sten Längengrad passiert. Ein großer Moment, ähnlich wie der bei der Überquerung des Äquators. Das Wetter ist sehr ruhig. Mal gibt es Wind, mal gibt es keinen. Mit ein wenig Motorunterstützung sind wir aber gut vorangekommen. Noch 636 sm to go.

17. November 2009

Wir haben um 8:45 h im Minerva Reef Nord den Anker gelichtet und uns auf den Weg nach Opua/Neuseeland gemacht. Leider sind die Wetteraussichten nicht so gut. Zunächst wenig Wind und die letzten 2 Tage Wind auf die Nase. Na, mal sehn.

12. November 2009

Am Montag, 9.11., haben wir um 14:10 h den Anker vor Pangaimotu gelichtet. Am Minerva Reef Nord sind wir heute 8:30 h angekommen. Die Fahrt war von wenig Wind und Wellen gekennzeichnet, sodaß wir viel motoren mußten. Das Minerva Reef Nord liegt mitten im Pazifik und bietet die Möglichkeit auf ein Wetterfenster Richtung Neuseeland zu warten. In Google Earth kann man dieses Naturwunder bestaunen. Wir machen das vor Ort. Bei Flut ist das Riff überspült und bei Ebbe schaut es ca. 1 m aus dem Meer heraus.

Wir werden wohl einige Tage hier bleiben, weil von Neuseeland uns ein kräftiger SW entgegenblasen würde, wenn wir jetzt starten würden.

31. Oktober 2009

Wir haben die Datumsgrenze überschritten. Dabei sind wir von -13 Std auf + 13 Std gegenüber UTC gesprungen und nun noch einen Tag älter geworden. An die Rechnerei muß man sich erst mal gewöhnen.

Um 10:10 Uhr haben wir vor Nukualofa, der Hauptstadt von Tonga, unseren Anker geworfen. Wir liegen vor der Insel Pangaimotu, die dem König gehört, aber von Big Mama mit ihrer Bar inkl. Restaurant beherrscht wird. Leider sind wir um ein paar Stunden zu spät gekommen, denn Big Mama hat gerade für alle Segler eine Riesenparty geschmissen. Anlaß: 7 jähriges Bestehen ihrer Bar.

19. Oktober 2009

Heute feiern die Niueser ihre Unabhängigkeit (zum 35. mal). Ein großes Fest nimmt seinen Lauf und wir mittendrin. Die Feierlichkeiten dauern 1 Woche !

17. Oktober 2009

Nach den erholsamen Tagen auf Bora Bora sind wir am 7. Oktober aufgebrochen. Kurs: Palmerston. Unterwegs sehen wir in unseren Gribfiles des Wetters, daß 3 m hohe Wellen aus Süd kommen sollen. Daraufhin streichen wir Palmerston, daß außer nach Osten völlig offen zur See ist. Später erfahren wir, daß bei 3 Yachten die Mooringbojen gerissen waren und eine eine Handbreit vor dem Riff gerettet wurde. Am 14.10. nachts um 1 Uhr trifft uns eine Kaltfront, die nirgendwo vorhergesagt war. Es beginnt mit Blitzen. Dann folgen 30-40 kn Wind, Sturzregen und 4-5 m hohe Wellen, die voll übers Deck schlagen. Wir müssen nach Norden ablaufen, ca. 30 sm. Nach 5 Std. flaut das Ganze etwas ab. Das Nachwehen dauert noch 24 Std.

Am 17.10. kommen wir nach 1098 sm und 238 Std. in Alofi/ Niue an.

29. September 2009

Tagelanger Regen und starker Wind aus Nord, haben uns auf Tahaa kaum an Land kommen lassen. Dann heute endlich der Winddreher auf West. Herrlicher Sonnenschein. Obwohl wir gegenan müssen, einfach los Kurs Bora Bora. Alles läuft gut. Und dann das: Tsunamiwarnung ! Wir sind gerade im Paß von Tahaa, als die Warnung kommt. Nichts ist klar. Wann trifft die Welle ein, wie hoch etc. Die französische Seenotrettung ist völlig überfordert. Kann nur alles auf französisch und undeutlich durchgeben. Schließlich hilft ein Ami mit Infos von NOAA. 2 Wellen soll es geben: 10:40 h und 12:20 h, 40 cm und 1 m hoch. Inzwischen sind wir auf dem Meer und da werden wir nichts bemerken. So wars denn auch. Auch die Inselbewohner haben nichts bemerkt, sind doch ihre Inseln durch Korallenriffe geschützt.

Jetzt liegen wir an einer Mooringboje vor dem Bora Bora Yachtclub und bestaunen die Silhouette von Bora Bora.

26. September 2009

Ein schwerer Sturm hat uns am 24.9. heimgesucht. Bis über 60 kn Wind über mehrere Stunden. Das hielt unser Anker nicht mehr und wir drifteten schnell auf das Außenriff Raiateas zu. Mit Müh und Not konnten wir ein Auflaufen verhindern und uns in eine Bucht an eine Boje zurückziehen. Wir sind wohlauf. Schäden am Boot: 1 Solarpaneele abgerissen (versank in den Fluten), Bootshaken ebenfalls den Fluten anheimgefallen.

Heute am Tag der Wahl, haben wir auch gewählt. Wir sind jetzt an einer Boje vor der Insel Tahaa. Es soll wieder Gewitter geben. Deshalb ist die Fahrt nach Bora Bora erstmal aufgeschoben. Es sind dorthin nur noch 20 sm.

22. September 2009

Um 7 Uhr rettet Mia durch Alarm die Atair vor dem Auflaufen im Flußdelta der Faaroa Bay. Wir kamen unbemerkt auf dem weichen Ankergrund ins Rutschen, als der Wind auffrischte.

21. September 2009

Endlich mal wieder ein angenehmer Segeltag. Wir erreichen die Insel Raiatea und ankern in der Faaroa Bay. Von hier aus starteten die Polynesier die Entdeckung und Besiedelung Hawaiis, Neuseelands, der Cook Inseln bis hin zur Osterinsel.

20. September 2009

Heute ist Wolframs Geburtstag. Mia hat einen Tag mit Mietauto geschenkt (inkl. fürstliches Essen und Trinken). Wir erkunden die Insel Huahine: bewundern die Maraes der Polynesier (religiöse Stätten), die Fischreusen (aus Stein gebaut und heute noch in Funktion), füttern die heiligen Ohrenaale in Faie, essen im Chez Tara (köstliches polynesisches Buffet) und strecken die Füße im Sand aus. Ein wunderschöner Tag.

18. September 2009

Nach einer unbeschreiblich schlechten Überfahrt erreichen wir nach 85 sm und 18 Std. Huahine. Wellen von 3-4 m aus vielfältigen Richtungen und starke, richtungwechselnde Strömungen verwandelten das Meer in eine Waschmaschine. Das Geschaukel nahm kein Ende. Dazu stieg der Autopilot ständig aus. Wir konnten über Nacht kein Auge zu tun und kamen völlig kaputt gegen 9 Uhr in Fare auf Huahine an. Zu guter letzt gabs dann auch noch kräftig Regen.

16. September 2009

Wieder ein besonderer Tag. Innerhalb des Außenriffs schnorcheln wir über einen Sandbank unter Riesenstachelrochen und Schwarzspitzenhaien. Die Rochen kann man sogar streicheln - glitschig und ein wenig rauh. Uuuuuaaaaaahh ! Auch dieses Erlebnis werden wir nie vergessen ! Übrigens: die Schwarzspitzenhaie waren ganz friedlich - die wollen ja nur spielen .......

15. September 2009

Wir haben Tahiti wieder verlassen und ankern in der Oponohu Bay. Ein herrliches Fleckchen. Das haben auch die Filmemacher schon erkannt, und so diente diese Bucht in mehreren Spielfilmen als Kulisse. Auf dem Weg hierher kamen uns zwei Großwale entgegen. Direkt auf unserem Kurs. Erst 10 m vor der ATAIR tauchten sie ab. Beide Schwanzflossen waren zu sehen. Überwältigend !!!!!!

13. September 2009

Wieder in Tahiti, um Wasser und Diesel für die große Fahrt nach Neuseeland zu tanken. Auch Lebensmittel werden noch gebunkert. Wieder sehen wir einen großen Wal bei der Überfahrt. Er grüßt uns mit der Schwanzflosse.

10. September 2009

Wir sind nach Moorea gesegelt und haben in der berühmten Cookbay geankert. Am nächsten Tag kontrollierte uns der Zoll und wies uns darauf hin, daß wir in einem Schutzgebiet ankern. Also sind wir gleich eine Bay weitergefahren - in die Opunohu Bay. Diese ist noch um Einiges schöner als die Cookbay. Auf dem Weg dahin sahen wir unseren ersten Großwal (ca. 15 m lang). Ein mitreißendes Erlebnis. Wie kann man diese Tiere nur umbringen wollen ?

02. September 2009

Abends ab 18 h erwischt uns ein Sturm im Ankerfeld vor der Marina Taina. 56 kn Wind aus SO werden gemessen. Er hält 4 h an und wirft mehrere Boote an Land. Andere werden ebenfalls vom Anker losgerissen und kollidieren mit anderen Booten. Erheblicher Schaden entsteht. Ein amerikanischer Segler driftet mit heraushängendem Anker in einer Entfernung von 10 m an uns vorbei. Schwein gehabt ! Unsere Freunde Ralph (Relax) und Jürgen(Leon de mar) haben nicht so viel Glück. Relax wird von Paseafique getroffen und Leon de mar driftet selbst und trifft eine Yacht, die an einer mooring liegt. Unser Anker hält. Der Wind peitscht den Regen in unser Gesicht, wie Hagel, wenn wir mal die Nase rausstrecken, um nach potentiellen Gefährdungen Ausschau zu halten. Nach 4 h endet der Sturm in einer totalen Windstille. Kein Wetterdienst hatte dieses Unwetter vorhergesagt, das auch an Land große Schäden anrichtete.

21. August 2009

Die schöne Zeit auf Toau ist vorbei. Wir nehmen Abschied von Valentine, Gaston und Philipp. In 48 Stunden erreichen wir am 21.8. Tahiti und gehen vor der Marina Taina vor Anker. Bei der Überfahrt haben wir kaum Wind und Welle. Tahiti sehen wir schon 12 Stunden vor Ankunft in der Abenddämmerung. Ein grandioser Anblick.

04. August 2009

Nach einer Nachtfahrt mit wenig Wind machen wir in der Bucht Anse Amyot auf dem Atoll Toau an einer Mooringboje fest. Ein ruhiger Platz direkt vor einem Korallenriff. Nur eine Familie lebt hier.

27. Juli 2009

Nach einer bewegten Überfahrt erreichen wir nach 4 Tagen das Dörfchen Tearavero  auf dem Atoll Kauehi in den Tuamotus.

23. Juli 2009

Wir laufen aus der Baie Hakatea (Daniels Bay) aus mit Kurs auf Kauehi/Tuamotus.

 

20. Juli 2009

Seit dem 18. Juli sind wir in der "Danielsbay", 5 sm von Taiohae entfernt. Eine Traumbucht. Hier füllen wir Wasser auf und tauschen Rum etc. gegen Früchte ein. Die Einheimischen sind sehr freundlich. In dem anschließenden Tal befindet sich der dritthöchste Wasserfall der Welt.

14. Juli 2009

Seit dem 12. Juli sind wir auf Nuku Hiva und ankern vor dem Hauptort der Marquesas Taiohae. An den vorbereitenden Feiern zum französischen Nationalfeiertag, einer Miß Nuku Hiva - Wahl und beeindruckenden Urtänzen der Einheimischen haben wir schon teilgenommen.

09. Juli 2009

Wegen der Stechmücken sind wir nach Ua Pou gesegelt. Der Hafen heißt Hakahau und man muß mit Heckanker liegen, was wir gar nicht mögen.

08. Juli 2009

Heute haben wir an die Nordseite von Hiva Oa/Baie Hanamenu verlegt. Wir sind ganz allein in der Bucht und nur eine Familie lebt in einem Haus am Land. Ein wunderbarer Ort und gastfreundliche Leute. Leider wird die Bucht von Moskitos und Nonos (Stechfliegen) bevölkert.

04. Juli 2009

Auch auf Tahuata hatten wir sehr starke Fallböen und Regen. An der Westküste soll an der Felsenküste ein Segelboot zerschellt sein. Kein Mensch an Bord. Dinghi und Rettungswesten fehlen.

Wir sind am Freitag 3.7. nach Atuona/Hiva Oa "gesegelt". Es war mal wieder alles gegen uns. Welle, Wind und Strom. Glücklicherweise war die Überfahrt nicht lang. Jetzt liegen wir in der Bucht Taaoa mit Heckanker.

In den nächsten Tagen müssen wir hier einklarieren und Lebensmittel einkaufen.

Natürlich werden wir Paul Gauguin huldigen, der hier lebte und 1903 verstorben ist.

27. Juni 2009

Das Wetter ist schlecht. Viel Regen und starke Fallböen in der Bucht Hanavave. Deshalb sind wir heute von Fatu Hiva nach Tahuata gesegelt und ankern in der Bucht Faihatu. Das schlechte Wetter soll in den nächsten Tagen anhalten.

20. Juni 2009

Nach 24 Tagen und 6,5 Std.  um 15:30 h Anker fallen in der Bucht Hanavave auf Fatu Hiva. 2998 sm wurden von den Galapagos bis hierher zurückgelegt. Unsere längste bisher zu zweit gesegelte Strecke. Empfangen werden wir von einer traumhaft schönen Landschaft. Wie die Südsee eben so ist.

8. Juni 2009

Schon wieder ein Grund zum Feiern. Heute um 11:11 Uhr hatten wir Bergfest ! Noch 1470 sm to go.

29. Mai 2009

Heute wird gefeiert. Mia und Wolfram sind 10 000 sm zusammen auf der  ATAIR gesegelt !

 

27. Mai 2009

Um 11:00 Uhr starten wir Richtung Marquesas.

19. Mai 2009

Um 10:15 Uhr sind wir in Puerto Ayora/Isla Sta. Cruz - Galapagos angekommen. Statt der üblichen 840 sm mußten wir wegen der widrigen Winde 1014 sm zurücklegen. So haben wir 13 Tage bis hierher gebraucht.

Heute wurde außerdem unser erstes Logbuch geschlossen, in dem seit dem 03.05.2004 alle Törns und mehr der ATAIR aufgezeichnet wurden. Viele Freunde und andere Segler waren während dieser Zeit an Bord. Insgesamt bewältigten wir in dieser Zeit 9757 sm. Nun ist das zweite Logbuch eröffnet und wird mit der Fahrt von hier zu den Marquesas beginnen. 

17. Mai 2009

Um 23:58 Uhr am 17.5.09 haben wir den Äquator überquert. Die Westposition war 088° 46,7´W. Noch 93 sm bis Galapagos, Sta.Cruz-Puerto Ayora.

06. Mai 2009

Wir starten nach Galapagos. Gleichzeitig startet "Cries and Whispers" mit Jan und Michel aus Belgien. Später wollen nachkommen: "Tramp" mit Anke und Günther (D) und "Green Coral" mit Rosi und Peter (CH).

04.Mai 2009

Wolfram findet die Ursache für die Ruderblockade. Eine kleine Imbußschraube hatte sich gelockert und damit die Ruderachse freigegeben, die sich mit einem Kreuzgelenk in einem Wandloch verkeilte. Wir genießen den Traumstrand mit anderen Seglern. Nachts gibt es als Zugabe ein immenses Feuerwerk durch Meeresleuchten.

03. Mai 2009

Bei der Ausfahrt von Panama blockiert das Ruder. Wir haben nur eine halbe Ruderumdrehung zum Steuern. Trotzdem fahren wir weiter. Abends erreichen wir eine Traumbucht mit Palmenstrand auf Pedro Gonzales.

02.Mai 2009

Wolfram hat den entscheidenden Transistor bei Electronica Caribe bekommen. Der Elektroniker hat alles zusammengebaut und .... es funktioniert wieder. Außerdem haben wir uns am "Frischemarkt" mit Gemüse und Obst eingedeckt. Morgen wird hier in Panama der Präsident gewählt, wir aber wollen starten. Zunächst laufen wir die Insel Pedro Gonzales in den Las Perlas an.

28. April 2009

Es schneit wieder in Panama. Es ist nicht zu glauben, welches Pech wir haben. Beim Überprüfen der Systeme hat plötzlich der Autopilot seinen Geist aufgegeben. In der Steuereinheit ist ein Transistor durchgebrannt. Der Elektroniker sagt uns, daß es diese Teile hier nicht gibt. Auch eine ganze Platine gibt es nicht, da der Pilot "schon" 12 Jahre alt ist. Nun suchen wir auf mehreren Wegen eine Lösung.

Große Strecken können wir nicht ohne Autopilot fahren. Dann müßte dauernd jemand am Ruder stehen. Das schaffen wir zu zweit nicht.

Also ist erstmal der Abfahrttermin 29.4. gestrichen. Wir melden uns wieder, wenn es was Neues gibt. Drückt uns die Daumen.

26. April 2009

Alles Schnee von gestern: s.u. ! Die Reparatur an Land war erfolgreich. Ein Flügel des Propellers war 1mm aus der Normalposition verschoben. Nach neuerlichem Studium der Wetterbedingungen im Pazifik und nach Befragen der "Seglerbibel" von Jimmy Cornell, wollen wir nun doch Richtung Galapagos - Marquesas starten. Am Dienstag, 28.4. soll es losgehen. Drückt uns die Daumen. Mias Schwester Susanne Reis (vielen Dank an sie !)wird wieder unsere Positionen eingeben, sodaß Ihr uns verfolgen könnt. Die Adresse ist: http://srv1.intermar-ev.de/karte/karte.html   Dann das Seegebiet aussuchen und vergrößern. Dann dürftet Ihr uns sehen.

Das unten für Panama und Costa Rica gesagte, gilt übrigens auch für die Südsee. Von Tahiti aus kann man auch Einiges unternehmen. Wir würden uns freuen, wenn Ihr an Bord kommen könntet. In Tahiti werden wir etwa ab August sein. Wir können uns da abstimmen. Zur Kontaktaufnahme bitte an treptow.w@web.de schreiben.

 

Da wir nun ca. 1 Jahr in Panama und Costa Rica bleiben, sind wir offen für Euren Besuch. Las Perlas, West-Panama und Costa Rica inkl. Isla de Cocos sind attraktive Ziele. Tauchen und Schnorcheln, Urwaldflüsse und traumhafte Strände, einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erwarten Euch.  Bitte meldet Euch unter treptow.w@web.de  oder  treptov@skyfile-c.com  oder auf unserem Panamahandy  00507-68255649.

Soweit wir wissen bieten Iberia (über Madrid) und KLM/Air France (über Amsterdam) Flüge nach Panama City zu vernünftigen Peisen an.

Wir würden uns freuen Euch an Bord begrüssen zu können !

22. März 2009

Vom 17. - 19. März haben wir mit dem Bus Costa Rica besucht. Nicht ganz freiwillig. Jedoch war unsere Aufenthaltsgenehmigung abgelaufen, und so mußten wir Panama für ein paar Stunden verlassen. Für ca. 500 km (one way) mussten wir nur 9,80 US $ pro Person zahlen. Das liegt daran, daß wir sogenannte "jubilados" sind (Frauen über 55 Jahre und Männer über 60 Jahre) Ja, Pensionäre haben es gut in Panama. Preisnachlässe gibt es auch für Medikamente (20 %), Flugreisen (bis 40 %) u.v.m. Die ganz cleveren Deutschen beschaffen sich ein Pensionärsvisum.

 Weiterhin haben wir unseren "haul out" am 11.4. Die Zwischenzeit vertreiben wir uns mit weiteren Reparaturen: Auspufftopf, Ankerwinsch (fertiggestellt), Außenborder, neue Batterien, Motorkühler u.v.m. und natürlich Rostklopfen und Streichen.

01. März 2009

Unsere Weiterfahrt Richtung Galapagos ist jetzt eher unwahrscheinlich. Die Getriebereparatur hat nicht den Erfolg gehabt, wie zunächst angenommen. Die Welle vibriert weiterhin, wenn auch weniger. Außerdem hat sich das Propellergeräusch bei Fahrt erheblich verstärkt. D.h. die ATAIR muß aus dem Wasser, um die Probleme zu lösen. Leider gibt es hier wenig Möglichkeiten. Den Termin, den wir jetzt haben ist der 11. April. Das dürfte aber zu spät für einen Start in den Pazifik sein, weil dann südliche Winde vorherrschen. Plan B ist, in Panama 1 Jahr zu bleiben und die Küste Richtung Costa Rica zu erkunden. Dort soll es wunderschön sein.

20. Februar 2009

Unsere Abfahrt nach Galapagos verzögert sich. Eine Getriebereparatur mußte vorgenommen werden. Glücklicherweise haben wir einen guten Monteur bekommen und die ATAIR mußte nicht aus dem Wasser. Inzwischen ist die Reparatur abgeschlossen. Außerdem brauchte Wolfram eine neue Zahnkrone. Das zieht sich noch über weitere Termine. Jetzt ist erstmal Karneval und alles geschlossen.  

12. Februar 2009

Heute sind Loni und Dieter von Bord gegangen. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen. Nach La Esmeralda, wo wir schwarze Perlen kaufen konnten, fuhren wir mit dem Dinghi den Urwaldfluß Rio Cacique zwischen Mangroven, Lianen und Papageien hoch. Die Cocholon Bay am naechsten Tag ueberraschte uns mit hunderten Seevögeln - Kormoranen, Pelikanen, Tölpeln und Möwen. Die abschließende Insel Bayoneta hat wunderbare Strände, auf denen wir Kaurimuscheln fanden. Heute konnten wir uns mit vollen Segeln  durch die riffreiche Inselwelt zurück nach Contadora kämpfen. Bei der Rückkehr zur ATAIR wurden Mia und Wolfram am Strand von einer hohen Welle umgeworfen und unter dem Dinghi begraben. Wir sind unverletzt. Nur unser Einkauf und wir selbst sind voller Sand. Der Außenborder läuft auch wieder. Das einzige was vermißt wird ist: die Plastikschute zum Ausschöpfen des Dinghis, Mias Sonnenbrille und die grünen/roten Paprika. Franzosen und Briten halfen uns selbstlos. 

07. Februar 2009

Bis heute hat der starke Wind (bis 8 Bft) angehalten. Gut, daß wir auf einem sicheren Ankerplatz vor der Insel Canas lagen. Nach Bewältigung der schwierigen Ausfahrt (viele überspülte Riffe) segelten wir nach Esmeraldas, ein Dorf an der Südspitze der Insel El Rey. Über Nacht ist es windstill geworden.

06. Februar 2009

Wir liegen zwischen den Inseln El Rey und Espiritu Santu und genießen die völlige Abgeschiedenheit. Natur pur. Am 3.2. - 5.2 mittags war kein Wind. Nun bläst er jedoch mit 6-8 Bft. Das soll so bis morgen anhalten.

02. Februar 2009

Loni und Dieter sind an Bord gekommen. Ein fröhliches Wiedersehen. Sie mußten mit einem kleinen Boot von Panamacity übersetzen, da der Flughafen gesperrt  und die große Fähre kaputt ist.

01. Februar 2009

Wir liegen weiterhin vor Contadora und haben Günter Hamacher besucht, der hier seit 27 Jahren lebt und schon einige Menschenleben gerettet hat. Er kümmert sich per Kurzwelle um die Segler, die im Pazifik unterwegs sind. Jeden Abend um 19 Uhr. Heute verließen die österreichischen Segelyachten "Black Pearl" (Sabine/Hans) und "September" (Gabi/Hans) den Ankerplatz vor Contadora. "Black Pearl" geht nach Panama City (Zahnarzt) und "September" steuert die Galapagosinseln an. Gestern hatten wir zusammen noch einen ausgiebigen Sundowner auf der ATAIR genommen.

27. Januar 2009

Nach einem wunderbaren Segeltag bei 4-5 Bft halbem Wind unter vollen Segeln und ca. 30 cm Welle, ankern wir vor Contadora (Las Perlas/Panama). Bei der Fahrt haben wir einen 40 cm langen Bonito geangelt. Unseren 1. Fisch !

25. Januar 2009

Mit wenig Wind kommen wir zur Insel Otoque und ankern vor dem Südstrand im Urwald. Wir sind ganz allein, und es ist paradiesisch. Endlich mal ein gut geschützter ruhiger Ankerplatz.

23. Januar 2009

Nur 7 sm sind´s bis Taboga. Die Insel wurde 1516 von Balboa entdeckt. 1524 gründete Pater Luque eine Siedlung, die später Ausgangshafen für Pizzarro war. Im 19. Jahrh. war Paul Gaugin hier, um sich von einer Krankheit zu erholen, die er sich beim Kanalbau zugezogen hatte. Taboga war sozusagen das Krankenhaus der französischen Kanalbauer. Wir ankern hier und erkunden die Insel.

21. Januar 2009

Am 19. und 20.1. haben wir den Panamakanal durchquert. Zunächst am 19.1. abends die 3 Gatunschleusen, die die anspruchvollsten sind. Wir wurden zusammen mit dem Kühlfrachter Boston Bay auf Gatun Lake-Niveau gehoben. Wir übernachteten an einer Boje. Baden verboten, wegen der Krokodile, die bis zu 6 m lang werden. Morgens wurden wir von den Bruellaffen und unserem Piloten Mc Lean geweckt. In den Schleusen Pedro Miguel und Miraflores waren wir ganz allein mit 100 Mio Liter Wasser. Um 12:45 Uhr öffnete sich das Tor zum Pazifik. Es lief alles sehr zügig. Um 13:45 Uhr waren wir schon am Ankerplatz Playita del amador (Flamenco) am Ende des Kanals. Mit unseren linehändlern Nicolas (Frankreich), Sabine und Hans (Österreich) köpften wir 2 Flaschen Concha y Toro Sekt zur Begrüßung des Pazifiks.

   

ATAIR in der ersten Miraflores-Schleuse am 20. Januar 2009

Fotos sind von Michael Pipprich. Vielen Dank !

 

11. Januar 2009

Nachdem wir Weihnachten und Neujahr bei den Kunaindianern mit anderen Seglern gefeiert haben, sind wir am 6.1.09 nach Colon aufgebrochen. Leider wurde der Neujahrstag durch den Tod eines französischen Seglers zum Trauertag. Er hatte noch an der Silveysterfeier am "swimmingpool" auf der Barbecue-Insel (ca. 12 sm von uns) in den Eastern Holland Cays teilgenommen und war wohl später aus seinem Dinghi gefallen. Er wurde tot am Strand einer anderen kleinen Insel aufgefunden. Der Außenborder lief noch.

 Kurze Aufenthalte bei Isla Linton und Portobello ließen uns die Strecke nach Colon in bequemen Tagestörns bewältigen. Der NO-Schwell wurde mit der Zeit  immer schwächer.

In Portobello berührte uns mal wieder der Hauch der Geschichte. Die Bucht wurde 1502 von Columbus entdeckt. Ab dem Ende des 16. Jahrhunderts wurde es ca. 200 Jahre lang als Verladeort für das Gold Südamerikas genutzt. Das lockte natürlich auch andere an. So überfielen die Piraten Captain Morgan, Vernon und Kinghill in verschiedenen Jahren das Städtchen, zerstörten und plünderten es aus.

Nun liegen wir in Sichtweite des Panamakanals vor Anker und kämpfen uns durch den Genehmigungsdschungel der Kanalpassage.

22. Dezember 2008

Am 18.12.2008 sind wir nach 4 Tagen und 16 Stunden auf der Insel Porvenir auf den San Blas Inseln/Panama angekommen. Es waren 647 sm unter schweren Bedingungen. Das Seegebiet soll das viertschwierigste der Welt sein. Wir können nur sagen: So hohe Wellen haben wir noch nie gehabt. Und dann von allen Seiten. Aber wir sind gut vorangekommen. Bestes Etmal war 150 sm. Das ist Rekord für uns.

Die San Blas Inseln sind ein Traum. Nun bleiben wir über Neujahr hier und erholen uns. Die Kuna-Indianer versorgen uns ständig mit Fisch und Lobster. Wir liegen in den East Lemon Cays und haben sogar einen Bäcker auf einer der Palmeninseln. 6 Baguettes zu 1 US $.

Wir wünschen allen Besuchern dieser Seiten ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

 

07. Dezember 2008

Zum Nikolaus haben wir den ersten Funkkontakt mit unserer "neuen" Kurzwellenanlage hergestellt. Wir sprachen mit Pazifik-Günter ( Günter Hamacher auf der Insel Contadora/Panama der Inselgruppe Las Perlas auf der Pazifikseite von Panama).

Es regnet mal wieder. So werden wir heute das Unterwasserschiff inspizieren. Da ist es sowieso nass.

05. Dezember 2008

Ihr könnt jetzt wieder die ATAIR im Positionsreport sehen. Ganz deutlich, weil z.Z. keine anderen Boote in unserer Nähe liegen. Geht auf:

www.srv1.intermar-ev.de/karte/karte/html       und dann auf Seegebiet Karibik Süd-Ost

Unser Abfahrtstermin steht noch nicht fest, da das Wetter z.Z. uns wieder mit Regen beglückt und dadurch die Arbeiten an Deck beeinträchtigt sind. Aber: Unser neues Dinghi ist angekommen und auch unsere Kochgasvorräte sind wieder komplett. Also jetzt liegts nur noch an uns und am Wetter.

22. November 2008

Nach einigen Tagen Dauerregen, scheint das Wetter jetzt wieder etwas besser zu werden. Aber wahrscheinlich wird es bis Neumond so naß bleiben. Unser neues Dinghi soll heute ankommen. Es hat einen kleinen Umweg genommen-über Panama. Von Gate, unserem kanadischen Nachbarn, haben wir eine Kurzwellenanlage erworben. Eine kleine Zusatzaufgabe zum Kabelverlegen. Voraussichtlich werden wir um den 6.12. herum in Richtung Westen starten.

10. November 2008

Seit 03.11. sind wir wieder auf der ATAIR in Curacao. Das Boot ist in einem recht guten Zustand. Alle Systeme funktionieren bisher. Leider gibt es mit dem Rost wieder viel Arbeit. Unser neuer Duogen Wind-Wasser Generator ist bereits angekommen und muß auch noch installiert werden. Auf das neue Dinghi warten wir noch. Inzwischen blieb aber doch noch Zeit an den Strand zu fahren und das karibische Meer zu genießen. Ansonsten haben wir es hier sonnig bei 30 Grad und schwach windig 0-3 Bft.

11. Oktober 2008

Unsere Abreise von Deutschland wurde auf den 03.11.2008 verschoben. Außerdem werden wir unseren Aufenthalt auf den San Blas Inseln/Panama etwas verkürzen, sodaß wir schon Im Dezember oder Anfang Januar 09 durch den Panama-Kanal kommen. Auf Empfehlung von Panama-Günter (berühmter Seglerfreund auf Contadora/Panama) werden wir das so machen, um lange Wartezeiten vor dem Kanal zu vermeiden, die im Februar - Mai erwartet werden. Wir bleiben dafür länger auf den Las Perlas/Panama. Das ist eine Inselgruppe mit ca. 100 Inseln, die auf der pazifischen Seite im Golf von Panama liegt und ca. 35 sm von der Kanalausfahrt entfernt ist. Die Verbindung nach Panama City ist gut und die Infrastruktur auf den z. T. bewohnten Inseln auch.

22. August 2008

Wir haben die Törnplanung für Ende 2008 und 2009 abgeschlossen. Sie ist unter Routenplan zu finden. Wie Ihr seht haben wir uns entschlossen den Panama-Kanal zu durchqueren und dann in die Südsee zu segeln. Wir würden uns freuen, wenn Ihr Euch zum Mitsegeln auf der einen oder anderen Etappe entscheiden könntet.

18. Mai 2008

In Mannheim sind wir sicher angekommen. Nadja hat uns am Flughafen abgeholt und uns außerdem mit einem Frühstückskit für das Wochenende ausgerüstet. Das war super ! Der Flug von Curacao war ruhig, aber der Service schlecht. Offensichtlich hat man sich bei KLM entschlossen, die Verpackungsmenge gegenüber der Essensmenge auf über 70 % zu steigern. Das bischen Essen wird in Eierkartons serviert und mit Plastikfolien abgedichtet, die man leicht unter Zuhilfenahme der Zähne öffnen kann. Dafür gibt es auf dem Essen ein Deckblatt, das mit bunten Frühlingsblumen bedruckt ist und das wenig schmackhafte Essen verdeckt. Im übrigen wurden mitreisende Kinder zusätzlich eingesetzt diesen ganzen Müll abzuräumen. So kann man Personalkosten sparen! Zu Beginn der Nacht wurden wir aufgefordert, die Luken zu schließen. Auf unsere verständnislosen Blicke, fuhr die Oberstewardess (vier Streifen am Ärmel) Wolfram an: " Soll ich das etwa selber machen ?"

09. Mai 2008

Schüsse auf die ATAIR !

Die ATAIR gibt immer mal wieder ein Geheimnis preis. Am Bug entstanden unter dem neuen Bootslack aus Trinidad Blasen. Nun, beim Aufklopfen dieser Stellen entdeckte Wolfram, daß zu früherer Zeit auf die ATAIR mit einer Maschinenpistole oder ähnlichem geschossen worden sein muß. Eindeutig sind die Einschußlöcher zu sehen. Teilweise gehen sie nicht durch den Stahl. Bei welchem der Voreigentümer ist das passiert ? Und wo ? Wir haben Fotos gemacht, die wir unter Reiseberichte 2008 zeigen werden.

07. Mai 2008

Wir sind zurück in Seru Boca Marina und bereiten die ATAIR für die Lagerzeit bis Oktober vor. Heute morgen hatten wir ein Konferenztelefongespräch mit Annette in Australien und Nadja in Deutschland. Weltumspannend telefoniert - Skype machts möglich. Und das zu 0,00 € Kosten.

Im Reisebericht 2008 ( Törn: Bonaire-Curacao-Aruba mit Loni und Dieter ) haben wir eine Änderung bzgl. der Hotels auf Aruba vorgenommen. Das war wohl etwas mißverständlich.

06. Mai 2008

Endlich - endlich haben wir eine stabile Passatwetterlage, tagsüber zunehmender schöner Segelwind mit bis zu 5 kn, nachts eine leichte romantische Karibikbrise. So ist´s recht, so stellt man sich die Karibik vor. Außerdem: kein Regen und luftige Passatwölkchen. Wir verbrachten die letzte Woche in Fuik Baai, ein ruhiger Ankerplatz mit reichlich Gelegenheit zum Baden.

27. April 2008

Auch wir bleiben nicht von Preissteigerungen verschont. Deshalb mußten wir die Mitsegelbedingungen und -preise anpassen. Bitte nachschauen auf dieser homepage unter Anheuern und Preise. Wir bitten um Euer Verständnis.

23. April 2008

Gesternabend waren Maivis, John und Phillip bei uns an Bord zum Abendessen. Es wurde ein langer und schöner Abend.

Unser Freund Peter aus Neuseeland, sandte uns eine email mit folgendem Spruch:

"20 years from now, you will be more disappointed by the things you didn´t do than by the things you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbour. Catch the tradewinds in your sails. Explore. Dream. Discover."

                                                                                                                   Mark Twain

(Von Peter werden wir noch in den Reiseberichte erzählen)

20. April 2008

Kurzausflug nach Fuik Baai/ Curacao mit Maivis und John. In der Marina wird es leer. Die einen starten Richtung Panama-Kanal, wo es Wartezeiten bis 8 Wochen für die Durchfahrt gibt, die anderen fliegen nachhause, um im Herbst zurückzukehren.

17. April 2008

Die Atlantiküberquerer Gerlinde, Sylta und Thomas wird freuen zu hören, daß der Fuß des Salontisches nun endlich repariert werden konnte. Dagegen stellten wir fest, daß die Fußpumpe für Meerwasser erneuert werden muß. Man kennt ja den Spruch: "Keine Rose ohne Dornen !".

09. April 2008

Wir können mit einigen Reparaturerfolgen aufwarten. Radar, Inmarsat C - Anlage und der Gasherd konnten erfolgreich repariert werden und funktionieren wieder prächtig ! Wir sind froh, daß wir nun auf sehr teure Neuanschaffungen verzichten können.

06. April 2008

Wir haben mit Klaus, Herbert und Peter einen ereignisreichen Törn nach Klein Curacao - Bonaire - Klein Curacao - Curacao gemacht. Heute sind die drei von Bord gegangen, um nach Deutschland zu fliegen. Schade, es hätte noch mehr Zeit zur Verfügung stehen sollen.

25. März 2008

Klaus, Herbert und Peter sind an Bord gekommen, und wir planen unseren Törn.

21. März 2008

Wir wünschen allen Lesern dieser homepage "Fröhliche Ostern" !

Wir liegen weiterhin in Seru Boca Marina/Curacao und bereiten die ATAIR und uns auf unsere Besucher Klaus, Herbert und Peter vor. Alles läuft gut, und wir sind auch mit unseren Reparaturen und Instandhaltungen vorangekommen. Wir haben frischen Diesel getankt, natürlich nun mit Antibakterienzusatz, und der Motor läuft wieder einwandfrei. Wir haben wieder viele Freunde gewonnen, deren Lebensläufe wir in den Reiseberichten beschreiben werden. Es ist schier unglaublich welche z.T. abenteuerlichen Lebensentwicklungen sich da offenbaren.

07. März 2008

Die gestrige "Dienstfahrt" nach Willemstad geriet fast zu einem Abenteuer. Weil wir wegen der Verschmutzung mit Diesel im Kanister fahren mußten, war unsere Fahrzeit begrenzt. Der Ansaugschlauch hatte sich wohl verselbständigt und Luft gezogen. Zweimal mußten wir ankern und Diesel nachfüllen. Dabei hatten wir Glück, daß wir jeweils schon durch die Einfahrten im Schottegatt und Spaanse Waters hindurch waren. Jetzt sind wir wieder in der Seru Boca Marina.

27. Februar 2008

Wir kommen am 17.05.2008 zurück nach Mannheim und bleiben bis 16.10.2008. Die Flüge sind gebucht.

Im Dieseltank haben sich Bakterien breit gemacht und jede Menge Schlamm erzeugt. Nächste Woche verholen wir nach Willemstad. Dort wird der Tank gereinigt.

21. Februar 2008

Wir sind wieder "gut" auf Curacao gelandet. Es war am 18./19.2. eine harte Überfahrt von Aruba hierher. Für 75 sm haben wir 27 Std. gebraucht. Wind (7 Bft), Welle (3-4 m) und Strom (1-3 kn) waren gegen uns. Auf halber Strecke schwächelte dann noch der Motor. Nur noch 3 Zylinder liefen, keine Kraft mehr auf die Schraube. So kreuzten wir nach alter Väter Sitte. Auch die 10 m breite Einfahrt von Spaanse Waters auf Curacao wurde segelnder Weise bewältigt. In die Marina wurden wir dann mit einem Motorboot bugsiert. Am nächsten Morgen: der Motor lief einwandfrei.

Wir haben uns dann am Mittwoch 20.2. in der Marina-Bar bei der totalen Mondfinsternis getröstet.

10. Februar 2008

Der Karneval ist auch hier vorüber und das Einerlei der an- und ablegenden Kreuzfahrtschiffe geht seinen Gang. Voraussichtlich bleiben wir auf Aruba bis 16.2. Da bleibt noch Zeit für Arbeiten am Schiff und für den Strand.

21. Januar 2008

Am 20.1.08 haben wir nach einer Nachtfahrt von Curacao aus Aruba erreicht. Es gab neben ordentlichem Wind mit 5-6 Bft auch Wellen bis 5 m. Loni und Dieter gingen von Bord. Wir bleiben ein paar Tage hier, bis Wind und Welle etwas abgeklungen sind, um dann nach Curacao zurückkehren zu können.

11. Januar 2008

Hier nun die ersten Fotos von der "neuen" ATAIR

     

09. Januar 2008

Crewwechsel: Ilias, Christine, Elina und Leon gingen von Bord. Loni und Dieter sind die neuen Crewmitglieder. Das Wetter ist endlich trocken. Für Sonntag ist aber weiterer Regen angekündigt.

05. Januar 2008

Über Klein Curacao sind wir heute in Bonaire eingetroffen. Die Ankerbedingungen in Klein Curacao sind sehr schwierig. Trotzdem ist das Inselchen, welches schon vielen Schiffen zum Verhängnis wurde, ein Geheimtip. Heute hatten wir wieder einen Nordseetag-nur etwas wärmer. Wir glauben nicht mehr an die Trockenzeit.

03. Januar 2008

Nach ruppiger Rückfahrt von der Sta. Cruz Bay nach der Seru Boca Marina ( 6,5 Std für 26 sm ) bereiten wir uns heute auf die Überfahrt nach Bonaire vor.

01. Januar 2008

Wir wünschen Euch ein frohes neues Jahr ! Prost !

Wir sind über die Piscadera Bay, die sich durch unsäglichen Gestank aus einer Raffinerie auszeichnet, in die malerische Sta. Cruz Bay im NW Curacaos gekommen. Gestern haben wir um 19:00 Uhr (deutsche Zeit 24:00 Uhr) auf das neue Jahr angestoßen. Zuvor gab es eine vorzügliche thailändische Crevettensuppe von Christine/Ilias. Hier wird genauso geknallt wie in Deutschland. Tagsüber ging der Anker auf Slip und wir hatten 3 Stunden zu tun, um ihn wieder neu zu verlegen. Eine schöne Übung. Es blieb aber noch genug Zeit zu schnorcheln, zu baden und die Gegend zu erkunden. Es gibt täglich weiterhin Schauer und Böen. Windstärke 5-6 Bft aus Ost bis Südost. Das  gibt eine schwierige Rückfahrt nach Seru Boca Marina.

27. Dezember 2007

Gestern sind Christine, Elina, Ilias und Leon an Bord gekommen.

24. Dezember 2007

Nach heftigen Regengüssen in der Nacht zum 20.12. starten wir um 7:10 Uhr nach Curacao. Das Meer ist unruhig mit Kreuzschwell aus Ost und Nord (3-4 m). Um 14:30 Uhr machen wir fest in der Seru Boca Marina, Spaanse Waters/ Curacao. Am 21.12. steht einkaufen und der Gang durch die Behörden - Zoll, Immigration, Hafenkapitän - auf dem Programm. Wir freuen uns über das holländisch/karibische Flair Willemstads. Heute freuen wir uns auf das Weihnachtsessen mit ca. 20 Seglerinnen und Seglern nebst Kindern in der Marina. Es soll Tamales, Truthahn, Schweinskeule und Reis geben.

Wir wünschen allen Besuchern dieser homepage ein frohes Weihnachtsfest 2007.

18. Dezember 2007

Heute vor einem Jahr sind wir über den Atlantik von La Gomera nach Martinique gestartet.

17. Dezember 2007

Kralendijk ist ein beschauliches Städtchen. Gestern, am Sonntag, konnten wir unsere Lebensmittelvorräte etwas aufstocken, in einem Supermarkt, in dem es einfach alles gibt. Der Boden des Dinghis ist kaputt. Neue Dinghis gibt es hier und in Curacao nicht. Wir hoffen, daß José (ein Schreiner) uns bis morgen einen Holzboden einzieht.

16. Dezember 2007, 3. Advent

Über Nacht arbeiteten die Mücken weiter, bis dann am frühen Morgen, nachdem die Disco ihren Lärmterror eingestellt hatte, offensichtlich mindestens die im Baedeker genannte Jahresregenmenge herunterkam. Bonaire soll eine sehr trockene Insel sein! Im Moment ist es wie an der Nordsee - nur wärmer.

15. Dezember 2007

Ein trockener Tag. Wir haben Bonaire erreicht und liegen vor der Hauptstadt Kralendijk. 4m Ost-Schwell und 6-7 Bft haben die Reise hierher sehr verkürzt. 6,5 Stunden für 43 sm. Durchschnitt: 6,6 sm/h. Spitzengeschwindigkeit: 9,6 kn. In einem Uferrestaurant geniessen wir spareribs. Aber schon pieksen uns die Mücken wieder.

14. Dezember 2007

Wir nutzen die Gunst der Stunde (abnehmende Schauer ) und laufen nach Sotovento/Las Aves aus. 3 m Schwell begleiten uns. Wir erreichen Isla Palmeras auf Sotovento. Wieder zunehmender Starkwind (nun bis 8 Bft.) und selbstverständlich kräftige Schauer. Wenigstens brauchen wir uns über unseren Süßwasserbestand keine Sorgen zu machen.

11. Dezember 2007

Endlich keine Mücken! Wir sind auf Barlovento/Las Aves angekommen.Über Santo Domingo und Haiti tobt ein tropischer Sturm.Wir haben weiterhin Starkwindböen (7,5 Bft) und kräftige Regenschauer.Der Wetterbericht macht uns keine Hoffnung auf Besserung. Wir lernen 3 nette Fischer kennen, Juan, Freddy und Aleksander, die uns Fische und Langusten vorbeibringen.

10. Dezember 2007

Das sind wohl doch keine mitgebrachten Mücken,sondern hier in Cayo de Agua ansässige. Schauer,Sturmböen und Mücken prägen unser Dasein.

08. Dezember 2007

Um den Mücken zu entgehen, laufen wir nach Cayo de Agua aus. Eine Altlast Mücken fährt jedoch mit und belästigt uns weiter. Vor Cayo de Agua gibt es auch mal wieder jede Menge Schauer und Schwell. Trotzdem ist es ein schöner Ankerplatz. Wenn man hier im Sand ein tiefes Loch aushebt, kann man Süßwasser finden. Wir fangen dagegen das reichliche Regenwasser durch unsere neue Plane auf. 5 Liter in 10 Minuten !

06. Dezember 2007

Renate und Dieter gehen von Bord und fliegen nach Hause. Nachdem wir am 4.12. vor dem Gran Roque angekommen sind, haben wir den 5.12. für einen Ausflug zur Isla Vapor zum Schnorcheln genutzt. Wir laufen am 6.12. um 12:30 Uhr zum Cayo Carenero aus, wo wir nach einigen Navigationsschwierigkeiten die exzellente Ankerbucht finden. Aber Schönheit hat ihren Preis: Zunächst fallen Myriaden von Mücken über uns her und dann nachts ein Gewitter nach dem anderen.

03. Dezember 2007

Leider gehts schon weiter. 15:15 h Start nach Los Roques. Wieder eine völlig ruhige Nachtfahrt. Null Wind und nur wenig Welle. Dafür entschädigt der überwältigende Sternenhimmel. Wir können Polarstern und Kreuz des Südens gleichzeitig sehen.

02. Dezember 2007, 1. Advent

Nach 3 h kommen wir um 13:15 h auf Cayo Herradura an. Eine Traumbucht.

01. Dezember 2007

08:10 Uhr erreichen wir Pta. Delgada auf Tortuga.

30. November 2007

Renate und Dieter kommen an Bord. Um 16 Uhr starten wir mit Ziel Tortuga.

26. November 2007

Mia hatte gestern Geburtstag und hat diesen für die Überfahrt nach Isla Margarita geopfert. Wir hatten Glück: in nur 20 Stunden haben wir die 137 sm bewältigt. Um 09:15 h fiel der Anker in der Bucht von Porlamar, natürlich von Regen begleitet.

24. November 2007

Wir haben die Marina Coral Cove verlassen und in die schöne Scotland Bay verlagert. Endlich wieder frische Luft. Der Dauerregen in der Nacht hätte jedoch nicht sein müssen. Die letzten Tage waren durch Reparaturen geprägt. Unglaublich was beim Stehen an Land alles Schaden nimmt: Batterien, Autopilot, Achterlicht, Kühlwasserschlauch, Generator, Außenborder. Nun ist alles repariert und wir können morgen zur Isla Margarita starten.

16. November 2007

Seit 15 Uhr ist die ATAIR wieder im Wasser. Wegen zu schwacher Batterien sprang der Motor nicht an. Schließlich gelang es aber mit Landstrom doch. Aus Freude drehten wir erst mal eine Hafenrunde.

11. November 2007

Die erste Woche nach Rückkehr liegt hinter uns und wir kommen nur langsam voran, weil es unbeschreiblich heiß ist. Jeden Tag 38 Grad und das schon morgens ab 9 Uhr. Gestern hatten wir ein heftiges Tropengewitter mit viel Regen. Es sind keine Schäden entstanden. Der erste Antifoulinganstrich ist drauf und viele Dinge sind schon wieder montiert. Morgen soll noch das Lager der Welle am Heck ausgetauscht werden.

Am 9.11. besuchten wir das Lichterfest der Hindus. Nachdem die Sklaverei abgeschafft war, wurden viele Inder als billige Arbeitskräfte in die Karibik verbracht. Sie haben sich einige Gebräuche erhalten. Es werden an diesem Tag viele kleine Keramikschälchen mit Kokosöl aufgestellt, die dann vor den Häusern wie Kerzen brennen und eine friedliche Atmosphäre verbreiten. Außerdem werden die Häuser noch mit Girlanden etc. elektrisch beleuchtet. Feuerwerk darf auch nicht fehlen. Es ist so ähnlich wie bei uns Weihnachten und Neujahr zusammen.

05. November 2007

Gestern sind wir um 23 Uhr bei der ATAIR in Chaguaramas/Trinidad angekommen und haben das Schiff wohlbehalten vorgefunden. Keine Cucarachas, kein Schimmel. Die ATAIR erstrahlt jetzt in einem dunklen Blau - sehr elegant. Jetzt muß noch das Unterwasserschiff mit Antifouling gestrichen und alle verstauten Sachen ausgepackt werden.

Wir haben unsere Bordemail jeden Tag von 12 - 14 Uhr deutscher Zeit angeschaltet, sodaß Ihr uns direkt an Bord anmailen könnt. Bitte nur Textmail,keine Sonderzeichen und Anlagen. Die Adresse ist:

Das normale email geht natürlich auch. Wir schauen immer mal wieder rein.

27. September 2007

Eine überraschende Nachricht: Wir fliegen erst am 04.11.2007 zurück nach Trinidad. Dort wird schön kräftig die ATAIR von Nigel Barker und seinen Leuten von Grund auf neu gestrichen. Wir bleiben außerdem noch bis Ende April 2008 in der Karibik und zwar auf den ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao). Vom 06.12. bis 26.12.2007 und vom 20.01. bis Ende April 2008 ist die ATAIR noch frei. Also, warum nicht mal (wieder) einen Urlaub auf der ATAIR machen ? Es gibt dort wahre Tauchparadiese und auch an Stränden fehlt´s nicht. Sonne ist sowieso da.

17. Mai 2007

Wir sind gut in Mannheim angekommen und haben noch mit der Zeitverschiebung zu kämpfen. Alle. die uns erreichen wollen, können uns über email treptow.w@web.de oder Telefon 0621-155365, 0172-6166140, 0172-9825093 erreichen. Wenn wir ausgeschlafen haben, werden wir uns auch hier und da bemerkbar machen.

09. Mai 2007

Heute ist die ATAIR aus dem Wasser gekommen und liegt nun sicher an Land. Der Unterwasserbewuchs war kräftig. Das glich schon einem Korallenriff. Kleine Krebse, Korallen, Seepocken usw. Nach 4 Stunden war es geschafft, dank der Profis von Coral Cove Marina.

30. April 2007

Wir sind wieder zurück aus der Scotland-Bay und bereiten uns nun auf  den "haul out" am 9.5. vor.

24. April 2007

Nach einigen Tagen in der Marina Coral Cove/Chaguaramas-Trinidad haben wir, nach einem wunderschönen Segeltag im Golf von Paria, wieder die Scotland-Bay angelaufen und liegen mitten im Urwald bei Papageien und Brüllaffen vor Anker.

20. April 2007

27 Stunden haben wir für 93 sm gebraucht, um von Los Testigos wieder zurück nach Trinidad zu kommen. Wind, Welle und Strom waren erwartungsgemäß gegen uns. Da waren wir dann froh, in der Scotland Bay wieder Anker zu werfen. Nun schmelzen die Tage bis zu unserem Rückflug dahin. Weitere Segler haben wir kennengelernt, die auch ihr Boot während der Hurrikansaison hier lassen: Inge und Werner mit der "Wereva", Isolde und Rudi mit der "Jan Wellem III", Marianne und Reinhard mit der "Daddeldu" .......................

13. April 2007

Z.Z. sind wir auf Los Testigos, einer Inselgruppe, die zu Venezuela gehört und nordöstlich von Isla Margarita liegt. Hier gibt es nichts Touristisches, nur Sonne, feinster weißer Strand, klarstes Wasser. 160 Leute leben auf den Inseln. Wir haben sie kennengelernt. Lest bitte nach unter Reiseberichte 2007.

17. März 2007

Am 28.2. sind Petra und Karl-Jürgen von Bord gegangen. Nach weiteren schönen Tagen auf Tobago und dem Kennenlernen interressanter Leute sowie Steelbandmusik, sind wir am 13.3. nach Chaguaramas/Trinidad weitergesegelt und dort am 14.3. angekommen. Nun suchen wir nach einem Lager für die Hurrikanzeit.

21. Februar 2007

Nach 57,5 sm haben wir "Rund Tobago" abgeschlossen und sind wieder in der Store Bay. Es war ein schöner Segeltag.

17. Februar 2007

6-stündige Fahrt nach Charlotteville (Man o´war - bay). Ankern in der Piratenbucht.

14. Februar 2007

Walburga und Horst gehen leider von Bord. Sie müssen wieder nach Deutschland.

13. Februar 2007

Fahrt nach Scarborough zum Einklarieren. Unglaublicher Bürokratismus. Und der auch noch unfreundlich.

11. Februar 2007

Petra und Karl-Jürgen kommen an Bord.

09. Februar 2007

13:45 h ab Tankstelle Georgetown mit Ziel Tobago. Erste Nachtfahrt für Walburga und Horst.Es geht mal wieder gegenan - Strom, Wellen, Wind/Schauer. 08:00 h Anker fallen in der Store Bay am Südende von Tobago.

05. Februar 2007

Um 08:15 h starten wir nach Grenada. Wir besuchen unterwegs Mopion und Sandy Island. Die schöne Palmeninsel Sandy Island ist durch einen Hurrican völlig zerstört. Nichts steht mehr auf der Insel. Alle Palmen sind wie wegrasiert. Nun gibt es dort nur noch eine flache Sandbank. Um 17:30 h Anker fallen in der Lagune von Georgetown/Grenada.

04. Februar 2007

Die kurze Strecke nach Clifton Harbour/ Union schaffen wir in 2 Stunden. Unser alter Bekannter "Herman the German" gibt uns eine Boje zum Anlegen. Endlich können wir in der "Lambi Bar" Steelbandmusik genießen.

03. Februar 2007

Um 15:30 h kommt Peter "Jonga" an. Er hat auch den Atlantik erfolgreich überquert. Es wird ein großartiges Wiedersehen mit Lobster vom Grill am Strand. Uwe (Crew bei Peter)  ist mit von der Partie. Nachts können wir das seltene Schauspiel eines Mondregenbogens beobachten !

02. Februar  2007

09:45 ab Mustique, 15:30 h an Tobago Cays. Wir ankern vor Petit Rameau.

31. Januar 2007

Wir verlassen Bequia um 11:00 h und laufen die Walfängerinsel Petit Nevis an. Dann gehts weiter nach Mustique. Um 15:30 h haben wir endlich eine Boje zum Festmachen gefunden.

29. Januar 2007

Um 06:15 h Anker auf in Vieux Fort und Kurs auf Bequia, wo wir um 16:45 h an kommen und an einer Boje festmachen.

27. Januar 2007

10:20 h ab Rodneybay. 16:30 h Anker fallen in Vieux Fort an der Südspitze von St. Lucia.

23. Januar 2007

Gerlinde, Sylta und Thomas sind am 14.1. von Bord gegangen. Walburga und Horst kamen am 19.1. an Bord, um mit uns nach Tobago zu segeln. Wir starten um 10:40 h. 17:15 h sind wir fest in Rodney Bay, St. Lucia, Steg D, Platz 12.

13. Januar 2007

Nach 25 Tagen, 16 Stunden und 2910 sm haben wir Le Marin auf Martinique erreicht und machen an einer Boje fest. Die Atlantiküberquerung ist abgeschlossen. Obwohl das Wetter wie auf der Nordsee ist, haben alle gute Laune und ein wenig sind wir auch stolz.

12. Januar 2007

Wir erzielen unser bestes Etmal mit 140 sm !

04. Januar 2007

Wieder ein besonderer Tag. Um 09:25 h sind Mia und Wolfram auf der ATAIR 5000 sm zusammen gesegelt. Um 14:39 h sind es noch 1000 sm bis Martinique. Wir segeln nun recht stabil mit ausgebaumter Fock und Genua (Schmetterling).

31. Dezember 2006

Heute ist Bergfest. Wir haben die Hälfte der Strecke bis Martinique geschafft. Um Mitternacht deutsche Zeit schießen wir 2 mal Knall und 1 mal weiß. Ein denkwürdiger Tag, obwohl wir eine Menge Querschwell haben.

26. Dezember 2006

Noch 2000 sm bis Martinique. Wir kommen nicht recht voran, wegen des schlechten Wetters. 1 Genuafall und 1 Spinnakerfall sind gerissen. Die Segel konnten unversehrt geborgen werden. Am Heiligabend bereiten wir uns ein 7 Gängemenü beim Schein eines kleinen Weihnachtsbaumes. Wir haben unser schlechtestes Etmal mit 75 sm. Der Durchschnitt der letzten Tage lag auch nur bei 85 sm.

18. Dezember 2006

Am 18.12. um 17:00 h startet die ATAIR mit der Crew Gerlinde, Mia, Sylta, Thomas und Wolfram zur Atlantiküberquerung. Ziel ist Martinique. Peter "Jonga", "Chaos"-Peter, Andrea, Andy, Fati und Thomas verabschieden uns winkend und "viel Glück" rufend.Thomas bläst auf einer Lambi-Schnecke. Ein Hauch von Südsee kommt zum Abschied herrüber. 

10. Dezember 2006

Der Count Down läuft. Noch 7 Tage bis zum Start über den Atlantik. Das Wetter ist im Moment ziemlich miserabel mit hohen Wellen und starken Böen. Die Orkantiefs vom Nordatlantik wirken sich bis hierher aus. Wolfram war inzwischen nochmal zu einem Kurzbesuch in Deutschland, vor allem wegen eines Gerichtstermins. Der wurde aber 1 Tag vorher abgesagt. Also eine Reise nach China, aber doch nicht ganz, da Thomas nochmal getroffen werden konnte und auch Petra/KJ (das Serviceteam). So wanderten dann 35 kg Ersatzteile, Verpflegung etc. nach La Gomera. So haben wir noch ein System mit Fußpumpen an allen Wasserzapfstellen installiert (natürlich mit Andy, dem versierten TO-Stützpunktleiter), sodaß Strom und Wasser gespart werden können.

27.November 2006

Die vergangenen Wochen waren ausgefüllt mit Vorbereitungsarbeiten zu der Atlantiküberquerung. Eine große Überraschung war, daß Susanne und Horst zum Geburtstag von Mia zu Besuch kamen. Wir haben gleich die Gelegenheit genutzt und La Palma eine Woche lang besucht. Damit haben wir alle 7 Inseln der kanarischen Inselgruppe besucht und  natürlich auch noch Graciosa. Jetzt können wir getrost am 17.12.06 zur großen Reise starten. Die Fahrt nach La Palma war ein guter Test, da das Wetter miserabel war. Wir hoffen, daß wir nicht noch zusätzliche, wichtige Ersatzteile brauchen. Dann würde die Zeit knapp werden.

Noch ein Tip zum Positionsreport (s.u. 25.9.): Auf der Positionsseite "landmap" anklicken, dann kann man auch das Seegebiet wählen. Manchmal funktioniert das Öffnen der Atair-Seite nicht durch hinunterziehen vom roten i. Dann kann man über "Yachtfinder" gehen. ATAIR eintragen und "Yachtfinder" anklicken. Man kann dann SY ATAIR anklicken oder auch das Yachttracking. Da werdet Ihr sehen, daß wir zeitweilig in der lybischen Wüste waren. Offensichtlich war das aber ein Fehler vom System, weil andere Boote auch so verschoben wurden.

Weiterhin viel Spaß mit dem Positionsreport, der ja nach dem 17.12. erst richtig interessant wird.

24. Oktober 2006

Endlich mal wieder was Neues von der ATAIR. Das mit unserem Positionsreport klappt inzwischen ganz prima. Anleitung s. 25. September. Vom 7.10. bis 19.10. waren Susanne und Horst an Bord. Einmalig - war diese Zeit. Ein neues Großsegel haben wir erworben und montiert. Das alte halten wir in Reserve. Am 17.10. kommen Verena und Barbara von Teneriffa herüber und verbringen die Nacht an Bord. Zum Abschied schenkten sie uns einen Survivalkit mit wahren Köstlichkeiten. Wir treffen am 23.10. Hanna und Juergen mit ihrer Helios wieder (Wir hatten sie in Lanzarote kennengelernt). Im übrigen regnet es heute aus allen Kübeln - gerade haben wir unsere Wäsche zum Trocknen aufgehängt. Monatelang kein Regen - und dann das.

Nicht unwichtig: unsere Mannschaft für die Atlantiküberquerung steht. Es nehmen teil: Gerlinde, Mia, Sylta, Thomas und Wolfram. Nun sind wir schon mächtig am Instandhalten, Reparieren, Inventurmachen etc. Wir liegen gut im Zeitplan. Am 17. oder 18.12. soll es los gehen. Ziel: Martinique. Geschätzte Fahrzeit: 23 Tage.

25. September 2006

Es gibt wieder was Neues ! Ihr könnt ab sofort sehen, wo wir uns befinden. Über einen Positionsreport könnt Ihr unsere Reise verfolgen. Das wird besonders interessant, wenn wir den Atlantik überqueren. Wir werden dann jeden Tag eine Position melden, und diese ist auf einer Karte zu sehen. Bitte geht dafür auf folgende homepage: www.trans-ocean.org  Dort findet Ihr auf der Eingangsseite ein Rechteck. Dort steht intermar Positionsreport drauf. Bitte anklicken. Und schon seid Ihr auf der Positionsseite. Nun das Seegebiet Kanaren anwählen. Da seht Ihr sie schon die ATAIR auf Gomera. Nun  das rote i an der oberen linken Ecke anklicken, gedrückt halten und auf SY ATAIR ziehen. Nun erscheinen nähere Infos über uns. Das ist noch nicht so ganz richtig.....Mia heißt Mira und Wolfram heißt Wolfram JP9921. Das Foto der ATAIR ist auch etwas abgeschnitten, aber das bekommen wir noch hin. Viel Spaß ! Wir danken Robert für seine Hilfe !

Übrigens: wenn es  nicht noch Überraschungen geben sollte, kommen wir vor unserer Atlantiküberquerung nicht nochmal nach Deutschland.

24. September 2006

Vom 6.9. bis 14.9. waren Andrea und Benno an Bord. Ursl, Lilo, Albrecht und Bernward, eine bewährte Crew, sind vom 15.9. bis 23.9. auf der ATAIR. Am 22.9. gelingt es Albrecht die ersten Fotos von der ATAIR unter Segeln zu schießen. Sie sind in der homepage in der Fotogalerie und unter Reiseberichte 2006 zu finden. Der 22.9. ist auch der Tag, an dem Mia und Wolfram zusammen nun schon 3000 sm auf der ATAIR gefahren sind.

9. September 2006

Lucia ist am 7.9. von Bord gegangen, nach einer schönen Zeit zusammen. Ab 6.9. sind Andrea und Benno an Bord.

Am 6.9. war Columbustag. Er startete am 6.9.1492 von hier zu seiner 1. Atlantiküberquerung und entdeckte die "Neue Welt".

29. August 2006

Wir haben einen Törn nach Puerto de Vueltas/ Valle Gran Rey gemacht. Eine große Gruppe von Delfinen haben wir Richtung NW begleitet. Neu als Crewmitglied war Gerlinde aus Wien dabei. Auf dem Rückweg haben wir in der Düse zwischen La Gomera und Teneriffa die Segel getestet. Ein paar Verbesserungen müssen wir noch vornehmen.

25. August 2006

Lucia kommt an Bord

20. August 2006

Am 18.8. hat es geregnet und gewittert. Eine Seltenheit auf La Gomera zu dieser Jahreszeit.- Am 19.8. hatten wir ein Grillfest auf dem Steg D (Pantalan D), mit allen, die hier liegen.

Falls uns eine(r) von Euch schreiben möchte  ....... unsere Adresse ist bis Mitte Dezember 2006:
SY ATAIR, Marina La Gomera, Avda. Fred Olsen, s/n , Pantalan D, 38800 San Sebastian de La Gomera, Spanien/Kanarische Inseln.

14. August 2006

Der Alltag ist wieder eingekehrt.Nach einer ergeignisreichen Zeit haben Christine, Elina, Ilias und Leon wieder die Heimreise angetreten. Das wohl beeindruckendste Erlebnis war die Sichtung von Rauhzahndelfinen auf dem offenen Atlantik vor La Gomera. Aber auch die anderen gemeinsamen Unternehmungen waren bemerkenswert: Alto de Garajonay, Strand La Caleta, Strand Alojera und Waldgrillplatz Las Creces.

Außerdem haben wir in Valle Gran Rey unseren Freund Jean-René wiedergetroffen./

5. August 2006

Gestern kamen Monika und Peter wieder nach San Sebastian. Für La Palma waren Wind und Welle zu stark (40 kn Wind und 4-5 m Welle). Heute sind sie nach Lanzarote gestartet. Ilias hat 4 kapitale Schwarzbarsche gefangen. Außerdem haben wir Alojera (schöner kleiner Strand), Playa La Caleta, Las Creces (Grillplatz im Lorbeerwald) und Ephigenia (Vegetarisches, gomerianisches Essen) in Las Hayas besucht.

Am 3.8. kam wieder ein Holzboot von der afrikanischen Küste an. Ca. 100 Menschen waren an Bord. Ausrüstung: 2 Außenbordmotoren á 40 PS ( einer davon war Reserve), 4 x 200 l Fässer  Sprit. 3 Kochtöpfe, 1 Gaskocher, 2 Autofelgen, um darin offenes Feuer zu machen, primitive Pinnensteuerung. Im Boot stand das Wasser 20 cm hoch. Bodenbretter gab es nur drei Stück. Das Boot war neu zusammmengezimmert, nach westafrikanischer Art gebaut. Nur wenige Teile angestrichen. Die Flüchtlinge wurden nach Teneriffa gebracht.

1. August 2006

Christine, Elina, Ilias und Leon sind an Bord gekommen. Sie werden bis zum 13.8. bleiben.

29. Juli 2006

Peter mit seiner "Jonga" ist für uns völlig überraschend in San Sebastian eingelaufen und kam gleich zu uns, mit seiner Crew Monika, an Bord. Gutes Essen und viel Wein ließ uns das Erzählen leicht fallen. Morgen wollen wir einen Landausflug zum Garajonay (höchster Berg von La Gomera) und an den Strand La Caleta machen.

25. Juli 2006

Einen schönen Tagesausflug Nach Santiago gemacht mit Brigitte, Katinka und Michael. Ein langer Abschiedsabend bei Jürgen auf seiner "Speedy". Am 26.7. will er Richtung Las Palmas/Gran Canaria starten. Es ist recht warm und wenig Wind.

19. Juli 2006

Seit 2.7. sind wir wieder an Bord der ATAIR. Von Santa Cruz/ Teneriffa sind wir über La Gomera bis El Hierro gesegelt. Jetzt liegen wir wieder in San Sebastian/ La Gomera, das uns ausgesprochen gut gefällt. Hier wollen wir die nächsten Monate bleiben, einige Törns unternehmen und wieder Gäste an Bord begrüßen. Loni und Dieter waren vom 8.7. bis 15.7. an Bord und haben viel erlebt. Unter anderem Wale, die bis auf wenige Meter an die ATAIR herangekommen sind. Wir haben das Schnaufen und Piepsen immer noch im Ohr.

25. Mai 2006

Ein schöner Törn mit Franz, Herbert und Klaus liegt hinter uns. Dabei war auch "rund La Gomera". Am 22.5. gingen die drei in Los Cristianos von Bord. Wir wollten am am gleichen Tag über Nacht nach Las Palmas/ Gran Canaria, aber das Wetter spielte nicht mit. Bei einer Windstärke 7-8 Bft und Böen bis 10 Bft aus NE, sowie Wellen bis 5 m, kam es zu mehreren Welleneinsteigern ins Cockpit. Wir steuerten Sta. Cruz/Teneriffa an. Die Bedingungen waren auch nicht besser, aber die Strecke kürzer. Für 42 sm brauchten wir 13 Stunden. Völlig durchnäßt, aber ohne Schäden, kamen wir gegen 0:00 Uhr in Sta. Cruz an. Die ATAIR ist ein sehr stabiles und kurssicheres Schiff. Und wir haben wieder was dazugelernt.

10. Mai 2006

Wir sind in Los Cristianos angekommen. Franz, Klaus und Herbert sind an Bord gekommen. Wir fahren in den nächsten Tagen nach Gomera. In Los Cristianos liegen wir vor Anker.

04. Mai 2006

Heute sind wir, von Las Palmas/ Gran Canaria kommend, in der Marina del Atlantico,Sta. Cruz/Teneriffa eingelaufen. Der erste Eindruck von der Stadt ist positiv. Alles liegt näher zusammen, und wir haben es nicht weit in die Innenstadt. Es blühen die Yacarandabäume.       

06. April 2006

Ein wunderschöner Tag mit Walburga und Horst. Sie kamen auf dem Kreuzfahrschiff "Vista Mar" morgens um 7 Uhr im Hafen von Las Palmas, Puerto de la Luz, an. Sie waren auf Teneriffa in Santa Cruz an Bord gegangen und haben eine ereignisreiche Seefahrt bis Nizza vor sich. Wir machten einen Landausflug durch die blühenden Berge: Tejeda, Pico Las Nieves, diverse Vulkankrater etc. ( s. auch Reiseberichte 2006 )

03. April 2006

Nach einem Aufenthalt in Mannheim, sind wir wieder glücklich auf der ATAIR angekommen. Wir fanden alles bestens und ohne Schäden vor. Unser Nachbar Phil ist auch noch da. Der rote Staub auf Deck war am nächsten Tag schnell weggespült und weggeschrubbt. Mia hatte eine Menge zu tun, auch im Schiffsinneren alles klar zu machen, denn am Donnerstag, 6.4. sollten Walburga und Horst an Bord kommen.

01. März 2006

Wir sind immer noch in Las Palmas/Gran Canaria. Der Karneval läßt uns nicht los. Er dauert hier bis 4.3.!!!!! Dann wird die Sardine beerdigt mit big Party am Strand. Da dürfen wir nicht fehlen ! Gestern bis heute war Starkwind im Hafen 8-10 Bft. Alles ist heil geblieben - auch wir.

17. Februar 2006

Seit gestern gelingt es uns nun auch, mit einem Dekoderprogramm über Kurzwelle Wetterkarten zu empfangen und auf dem laptop sichtbar zu machen. Diese als Fax gesendeten Infos sind auch ausdruckbar. Wir erhalten Aufschluß über Tief- und Hochdruckgebiete mit Isobaren, Wellenhöhen und -richtungen, Windrichtungen und -stärken. Das Ganze ist ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit und rechzeitigem Erkennen von Wetteränderungen.

14. Februar 2006

Nach einem mehrtägigen Törn in den Süden von Gran Canaria, sind wir wieder zurück in Las Palmas. Besucht wurden: Pasito Blanco, Puerto Rico, Mogan und Maspalomas. Die Gegend ist voll belegt vom Massentourismus und hat uns nicht so gut gefallen. Insbesondere Puerto Rico ist sehr gewöhnungsbedürftig. Während der Tage gab es kräftigen Wind bis 8 Bft. Wir hatten Glück: Bei der Hinfahrt wehte ein NE und auf dem Weg zurück SW. In Las Palmas ist der Karneval ausgebrochen. Wir werden darüber berichten.

30.Januar 2006

Achtung! Der Reisebericht Mai 2003 wird auf der Übersichtsseite Reiseberichte unter Hamburg-Amsterdam gefunden. Alle anderen unter den Jahreszahlen 2003,2004,2005,2006. Was da passiert ist, wissen wir nicht. Wir suchen noch. Wir sind weiterhin in Las Palmas bei recht starkem Wind. Böen bis Windstärke 10 hatten wir schon. Lufttemperatur ist bei 21 Grad. Ab und zu Regen. Schaut mal in die Reiseberichte und in die Fotogalerie, da ist Einiges dazugekommen. Der Routenplan gibt den aktuellen Stand wieder.

22. Januar 2006

Gestern sind wir in Las Palmas/Gran Canaria angekommen. Bei SE 4-5 Bft und 2-3 m achterlicher Welle haben wir mit Genua eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 5,8 sm/h erreicht. Motto: Der Adler fliegt weiter.  

17.Januar 2006

ATAIR hat ihrem Namen ( Fliegender Adler ) alle Ehre gemacht. Bis 7,5 kn sind wir dahingeflogen. Windstärke bis 7,5 Bft. So sind wir von Gran Tarajal nach Morro Jable gekommen. Leider war das Anlegen nicht so erfolgreich. Bei Böen bis zu 9 Bft zerbrachen uns eine Solarpanele und 2 Rettungskragen. Teurer Spaß. Das läßt uns mal wieder über das Energiekonzept nachdenken. Während ich dieses schreibe ( 23:19 Uhr ) heult der Wind ums Boot. Wir liegen einigermaßen fest. Wird eine unruhige Nacht.

15. Januar 2006

Seit 14. Januar sind wir auf Fuerteventura. Der Hafen ist Gran Tarajal, ähnlich verschlafen wie Graciosa. Die Feiertage haben wir gut überstanden. s.auch Reiseberichte 2005. Wir hoffen dasselbe von Euch und bedanken uns für die vielen Glückwünsche zu Weihnachten und Neujahr.

28. Dezember 2005

Gestern sind wir bei ruhigem Wetter, aber 2m Schwell, in Rubicon/Playa Blanca eingetroffen. Das war gut so, denn heute ist wieder Starkwind aus NW mit Windstärken bis 8,5 Bft und heftigen Regenschauern. Mit Sigi und seiner Frau Juanita, sowie Marion und Secundo, haben wir am 26.12. wunderbar Sigis Geburtstag gefeiert. Sigi hat uns sehr bei dem Sturm am 29.11. geholfen, sonst wären die Schäden größer ( s. auch unter links).

25. Dezember 2005

                              

Wir werden immer besser ! Nun ist es uns gelungen Euch endlich unser neues Logo zu zeigen. Diejenigen, die in diesem Jahr an Bord waren, haben es schon auf den Bordkappen bewundern können. Dieses Logo ist von Christine und Ilias Gkekas entworfen worden. Die Kappen haben sie auch geliefert. Beide betreiben eine Werbeagentur. Sie waren mit ihren Kindern schon oft an Bord und haben ihre Ferien mit uns verbracht. Wenn ihr eine Werbung oder sonst einen Werbeartikel braucht, der Professionalität und Einfallsreichtum verbindet, dann seid ihr bei Christine und Ilias gut aufgehoben ! email: Gkekas@Gkekas.de oder Tel. 0171-5480979 bzw. 069-24277231 oder Fax: 069-24277233.

19. Dezember 2005

Gestern haben wir den gelben Berg, einen Vulkankegel im Süden von Graciosa bestiegen. Herrliche Aussicht war der Lohn.

Heute wurde die erste email mit dem Mini Sat C von Bord geschickt.

  

16.Dezember 2005

Wir sind nun wieder gut auf der ATAIR angekommen. Wegen des Sturmes am 29.11. mit Windgeschwindigkeiten bis 150 km/h ist das Schiff völlig mit Sand bedeckt, bis zur Mastspitze. Die gewöhnlich gut unterrichteten Fischer von Graciosa sagen, so einen Sturm hätte es noch nie gegeben. Im Hafen sind Schwimmstege abgebrochen, Masten umgeknickt, Schiffe auf Land wanderten durch den Hafen, ein Katamaran geisterte losgerissen durch den Hafen, der Hafenmeister und ein Helfer wurden ins Hafenbecken geweht. Insofern sind wir mit unserem Dreck und ein paar Farbabschürfungen an Bug und Backbord noch gut weggekommen. Aber es gibt wieder Arbeit. Was sollten wir auch sonst tun !

11.Dezember 2005

Wir wünschen allen  Freundinnen und Freunden der ATAIR ein gesegnetes Weihnachtsfest 2005 und ein glückliches Jahr 2006. 

06.Dezember 2005

Endlich ist es uns gelungen, problemlos die homepage selbst mit Beiträgen zu versehen und zu aktualisieren. Vielen Dank an den Webmaster Andreas Menz, der ja der Organisator und Fachmann für unsere homepage ist (s. unter "links").

Als neue Ausrüstung haben wir uns einen "Parasailor" angeschafft, der uns bei Vorwindkursen und bei schwachem Wind höhere Geschwindigkeiten schaffen läßt. Die ersten Versuche verliefen erfolgreich, und wir wären fast mit Lilo, Ursl, Albrecht und Bernward an Fuerteventura vorbeigesegelt-so schnell waren wir !

Außerdem wurde das neue Inmarsat C installiert. Das ermöglicht uns die aktive Teilnahme am weltweiten Sicherheitssystem Navtex. Wir können auch emails senden und empfangen. Dazu werden wir Euch bald noch weitere Infos schicken. Tracking  und Piratenalarm sind ebenfalls möglich.

29. November 2005

Hurrikan Delta erreicht gegen 21 Uhr Graciosa und richtet schwere Verwüstungen an. Er dauert bis 30.11. gegen 6 Uhr. Sigi, unser Vertrauensmann auf Graciosa, gibt wenige Tage später Entwarnung. Nur geringe Schäden an der ATAIR.

28.November 2005

Ernsthafter Versuch die homepage zu aktualisieren

23. Oktober 2005

Wir verlassen die ATAIR im Hafen von Graciosa, um für 7 Wochen nach Mannheim zu fahren.

19. Oktober 2005

Loni und Dieter gehen von Bord. Von Teneriffa aus sind wir über La Gomera nach El Hierro gesegelt. Am 17.10. haben (ohne frühere Charter) Mia und Wolfram 2000 sm zusammen auf der ATAIR gesegelt !

29. September 2005

Nachdem wir Lanzarote umrundet und Graciosa ausgiebig genossen hatten (nicht zu vergessen die Super-Landausflüge) gingen LUBA von Bord, kamen aber am 29.9. nochmal mit, um den Parasailor auszuprobieren. Das gelang erfolgreich. Dabei statteten wir der Isla de Lobos einen Badebesuch ab.

15. September 2005

Lilo, Ursl, Bernward und Albrecht kommen in der Marina mit den goldenen Pollern an Bord.

3. September 2005

Nach 2 Tagen Fahrt bei Neumond und schlechtem Wetter legen wir in Graciosa bei Lanzarote an.

22. August 2005

Funchal/Madeira ist erreicht.

16. August 2005

Wir sind nach 4 Tagen Fahrt in Porto Santo angekommen.

9. August 2005

Christine, Ilias, Elina und Leon waren 12 Tage an Bord. Leider war das Wetter schlecht und die Umgebung von Cadiz bietet auch nicht gerade viel. Am 28.7. umrunden wir Tarifa und sind in Puerto Sherry und später Puerto de Sta. Maria angekommen.

26. Juli 2005

Der Parasailor und die Inmarsat C - Anlage sind angekommen.

17. Juli 2005

Gibraltar ist erreicht.

15. Juli 2005

Lucia und Mia waren am 6.7. an Bord gekommen. Wir haben schöne Ausflüge nach Caceres, Puerto Banus, Marbella und Grenada gemacht. Dann stand für 3 Tage schwere Arbeit in der Werft in Estepona an - Unterwasserschiff streichen. Am 15.7. , nach einer Probefahrt vor der Küste, muß Lucia wieder nach Berlin.

23. Juni 2005

Über Alicante und Puerto de Velez haben wir Benalmadena erreicht. Mia muß nach Deutschland und Wolfram fährt einhand weiter nach Estepona.

18. Juni 2005

Wir haben das spanische Festland bei Moreira erreicht, nicht ohne vorher nochmal in Espalmador und Sta. Eulalia vorbeigeschaut zu haben.

7. Juni 2005

Kerstin und Thomas kommen an Bord. Landausflüge, z. B. nach Soller, stehen auf dem Programm.

28. Mai 2005

Das Abenteuer beginnt. Mia und Wolfram legen von Sta. Teresa ab mit Ziel Estepona über Puerto Christo/ Mallorca, Caprera, Palma de Mallorca usw.

27. Mai 2005

Claus, Klaus, Herbert und Franz, die bewährte Crew, waren an Bord. Wir haben die Costa Esmeralda unsicher gemacht.

13. Mai 2005

Hede und Manuel waren bei uns, und es war eine lustige Zeit am Capo Testa und in Bonifacio.

März 2005

Wir besuchen Lucia in Peking

Februar 2005

Mia und Wolfram besuchen die ATAIR in Sta. Teresa und erleben Schnee auf Sardinien. Seit 20 Jahren das erste Mal.

6. Oktober 2004

Das Winterlager in Sta. Teresa ist erreicht, nicht ohne Bonifacio noch einmal besucht zu haben. Die ATAIR bleibt nun bis Mai 2005 in Sta. Teresa.

30. September 2004

Wir sind zurück in Olbia. Wir haben Sardinien von seiner schönsten Seite erlebt. Wolfgang kommt und übernimmt auch dieses Jahr das Absegeln zusammen mit Wolfram.

10. September 2004

Mia ist wieder da. Wir fahren nun entlang der Ostküste Sardiniens nach Süden bis Sta. Maria de Navarrese.

28. August 2004

Nachdem Wolfram einhand von Olbia nach Castelsardo gefahren ist, kommen Annette und Felix an Bord, und wir arbeiten uns zurück nach Olbia.

8. August 2004

Familie Gkekas geht nach ereignisreichen Tagen von Bord und Peter steigt ein, später auch Jürgen und Doris. Wir erleben einen kräftigen Mistral.

25. Juli 2004

Christine, Ilias, Elina und Leon sind an Bord gekommen.

21. Juli 2004

Mia und Wolfram fahren von Castelsardo nach Olbia.

6. Juli 2004

Claudia geht von Bord . ATAIR bleibt 14 Tage in Casteldardo.

30. Juni 2004

Als "Arbeitslohn" kommt Claudia an Bord und fährt von Olbia nach Castelsardo mit.

27. Juni 2004

Sigi kam als letzter und geht als letzter von Bord.

10. Juni 2004

Zuletzt geht Klaus von Bord. Neue Crew sind Sigi, Reinhard und Manuel.

23. Mai 2004

Sylta, Kerstin, Klaus, Claus, Günter und Thomas kommen an Bord um Mallorca zu erkunden und über Menorca nach Sardinien und Korsika zu fahren.

19. Mai 2004

Die "Kegeljungs" gehen nach schönen Tagen auf und um Ibiza von Bord. Wolfram segelt einhand von Ibiza nach Mallorca.

10. Mai 2004

Mia und Wolfram sind von Valencia über Denia nach Ibiza gesegelt. Dort kommen Claus, Klaus, Herbert und Franz an Bord.

2. April 2004

Die Arbeiten sind abgeschlossen, und wir fahren wieder nach Deutschland.

19. März 2004

Wir sind wieder da - in Valencia. Claudia, Wolfgang und Wolfram streichen das Unterwasserschiff der ATAIR und bringen die ATAIR wieder zu Wasser. Eine harte Arbeit bei Kälte und Regen.

23. November 2003

Vor Alicante treffen wir auf die Gorch Fock, die durch einen Sturm arg zerzaust ist. Sie hat ihren Bugadler verloren. Karin ging von Bord und Wolfram und Wolfgang machten sich auf den Weg nach Valencia ins Winterlager. In Moraira war unser Staunen groß, denn der Sturm hatte Steine der Hafenmole in die Marina geworfen. In Valencia wurde die ATAIR an Land gestellt und wir konnten erste Instandhaltungsarbeiten beginnen. Dazu gesellte sich Claudia, die mithalf. Dann ging´s ab nach Deutschland.

20. Oktober 2003

Die Lehrercrew ist am 19.10. von Bord gegangen. In der Bucht von der Insel Cabrera vor Mallorca haben wir ein Gewitter mit Böen bis 11,5 Bft überstanden. Glücklicherweise hat die Mooringboje gehalten, aber das Dinghi wurde umgeworfen und der Motor mußte wieder getrocknet werden. Am 20.10. kommen Karin und Wolfgang an Bord, um zusammen nach Alicante zu segeln.

11. Oktober 2003

Inzwischen waren einige Crewwechsel. Die Weiszen´s gingen von Bord, und Elfie und Peter stiegen ein. Zusammen machten wir Ibiza rund ! Anschließend segelte Wolfram einhand nach Mallorca, um dort eine Lehrercrew aufzunehmen: Heinrich, Reiner und Werner.

20. September 2003

Wolfram hat Geburtstag, und das wird zusammen mit Renate, Dieter, Ursl, Bernward, Lilo, Albrecht und Mia in der Bucht von Espalmador gefeiert. Ein wunderbarer Abend mit Freunden, an dem auch eine Menge Seemannslieder durch die Nacht klingen. 8 Leute sind wir an Bord und es ist überhaupt nicht eng.

13. September 2003

Nachdem die Familie Gkekas wieder von Bord gegangen war, kamen am 3.9. Jeanine und Shirley an Bord, die das Landleben bzw. Discoleben ordentlich auskosteten. Am 13.9. kamen Renate und Dieter an Bord.

20. August 2003

Ibiza ist erreicht, und Inge und Fritz gehen von Bord. Wir hatten in der Marina einen Einbruch, und es wurde Geld gestohlen. Christine, Ilias, Elina und Leon kommen an Bord und so beginnt zusammen mit Mia eine schöne Zeit in Ibiza und Umgebung, speziell in der schönen Bucht von Espalmador.

17. August 2003

Caleta de Velez bei Malaga ist erreicht. Albert und Wolfram bewältigten die Straße von Gibraltar bei Champagner und Pfälzer Leberwurschtebrot. Am 17.8. kommen Inge und Fritz an Bord und auf geht´s nach Ibiza.

10. August 2003

Vom 22.7. bis 10.8. haben wir die Strecke Lissabon - Cadiz bewältigt. Die Crew war: Manuel, Manu, Dominic und Herbert. Leider hatten wir beim Einfahren in den Grenzfluß Guadana Pech. Der Kühler des Motors war durchkorridiert. Das kostete uns in Ayamonte 1 Woche Aufenthalt, und so konnten wir das Ziel Malaga nicht erreichen. Wer weiß wozu es gut war, denn in der Straße von Gibraltar tobte der Levante. So wurde Cadiz angesteuert, und dort kam auch die neue Crew Albert und Anna an Bord.

03. Juli 2003

2. Etappe erfolgreich beendet.

Die Crew Inge, Fritz, Franz, Herbert und Wolfram haben die 2. Etappe der Weltumsegelung erfolgreich in Lissabon beendet. Für alle war es eine "Reifepruefung" in Seemannschaft, Navigation und Wetterkunde. Schließlich ging es von Amsterdam über Brighton, Falmouth,
Bayona, Peniche zum Ziel Lissabon. So klingende Namen wie Lizard Point, Biskaya, Kap Finisterre,
Cabo Roca erlebten wir hautnah.
Schreckensmoment war vor Dover das Einfangen eines 15 m langen und 2m breiten Fischernetzteiles sowie ein militärisches flashlight mitten im Kanal- ohne Ankündigung und Navtexwarnung.
Unvergessliches Erlebnis auf der Morgenwache in Höhe Quessant: Hunderte von Tümmlern
schwammen mit uns. Die See kochte bis zum Horizont.
Glückwunsch an alle Crewmitglieder für diese tolle Leistung !

Am 8.5. besuchten uns Barabara und Claus in Wedel auf dem Schiff um Abschied zu nehmen. Sie kamen von einer Radtour im Alten Land herüber.

Wir haben uns auch sehr über den Besuch von Asta und Günther am 9.5. bei Kaffee und Kuchen gefreut.

Am 9.5. Eintreffen von Wolfgang und Besuch von seiner Mutter und Pawel.

Ebenfalls trafen ein: Thomas und Hardy.

Am 10.5. planmäßiger Start nach Amsterdam über Cuxhaven, Helgoland, Borkum und DenHelder. Crew: Thomas, Hardy, Wolfgang und Wolfram. Mia mußte wegen ihres Jobs zunächst zurückbleiben und winkte uns noch lange nach.

Am 17.5. Eintreffen in Amsterdam. Besuch von Anna und Pawel, die Wolfgang abholten.

18.5. : Thomas, Hardy und Wolfgang gehen von Bord.

Am 19.5. treffen Elfie und Peter ein. 1 Woche Fahrten auf dem Markenmeer.

25.5. : Elfie und Peter gehen von Bord. Wir sehen uns in Ibiza wieder.

Am 30./31.5. besuchen uns Koen und Liselot, unsere niederländischen Freunde, die auch bald zum großen Törn aufbrechen wollen.

29. Mai 2003

Der Winter ist vorbei!
Am 15.4.03 wurde die ATAiR nach dem Winterlager wieder zu Wasser gelassen. Es wurde aufgeriggt und aufgetakelt. 
Weiteres s. unter Reiseberichte April 2003

16. Februar 2003
 
 Geschafft, wir gratulieren!

Unser Skipper hat am 14.2.2003 eines der ersten neuen Allgemeinen Funkbetriebszeunisse erhalten. Insgesamt wurden 4 LRC (Long Range Certificate) verliehen. Es waren die ersten 4 LRC in Deutschland nach den neuen Anforderungen. Vorausgegangen war ein achttägiges, durchaus hartes Lernen und Trainieren auf der Segelschule Montfort in Langenargen/Bodensee bei Kapitän Crestani. Das bisher seltene Stück befähigt zum Funken auf  UKW, Grenzwelle, Kurzwelle und die Nutzung des Inmarsat C-Systems  im Rahmen des GMDSS. Alles in allem eine empfehlenswerte Sache für alle, die  einmal weiter weg  von der Küste segeln wollen. 

So begann alles 

Im Mai 2002 sahen wir eine Announce mit Bild in der Yacht, wir waren wie elektrisiert. Eine monatelange, erfolglose Suche nach einem zur Weltumsegelung geeigneten Boot, war vorausgegangen.

Wir wollten schon schier verzweifeln. die Auswahl war riesig, wir haben wir fast alles gesehen: vom Altrostdampfer bis zum verfaulten Preßspanboot.

Zugegeben, unsere Ansprüche waren hoch und unsere Wunsch-Yacht ziemlich klar umrissen: Stahlrumpf, Mittelcockpit, 2 Steuerstände, hochseetauglich, moderne instrumentelle Ausrüstung, ...

Der Stahlboot-Gebrauchtmarkt war doch ziemlich klein. Irgendwann kamen wir per Internet auf die Motivawerft.Diese schien Yachten zu bauen, die unseren Vorstellungen entsprachen.

Und dann diese Anzeige! Also angerufen und nach Hamburg gefahren. In der Tat ein Tip-Top gepflegtes Boot mit bester Ausrüstung. 
Schließlich wollten wir ja nicht noch jahrelang auf dem Trockenen stehen, um das Boot herzurichten, sondern es sollte möglichst schnell losgehen zu unserer Weltumsegelung. Wir sind biologisch betrachtet, wohl nicht mehr die Jüngsten. 

Dann mußte das notwendige Kleingeld zusammengekratzt werden und die endgültige Übergabe war im August 2002. Es war kaum zu glauben!

Ein erster Törn von Wedel nach Cuxhaven und noch etwas weiter, zeigte uns gute Fahreigenschaften der ATAiR, die vornehmlich in der Ostsee unterwegs gewesen war, aber auch schon die Weltmeere gekreuzt hatte.
Und ein erster Geburtstag wurde an Bord gefeiert: Wolfgang (Smutje). Sieben Leute an Bord und wegen des Wetters unter Deck, auch dafür war die ATAiR geeignet.

Zuerst mußte unser Traumschiff aber wieder nach Wedel ins Winterlager. Wir nutzen den Winter um uns in Trockenübungen mit den speziellen Ausrüstungsdetails der ATAiR vertraut zu machen: Das Ziel klar vor Augen, am 10. Mai 2003, Leinen los, in Richtung Mittelmeer!

 

Reiseberichte Tips